[Archiv-Auswahl] Nicht bewusst konzentriert bin ich ein mentaler Korken im astralen Ozean

Serie: Yoga-Aphorismen des Patanjali

Ein Korken auf dem Ozean geht nicht unter. Doch er ist völlig hilflos auch der kleinsten Welle und Strömung ausgeliefert. Auf und ab. Hin und her. Hoch und runter. Machtlos ausgeliefert. So geht es uns, wenn wir nicht bewusst konzentriert sind, heißt es in Sure drei der Yoga Aphorismen des Patanjali. Der Ozean ist hier die unendlich weite Astralwelt:

At other times than of concentration, the soul is in the same form as the modification of the mind1.

Stets hoch konzentriert, bei Tieren eine Frage des Überlebens. Hier Seehund vor Helgoland. (*)

Das ist das Leben der Seele, inkarniert in einen durchschnittlichen Mitmenschen, der sich um Konzentration auf seine Seele keine Sorgen macht. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes das Reaktionsprodukt seiner Sinnesorgane. Und sonst fast nichts. Weiterlesen

  1. Sure I.4 ; Quelle: The Yoga Aphorisms of Patanjali, an interpretation by William Q. Judge, Los Angeles, 1987

Wissen und Erinnern, oder besser nicht?

Bei manchen Leuten mit einem materialistischen oder kirchenchristlichen Weltbild rufen einige praktische Aspekte der These von Karma und Reinkarnation helle Empörung hervor. Etwa die, dass die eigenen Kinder, die – zumindest im Kleinkindzustand – doch so zweifelsfrei „unschuldig“ wirken, früher Mörder oder Peiniger gewesen sein könnten, noch dazu zu den eigenen Geschwistern.

xl_hell_weimar.jpgWeg in die oder aus der Hölle? (Foto: PixelQuelle.de)

Aber alle Mörder und Peiniger, obwohl einst auch „süße“ Babies, konnten dennoch nicht gehindert werden, eine Plage für die Menschheit zu werden. Weiterlesen

Friends or Enemies in the Future (Zukünftige Freunde oder Feinde)

Von W. Q. Judge (PATH, January, 1893)

teaser_freunde.jpgFreund oder Feind?
(Foto: PixelQuelle.de)

Warum ist uns jemand auf Anhieb sympathisch und wir fühlen uns zu dieser Person hingezogen, während wir jemanden anderes von Anfang an „nicht riechen“ können? Bei Arbeitskollegen und Bekannten hat man die Möglichkeit, Nähe oder Distanz selbst zu steuern. Bei „Blutsverwandten“ ist das nicht möglich. Hier gibt es kein Entkommen. Das kränkliche Kind beispielsweise, das die Lebenskraft seiner allein erziehenden Mutter ohne Pardon absorbiert – und von dieser nur noch mehr umsorgt wird? Wie kommen solche Verbindungen zustande? Welche Naturgesetze liegen dem zugrunde? Der nachfolgende Artikel gibt dazu Impulse. (Redaktion) Weiterlesen

Karma und Reinkarnation: Maria Szepes’ OPUS MAGNUM ein Schlüssel zum Verständnis

horus.gifFrühlings-Horus
(aus: Forlong: “Faiths of Man”)

Im abschließenden Kapitel OPUS MAGNUM des Romans DER ROTE LÖWE lässt die Autorin, Maria Szepes, die Karma-Fäden der mitwirkenden Helden des Dramas sich kurz aufdrehen. Nachdem im Roman die sieben zurückliegenden Inkarnationen des Hans Burgner bis zu Freiheit vom Rad der Geburten im Detail gezeichnet wurden. Weiterlesen

Gustav Theodor Fechner: Nanna oder über das Seelenleben der Pflanzen

fechner-historisch.jpgG. Th. Fechner

Den angeblich hinter H. P. Blavatsky stehenden Meistern der Weisheit wurde immer wieder nachgeforscht. Eine der Spuren führt an die Universität Leipzig. Meister K. H. hat dort nach seinen eigenen Worten höchst persönlich Professor Fechner getroffen und bei mindestens einer Gelegenheit mit ihm über die Beseelung der Natur diskutiert. Mit seinem Buch, NANNA ODER ÜBER DAS SEELENLEBEN DER PFLANZEN, hatte Fechner Aufsehen erregt. In einer Zeit des zunehmenden Materialismus setzte er damit einen Gegenimpuls, dass auch Pflanzen lebende Wesenheiten sind. Weiterlesen