Suizid-Serie unter Jugendlichen – Folge eines abergläubischen Menschenbildes

In Wales haben sie sich in Internet-Foren verabredet. Und dann einzeln oder in kleinen Gruppen umgebracht. Erhängt, erschossen, das Auto gegen einen Baum gelenkt. Das TV-Magazin REPORT berichtete diese Woche über die rätselhafte Selbstmord-Serie unter britischen Jungendlichen.

xl_grabstein.jpgJugendliche Selbstmörder sind Opfer eines abergläubischen Menschenbildes. Bild: Ko-Sen

Und zeigte, dass es auch in Deutschland unter jungen Leuten zunehmend Fälle verabredeten Selbstmordes gibt. Im letzten Jahr mit über 150 Toten. Eltern, Erzieher und Polizei sind weitgehend ratlos. Man setzt auf Aufklärung, suggeriert, dass Probleme lösbar wären. Doch die Kids töten sich kaum als Flucht vor Problemen. Sie beenden mit einem finalen Kick das, was ihnen generell leer und sinnlos erscheint. Verantwortlich dafür ist ein unlogisches, von einem abergläubischen Dogma geprägtes Menschenbild. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Gefährliche Gefühle

Ein norddeutscher Jugendsender ruft seine Millionen Hörer nachdrücklich dazu auf, sich typisieren zu lassen. Im Interesse von an Leukämie erkrankten Mitmenschen. Und sowieso wird immer wieder öffentlich vorwurfsvoll gefordert, die Deutschen mögen sich endlich bereit erklären, ihre gebrauchten Organe zu spenden, wenn sie denn der Tod ereilen sollte.

Das Knochenmark enthält verschiedene Vorläuferzellen von Blutzellen. Grafik: Gray’s Anatomy

Beide Kampagnen appellieren mit bewegenden Werbespots an das Gewissen der Menschen und versuchen offen Schuldgefühle auszulösen. Gefährliche Gefühle – denn undifferenzierte Spenderbereitschaft ist nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen. Weiterlesen

Wahres Mitgefühl – Gleichmut bewahren, trotzdem

Konzentrierte Gleichmut bewahren inmitten von Aufruhr und Irrsinn. Das war offenbar schon immer ein Problem für Sucher auf dem Pfad. Denn nicht grundlos wies das Avatamsaka-Sutra schon vor über 1.500 Jahren angehende Bodhisattvas darauf hin, immer schön cool zu bleiben, was auch an Phänomenen um ihnen herum passiert.

xl_cat.jpgGleichmut bewahren, was auch passiert. Bild: Ko-Sen

In der Bibel wird dasselbe mit den Worten ausgedrückt, dass der Gläubige IN, aber nicht VON dieser Welt zu sein hat. Da solche hären Absichten im Alltag nur sehr schwer umzusetzen sind, können Textauszüge wie der nachfolgende hilfreich sein, wenn sie wie ein Mantra im Mind abgerufen werden. Besonders, wenn es turbulent um einen herum zugeht. Weiterlesen

Solunate nach Bernus: Styptik – wirksamer Helfer bei Verletzungen

Besonders diejenigen, die ohne jede Vorkenntnis und dennoch unvoreingenommen einmal eine Verletzung mit Styptik N versorgt haben, neigen dazu, die Wirkung mit dem Begriff WUNDER zu belegen.

xl_styptik.jpgSTYPTIK N (Solunat 21) ist spagyrisch aufbereitetes EISEN. (*)

Grundsätzlich kann es aber in einem durch und durch von Naturgesetzen geprägten Universum weder auf der materiellen noch der astralen Ebene „Wunder“ geben. Der verblüffenden Wirksamkeit von Solunat Nr. 21 tut es aber keinen Abbruch. Weiterlesen

Gemeinschaften – Gold geben und Glasperlen bekommen

Wenn es um den Sucher im Laufe des Lebens immer ruhiger wird, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Hat er einmal realisiert, dass die LEERHEIT aller Dinge, von denen in den buddhistischen, taoistischen und hinduistischen Schriften die Rede ist, nicht nur Metapher sondern konkrete Wirklichkeit ist, verliert das betriebsame Treiben um ihn herum viel von seiner Wichtigkeit.

xl_bindungen.jpgBindungen – oft ausdauernd und schwer zu lösen (Symbolbild). Bild: Ko-Sen

Umso mehr kann eine Sehnsucht nach Gleichgesinnten entstehen, die leicht zur SEHNENDEN SUCHT ausufert. Von diesem Phänomen lebt der Esoterikmarkt. Fangemeinschaften von Gurus, Geistschulen, Vereine und Gesellschaften bilden einen attraktiven Angebotsmarkt. Doch sich einer Gruppe anzuschließen kann den Abschluss eines bedenklichen Deals bedeuten. Man gibt Gold und bekommt Glasperlen. Weiterlesen

VIVO – ICH LEBE: Der Schriftsteller Gustav Meyrink über astrale Bindungen

In der Erzählung „J. H. Obereits Besuch bei den Zeitegeln“ von Gustav Meyrink (1868 – 1932) wundert sich der Protagonist schon als Kind über die seltsam widersprüchliche Inschrift auf dem Grabstein seines Großvaters: VIVO, was ICH LEBE bedeutet.

xl_spiegel.jpgSymbolträchtig – Spiegel an der Wand. Bild: Ko-Sen

Im Nachlass des Opas finden sich außerdem Aufzeichnungen, mit nicht minder irritierenden Sätzen, wie diesen: Wie will der Mensch dem Tod entrinnen, es sei denn, dass er nicht warte und hoffe. Weiterlesen

Strikte vegetarische Lebenshaltung – Voraussetzung für den Zugang zu höheren Daseinsformen

Vegetarier wirken oft verkrampft, kleinkariert und unterkühlt. Das passiert fast unvermeidlich, wenn das kleine Ego durch vegetarische Ernährung irgendwie „besser“ oder „anders“ werden möchte als der Rest der Menschheit. Doch vegetarische Lebenshaltung bedeutet nicht, dem Ego zu gehorchen, sondern es zu überwinden.

xl_teaser_wurst.jpgFleischverzehr erzeugt abstoßenden Magnetismus. Bild: Ko-Sen

Allerdings: Wie aus einer Kuh, nur weil sie Gras frisst, kein weiser Philosoph wird, bewirkt der selbst auferlegten Zwang zu vegetarischer Kost nicht automatisch, dass man zu einem ausbalancierten spirituellen Wesen wird. Zumal, wenn das um Selbsterhaltung kämpfende kleine ICH die treibende Kraft dabei ist. Und doch führt kein Weg an einer VEGETARISCHEN LEBENSHALTUNG vorbei, wenn man Zugang zu höheren Daseinsebenen begehrt. Vegetarische Ernährung ist dabei EIN Aspekt. Weiterlesen

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