Karma – entkommen

Der Hund lief verängstigt auf der Gegenspur der Bundesstrasse. Der Verkehr stockte. Vorsichtig umfuhren die Fahrzeuge das ziellos irrende Tier. Auf der Rückfahrt, etwa eine Stunde später, war der Hund noch immer dort, lief zwar nicht auf der Fahrbahn herum, schnüffelte jedoch im Gebüsch am Straßenrand. Er fuhr weiter.

Verschiedene Ursachen lösen sich gegenseitig bedingende Wirkungen aus, wie sich überlagernde Wellen von Wasser. Bild: Ko-Sen

Doch dann bildete sich eine Gedankenspur im Mind: Da ist keine Gefahr – im Moment. Doch Du weißt, dass die Gefahr jeden Augenblick wieder akut werden kann. Eine zweite Gedankenspur begann: Was habe ich damit zu tun? Ich kann den Hund ja nicht mitnehmen. Es entwickelte sich eine Art innerer Dialog. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Merkel-Administration: „Die ist irre“ oder der Führer wars

Mit Video zum Interview von WELTNETZ-TV mit Uli Gellermann

Hieronymus Bosch, „Der Steinschneider“ (um 1485). Abb. gemeinfrei

Hieronymus Bosch, „Der Steinschneider“ (um 1485). Abb. gemeinfrei

Als Thomas Mann kurz nach dem Zusammenbruch Nazideutschlands von Zürich aus über die heutige Autobahn A8 mit dem Auto nach München fuhr, empfand er vereinfacht ausgedrückt Ekel. Die vielen Hakenkreuzfahnen hatten sich in der „Hauptstadt der Bewegung“ scheinbar in Luft aufgelöst. Versuchte er mit den in den Trümmern des „Tausendjährigen Reiches“ ums Überleben kämpfenden Deutschen in einen Dialg darüber zu kommen, wie das alles hat passieren können, bekam er wiederholt sinngemäß zur Antwort: der Führer wars. Schon früh erkannten die Menschen intuitiv die Chance, wie man sich eine weiße Weste zulegen konnte: die im Namen des Führers begangenen Greuel dem Führer zuschieben und ansonsten sich eisern darauf berufen, von allem nichts gewusst zu haben. Weiterlesen

Tägliche Pflichten – lästiges Übel oder nützliche Übung?

Tägliche Pflichten in Beruf und Familie werden oft als lästige Schufterei empfunden. Der Sucher auf dem Pfad kann dabei zusätzlich auf die Idee kommen, häusliche Pflichten oder berufliche Anforderungen als „schlechtes Karma“ aufzufassen, das man notgedrungen und mit knirschenden Zähnen über sich ergehen lassen muss. Doch wer so denkt, ist kein Sucher mehr und hat dem PFAD zum Göttlichen verlassen.

PflichtenTägliche Pflichten erscheinen oft als banal und lästig. Foto: privat

Zunehmend wird es in der überalterten Gesellschaft zum Beispiel zum „Problem,“ betagte kranke Eltern oder Großeltern versorgen zu müssen. Doch wie wollen Sucher sich dem Dienst an der Menschheit verschreiben, Inkarnation für Inkarnation, wenn sie jammern und klagen, weil die Mutter oder der Großvater zum Pflegefall geworden ist, also ab sofort auf unabsehbare Zeit zehrende Pflichten bei der Betreuung des Familienangehörigen auf sie zukommen? Weiterlesen

Astrologie: Ofen aus für Casino-Kapitalismus

Von Armando Bertozzi (Redaktor ASTROLOGIE HEUTE)

Der Ofen ist aus. Mit Plutos epochalem Zeichenwechsel von Feuer (Schütze) zu Erde (Steinbock) beobachten wir, wie Euphorie in Panik kippt. Wir lesen vom Ende des Casino-Kapitalismus. Die Finanzjongleure hinterlassen eine Art verbrannte Erde; sie haben bereits abgesahnt. Vater Staat (Steinbock) muss eingreifen und die lotterige Finanzwelt retten. Das schmerzt den Geldbeutel des kleinen Mannes, wie jenen der Steuerämter. Die Finanzbosse trocknen sich ihre Krokodilstränen mit ihren Dollarnoten. Der Ruf nach Regeln und Kontrolle schallt um den Globus. Der grenzenlose Markt ist als Spielwiese für moderne Raubritter enttarnt.

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Bankenkrise – schlechtes Karma?

Ist unser Geld bald weg?
Grafik: privat

Letzte Woche fanden sich sogar in der seriösen Tagespresse Sätze der Angst und Verzweiflung angesichts des drohenden Zusammenbruchs des uns so vertrauten Geldverkehrs. Dann brachte ein Marder auch noch zahllose Bankautomaten zum Stillstand. „Jetzt ist es soweit,“ werden diejenigen erschrocken gedacht haben, die vergeblich versucht hatten, an Bargeld heranzukommen. Ist unser kollektives Karma so „schlecht,“ dass wir bald unseren Wohlstand verlieren und in Armut und Chaos versinken werden? Wer sich auf diese Weise selbst und andere unnötig ängstigt, sollte den nachfolgenden Artikel von W. J. Judge studieren.

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