Regenbogen – Symbol oder Aberglauben?

RegenbogenRegenbogen – mehr als optische
Erscheinung
(Bild: Trinosophie-Blog)

In einem evangelischen Gottesdienst erzählt der Pfarrer von der Arche Noas. Er tut das in einer Weise, die Zuhörer beeindruckt. Ernst und emotional und da beides zusammen – auch überzeugend. Der Pfarrer ist zudem ein studierter erwachsender Mann. Er hatte also bis zum Abitur auch das Fach Physik im Unterricht. Und sicher hatte er dort keinen Sechser. Er erzählt dennoch von vermeintlichen Wundern, mit denen Gott der Arche-Crew auf vielfältige Weise Hoffnung machende Winke gab und sogar persönlich mit dem Chef, also Noa, sprach. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Erbgut-Analyse: Blick ins SELBST?

Nur noch wenige Jahre, dann wird es möglich sein, sich in eine Art Passfoto-Automaten zu setzen, um auf die Schnelle sein Genom entziffern zu lassen. Es wird nur etwas teurer als beim Passfoto, um die 1.000 Dollar, und wird etwa einen Arbeitstag in Anspruch nehmen.

Beispiel für Spektralkaryotypie, einem Verfahren zur Visualisierung von Chromosomen.

Das Gerät heißt auch anders: Sequenzierautomat. Eine große deutsche Tageszeitung frohlockt angesichts dessen mit der Headline: Blick ins Selbst – neue Techniken offenbaren das Erbgut. Das immaterielle Selbst als Aspekt eines materiellen Phänomens zu betrachten offenbart eine Weltsicht, wie sie am Vorabend des Industriezeitalters – dem ausgehenden 19. Jahrhundert – aufkam. Trotz wissenschaftlichen und technischen Fortschritts treten wir spirituell auf der Stelle. Weiterlesen

Sommersonnenwende: Ab jetzt wird es wieder heller

Schon Platos Höhlengleichnis weist darauf hin: Das, was wir WIRKLICHKEIT nennen, ist nur eine Reflektion, also nicht wirklich. Daraus folgt, je eindrucksvoller eine „Reflektion“ auf unsere Sinne wirkt, umso „wirklicher“ empfinden wir sie.

xl_moon.jpgSinnbild der Reflektion der Reflektion – der Vollmond (Bild: Trinosophie-Blog)

Die Sommersonnenwende am 21. Juni ist unter diesem Blickwinkel die maximal mögliche Reflektion und zugleich das Maximum an Täuschung. Weiterlesen

Maria Szepes: Das Leben kann man nicht verlieren

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Jedes Leben endet mit einer Tragödie, mit verlorener Liebe. Diese Erde ist ein schreckliches Studio, aber es gibt viele andere Lebensformen. Unser Leben ist ewig. Leben kann man nicht verlieren. Das Leben selbst, dieses Feuer. Das ist ewiges Feuer.

Die Erde ist krank geworden. Weil die Organe gegeneinander kämpfen und nicht füreinander. Das ist eine Krankheit, was heute auf der Erde vorgeht. Alle Sachen sind gegeneinander, nicht harmonisch. Aber wir individualisierten Menschen können das harmonisieren. Jeder kann sich über dieses heutige Chaos erheben. Die Menge kann es nicht. Der individualisierte Mensch aber kann es. (*) Weiterlesen

Konflikt Christentum-Islam: Wir ernten was wir säen

Nicht zu unrecht fragt Wolfgang Huber, Berliner Bischof und Ratsvor­sitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), auf dem Kirchentag in Köln Bekir Alboga, Dialogbeauftragter des türkisch-islamischen Moscheeverbandes Ditib, ob ihm jemand erklären könne, warum Frauen aus dem zentralen Gebetsraum von Moscheen ausgeschlossen seien.

xl_e_kirche.jpgLicht und Kirche. Welches Licht führt zu Gott? Bild: Ko-Sen

Allerdings: Ist die Frage wirklich aufrichtig? Oder: Wenn der Dalai Lama und der Papst sich treffen, als Religionsführer umarmen und dann öffentlich das Gemeinsame ihres Wirkens bekunden? Weiterlesen