Meditation, Concentration, Will

By William Q. Judge

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Triebkraft des Willens ist das Begehren.“ Dieser viel zitierte Satz von W. Q. Judge macht klar, dass unser WILLEN wesentlich von unserem BEGEHREN abhängt. Was wir wirklich wollen, ist in Wirklichkeit das, was wir begehren. Unser Willen, etwas Bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, wird also nicht von dessen vermeintlicher Stärke oder Schwäche bestimmt. Auch nicht von äußeren Umständen. Sondern von unserem Begehren.

Wer also auf dem PFAD konkret vorankommen möchte, muss notgedrungen sein Begehren in den Griff bekommen. Dabei führt kein Weg an einem konzentrierten Mind vorbei. Effektive Konzentration aber kann nur durch ausdauernde und konsequente Meditation erreicht werden. Die Abhandlung von W. Q. Judge liefert eine zeitlos Checkliste dazu (Redaktion). Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Das Geheimnis der Goldenen Blüte: Neu-Übersetzung des taoistischen Klassikers

Generationen von spirituellen Suchern hat DAS GEHEIMNIS DER GOLDENEN BLÜTE seit den 1920er Jahren begleitet. Der Autor und Herausgeber mystischer Bücher, Gustav Meyrink, erkannte als einer der ersten, dass die „Goldblütentechnik“ eine transformierende Wirkung entfalten kann, wenn sie Teil einer meditativen Lebenshaltung ist. Meyrink erkannte auch schon, dass die Deutungsversuche von C. G. Jung letztlich vom Wesen der Goldblütentechnik weg führen.

Andreas Bourani Nur in meinem Kopf Video:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=K2DHiyFdaSk[/youtube]

Der Song beschreibt auf verblüffende Weise, das, was die taoistischen Weisen mit der GOLDBLÜTE zu vermitteln suchten: Die Welt ist eine Schöpfung unseres eigenen Bewusstseins.

Der US-amerikanische Sinologe Thomas Cleary nahm Anfang der 1990er Jahre Unklarheiten in der Übersetzung von Richard Wilhelm aus dem Chinesischen ins Deutsche zum Anlass, anhand der originalen Skripte eine eigene Übersetzung ins Englische vorzunehmen. Bis dahin galt die Wilhelm-Fassung der GOLDBLÜTE bei Anhängern der Jungschen Thesen zur Psychologie als authentische Wiedergabe des taoistischen Meditationshand­buches. Cleary konnte nachweisen, dass diese Annahme nicht korrekt ist. Erst in seiner Neu-Übersetzung kommen Philosophie und Psychologie des Taoismus authentisch zum Ausdruck. Die Neu-Übersetzung Clearys liegt nun auf Deutsch vor. Weiterlesen

Learning to Pay Attention – Lernen, konzentriert zu sein

tsungmi2.jpgErleuchtung und Täuschung, alles
eine Frage des Mind (Abb. frei
nach Tsung-mi/Trinosophie-Blog*)

Unerwünschtes Gedankenkreisen lässt sich wirksam mit Meditation bannen. Dazu setzt man sich in Stille in Meditationshaltung und lenkt alle Konzentration auf den natürlich ein- und ausströmenden Atem. Wenn bald darauf – wie gewohnt – alle möglichen ungerufenen Gedanken auftauchen, lässt man die einfach an sich vorbei ziehen. Nichts als Einatmen, Ausatmen, Einatmen … Die Technik funktioniert – das hat eine im Online-Journal PloS Biology veröffentlichte Studie nachgewiesen. Schon ein dreimonatiges strenges Meditationstraining führt zu einem nachhaltigen Umbau in den für Konzentration zuständigen Hirnarealen. Weiterlesen

Selbstvertrauen vs. Selbstsucht

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Begriffe und Werte und ihre Anwendung verlangen heutzutage eine kritische Betrachtung. Denn viele mit Begriffen und Werten assoziierte Inhalte sind entweder verschwunden, Begriffe und Werte sind nur noch Fassade. Oder die Inhalte haben sich ins Gegenteil verkehrt. Beispiel: Selbstvertrauen. Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Nachlese

Zweifellos ist die TRINOSOPHIE eine Einweihungsgeschichte. Aber was bedeuten die einzelnen Symbole? Was will der Graf von Saint Germain sagen? Vorausgesetzt, er ist wirklich der Autor.

Blühen Knospen BLÜHEN als Prozess der Entfaltung ist überall GLEICH
(Bild: Trinosophie-Blog)

Wenn die Geschichte authentisch ist, dann spielt es keine Rolle, wer sie wann und unter welchen Bedingungen aufgeschrieben oder abgeschrieben hat. Die Geschichte wirkt und lebt dann aus sich selbst heraus. Weiterlesen

H. P. B. – A Lion-Hearted Colleague Passes

By WILLIAM Q. JUDGE

Meister SiegelMeister-Siegel

On the shore stood Hiawatha,
Turned and waved his hand at parting;

On the clear and luminous water
Launched his birch canoe for sailing,
From the pebbles of the margin
Shoved it forth into the water;

Whispered to it, “Westward! Westward!”
And with speed it darted forward.

And the evening sun descending
Set the clouds on fire with redness,
Burned the broad sky, like a prairie,
Left upon the level water
One long track and trail of splendor,
Down whose stream, as down a river,
Westward, Westward Hiawatha
Sailed into the fiery sunset,
Sailed into the purple vapors,
Sailed into the dusk of evening.

* * *

Thus departed Hiawatha,
Hiawatha the beloved, . . .
To the Islands of the Blessed. Weiterlesen