Lebenszeit – Probezeit

In der GEHEIMLEHRE ist davon die Rede, dass sich das entwickelnde Ego auf seinem aufsteigenden Pfad durch alle subjektiven Erfahrungen hindurchbeißen muss, um schließlich von der großen Illusion separater Existenz frei zu werden.

Die Illusion des ich bin ichWas ist das wahre ICH? Bild: Ko-Sen

Konkret heißt das: Die subjektiven Erfahrungen auf den einzelnen Wahrnehmungsebenen sind solange zu durchlaufen, bis sich ihre Anziehungskraft erschöpft hat. Erst wenn dem Ego zum Beispiel Sinnengenuss, Besitzgier oder Machstreben nicht mehr „attraktiv“ erscheinen, lösen sich die Bindungen zu ihnen. Doch in einem Alltag, der die volle Kapazität der Sinne in Anspruch nimmt, in dem wir komplett von unseren persönlichen Vorstellungen absorbiert werden und uns tausend Nabelschnüre in lebendige Beziehung zu einer vermeintlich realen Welt bringen, scheint eine Überwindung der Bindungen schier unmöglich. Statt dessen hat es den Eindruck, immer neue Hindernisse und Bindungen würden sich dem Sucher unüberwindlich aufdrängen. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Giftgas-Diktator Assad gegen Drohnentod-Präsident Obama?

Pressefreiheit droht konzertierter Meinungsmanipulation zum Opfer zu fallen

„Giftgas-Diktator Assad“: schlechte Verpackung einer Wahrheit oder Transparenz einer Kriegshetze? | Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

„Giftgas-Diktator Assad“: schlechte Verpackung einer Wahrheit oder Transparenz einer hässlichen Kriegshetze? Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Was treibt eine junge Berufsanfängerin dazu, sich als Journalistin mit Schlag­zeilen dieses Niveaus selbst zu erniedrigen? Meint Autorin Linda Wurster, sich mit ihrem „Giftgas-Diktator Assad“ bei jenen tonangebenden Journalisten karriereförderend ins Gespräch bringen zu können, die ihren journalistischen Ethos dem Hegemoniestreben des einen oder anderen atlantischen Interessenclubs unterworfen haben? Weiterlesen

CERN – an der Wand kratzen, um die Sonne zu finden

Die größten Probleme hat man immer mit den Halbgebildeten.“ Das meint John Ellis, langjähriger Mitarbeiter beim europäischen Labor für Hochenergiephysik CERN, in einem Zeitungsinterview. Er bezieht sich damit auf die Reaktion jener, die dem letzte Woche eingeschalteten Teilchen- beschleuniger LHC (Large Hadron Collider) mit Skepsis und Angst begegnen.

NebelkammerNebelkammer um die Existenz kleinster Teilchen nachzuweisen. Das Jagen nach immer neuen kurzlebigen elementaren Bausteinen ist ein teures und fragwürdiges Vergnügen Weniger im Namen der Grundlagenforschung. Bild: Ko-Sen

Natürlich hat Ellis keine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des drei Milliarden teuren Projekts, das ihm schließlich seit über 35 Jahren ein sicheres und hohes Einkommen beschert und auch zukünftig gut nähren wird. Was er nicht in Erwägung zieht – nicht die von ihm herablassend als „Halbgebildete“ bezeichneten Skeptiker sind ein Problem sondern Leute wie er, die im Namen der Wissenschaft hemmungslos öffentliche Gelder verschwenden, angeblich, um der Grundstruktur des Universums auf die grobe Spur zu kommen. Ohne zu merken, dass sie sich wie im Höhlengleichnis von Plato geben: Sie kratzen an einer von reflektiertem Licht bestrahlten Wand, um die Sonne zu finden. Weiterlesen