Die Reise in den Westen – Einweihung auf Chinesisch

DIE REISE IN DEN WESTEN ist eine Einweihungsgeschichte aus dem China des 16. Jahrhunderts. Der Zen-Mönch Sanzang wird vom Tang-Kaiser in den Westen, nach Indien, geschickt, um die authentischen buddhistischen Schriften nach Hause zu holen.

Reise in den WestenSymbolische Reisebegleiter auf dem PFAD, der REISE IN DEN WESTEN
(Bild: Trinosophie-Blog)

Auf der Reise dahin stoßen vier Diener zu ihm. Alle von himmlischen Gerichten wegen diverser Vergehen zu einem Erdenleben als Monster verurteilte Geister, die ihre einstigen magischen Fähigkeiten behalten haben: Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Eine Antwort geben – mein Tun als Gefangenenseelsorger

VON ANDREAS HAGN1

Gefängniszelle.
Foto: Andrew Bardwell

Seelsorge im buddhis­ti­schen Sinne ist ja ein Pa­radoxon, da der Buddhismus keine Seele kennt, zumindest nicht im Sinne der beständigen Identität eines in sich inhärenten Selbst. Also haben wir versucht andere Begriffe zu finden und wir reden auch vom Betreuen und Begleiten.

Das Wort Seele beinhaltet für mich etwas nicht Greifbares und mit Worten nicht Erklärbares. Hier spannt sich eine Brücke zur buddhis­tischen Sichtweise des nicht Faßbaren, dem Bereich jen­seits der Weisheit. Bodhidarma, der erste Zen-Patriarch in China, sagte: Der Geist beginnt dort wo die Sprache endet. Weiterlesen

  1. Andreas Hagn ist Familienvater und Unternehmer in Wien, zenbuddhistischer Laienmönch und aktives Mitglied der Dharma Sangha Österreich links_yellow.gif.

Sterben und Wiedergeborenwerden

An einem Fest – wie dem Weihnachtsfest -, bei dem es im Wesentlichen um NEUGEBURT geht, kann sich die Frage aufdrängen, was eigentlich ABLAUF und UMSTÄNDE der eigenen zukünftigen Wiedergeburt bestimmen? Zugleich würde die Antwort ein erhellendes Licht auf die Umstände werfen können, unter denen man sich in diesem Leben wiederfindet.

xl_genuss.jpgMan kann es drehen wie man will: Genuss BINDET, ganz gleich, was das Objekt der Begierde sei… (Foto: PixelQuelle.de)

Im Westen ist ein wissenschaftliches Forschen dazu nach wie vor verpönt. Folglich bleibt dieses fast wichtigste Thema des Lebens – schließlich kann der Tod jederzeit ungefragt und ohne Vorwarnung unseren Weg kreuzen – dem grauen Markt der Esoteriker und Channels überlassen. Weiterlesen

Weihnachten 2006: „Christmas Then And Christmas Now“

In diesem Jahr haben die Produktmanager deutscher Baumärkte ganze Arbeit geleistet. Selbst in abgelegenen sonst eher tristen Dörfern können es sich die Leute leisten, ihre Häuser aufwendig mit Lichterketten zu schmücken.

xl_christkind_troedel.jpgChristkind auf dem Trödelmarkt (Foto: PixelQuelle.de)

Das kann teilweise makabere Züge annehmen. Etwa, wenn sich in der Nähe ein Bordell befindet. Das ist ganzjährig auffällig grell mit Lichterketten behangen. Zur Weihnachtszeit fällt ein solcher Bau plötzlich nicht mehr groß auf. Jetzt ist alles so geschmückt. Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Neuntes Kapitel

Dem Grafen von Saint Germain zugeschrieben.

Trinosophie, Kapitel 9

Die Erde war so dunkel wie das Wasser, das ich eben verlassen hatte. Eine kaum wahrnehmbare Böschung führte mich an die Basis eines Gebäudes, das ich zuvor bereits von Ferne wahrnehmen konnte. Auf seiner ausgedehnten quadratischen Vorderseite waren verschiedene Buchstaben eingraviert, und zwar solche, wie sie auch einst die altehrwürdigen Perser benutzten. Das ganze Gebäude bestand aus groben schwarzen Basalt. Die Türen aus Zypressenholz öffneten sich, um mich passieren zu lassen. Weiterlesen

Chat und Web-Communities: Mentaler Suizid

delusion.jpgAlles Täuschung!
(Foto: PixelQuelle.de)

In allen alten Traditionen wird klar gemacht, dass das Mind, das Denk-Prinzip, den Menschen jederzeit aufwärts oder abwärts führen kann. Bei den Jüngern des Pythagoras galt das Y als Symbol dieses Prozesses. Das Mind steht immer jeden Augenblick am Scheideweg. FALLEN ODER STEIGEN. Das Schwelgen in Phantasien und virtuellen Welten ist der finale mentale Suizid, ist dabei die unmissverständliche Botschaft. Weiterlesen