Frust mit der Lust oder wie man Gift in Elixier umwandelt

Erreicht eine Zivilisation – wie zum Beispiel Ägypten, Griechenland oder Rom – durch eine fortgeschrittene Entwicklung des intellektuellen, mentalen und materiellen Wesens der Menschen ihren Gipfel, kommt es gleichzeitig zum Höhepunkt im Streben nach immer ausgefeilterer Bedürfnisbefriedigung.

Copyrights 2008 Ko-SenGebogenes Metallgestell an einer deutschen Straßenbahn-Haltestelle, damit wartende Fahrgäste, wenn sie schon stehen müssen, wenigstens sich bequem anlehnen können. Bild: Ko-Sen

Merkwürdig nur – steht der technologische und materielle Fortschritt in voller Blüte, beginnt alsbald die Blüte zu welken und stirbt aus. Ohne dass sie eine Art „spirituelle Frucht“ erzeugt und hinterlassen hätte. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Sommersonnenwende: Ab jetzt wird es wieder heller

Schon Platos Höhlengleichnis weist darauf hin: Das, was wir WIRKLICHKEIT nennen, ist nur eine Reflektion, also nicht wirklich. Daraus folgt, je eindrucksvoller eine „Reflektion“ auf unsere Sinne wirkt, umso „wirklicher“ empfinden wir sie.

xl_moon.jpgSinnbild der Reflektion der Reflektion – der Vollmond (Bild: Trinosophie-Blog)

Die Sommersonnenwende am 21. Juni ist unter diesem Blickwinkel die maximal mögliche Reflektion und zugleich das Maximum an Täuschung. Weiterlesen

„Immer griffbereit halten:“ Through The Gates of Gold

Leider wird die spirituelle Abhandlung Through The Gates of Gold (*) bislang lediglich als Kommentar einer weiteren und mehr bekannten Schrift, LIGHT ON THE PATH (Licht auf dem Pfad), verstanden.

Copyrights 2008 Ko-SenTore. Was ist dahinter? Bild: Ko-Sen

Bedauerlicherweise, denn das Bändchen ist eine Art Manual für den Übergang von einem rein materiellen Lebensstil hin zu einer mehr spirituellen Lebenshaltung. Vordergründig als Kommentar zu LIGHT ON THE PATH ausgewiesen ist es in Wirklichkeit ein eigenständiges Werk. Weiterlesen

Rette sich wer kann – vor der Vielheit

Schulkinder können sich kaum noch auf EINE Sache konzentrieren. Kaum beginnen sie etwas, sind sie schon beim Nächsten. Die Sinne werden von früh bis spät mit einem Ozean an Eindrücken geflutet. Ständig flackern irgendwo bewegte Bilder. Das Mind hat keine Zeit und Gelegenheit, sich auf ETWAS auszurichten. Und verliert damit die „angeborene“ Fähigkeit zur EINSPITZIGKEIT.

Copyrights 2008 Ko-SenWer zur Sonne will, muss den Strahlen folgen – zurück in Richtung ihres Ursprungs. Bild: Ko-sen

Wie Websites Cookies in einem PC-Browser platzieren, um schneller angezeigt zu werden, setzen die Heerscharen äußerer Eindrücke kleine Angelhaken in unser Mind fest, um anschließend fordernd daran zu ziehen. Die fordernde Vielheit zerreißt somit förmlich das menschliche Denkvermögen. Das menschliche Ego wähnt sich wichtig und cool, wenn es sich mit Tastaturen und Bildschirmen umgibt. Doch in Wirklichkeit sägt es am Ast auf dem es sitzt. Die Verbindung zu seinem spirituellen Wurzeln, dem immateriellen „Baum des Lebens,“ droht abzubrechen. Da hilft nur Eines: rette sich wer kann. Weiterlesen

Leben wie im Spiegel – das Spiegelbild für die Wirklichkeit halten

Copyrights 2008 Ko-Sen

Vom Aufwachen am Morgen bis zum Einschlafen nachts ist das Sein wie eine Art Dauerfilmvorführung. Man hat sich daran gewöhnt. Und wenn die Leinwand gerade einmal weiß ist, eine Pause entsteht, wie wenn jemand eine neue DVD nachladen muss, dann empfinden wir das als störend. Und flugs wird das Radio angeschaltet oder man nutzt das „Loch,“ um etwa jemanden anzurufen und ihn zu fragen, wie es ihm geht. Dieser für das Informationszeitalter typische Lebensstil signalisiert Freiheit, Vitalität, Aktivität, Leben. In Begriffen spiritueller Alchemie ist es jedoch das Gegenteil: Bindung, Zwanghaftigkeit, Abhängigkeit, Tod. Demnach führen wir ein Leben wie im Spiegel. Alles ist genau verkehrt herum. Und niemand bemerkt es. Weiterlesen