Karma – entkommen

Der Hund lief verängstigt auf der Gegenspur der Bundesstrasse. Der Verkehr stockte. Vorsichtig umfuhren die Fahrzeuge das ziellos irrende Tier. Auf der Rückfahrt, etwa eine Stunde später, war der Hund noch immer dort, lief zwar nicht auf der Fahrbahn herum, schnüffelte jedoch im Gebüsch am Straßenrand. Er fuhr weiter.

Verschiedene Ursachen lösen sich gegenseitig bedingende Wirkungen aus, wie sich überlagernde Wellen von Wasser. Bild: Ko-Sen

Doch dann bildete sich eine Gedankenspur im Mind: Da ist keine Gefahr – im Moment. Doch Du weißt, dass die Gefahr jeden Augenblick wieder akut werden kann. Eine zweite Gedankenspur begann: Was habe ich damit zu tun? Ich kann den Hund ja nicht mitnehmen. Es entwickelte sich eine Art innerer Dialog. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Leben in der Slideshow oder die „iPadisierung“ der Gesellschaft

„iPadisierung“ der Gesellschaft am Beispiel der Süddeutschen Zeitung

Wieder stehen wir an einer Schwelle, an der unsere selbstbe­wusste Entscheidung gefragt ist: Brauch ich das? Will ich das? Darf ich das? Solche Fragen tauchen aus den psychisch-astralen Tiefen unseres Seins auf. Absender ist der unsterbliche Seelenfunken in uns. Leben in der Seele oder aus der Seele heraus – das lehren die Weisheits­lehren aller Hochkulturen – erfordert ein Zähmung der Sinne, kein zwang­haftes Kasteien, aber eine Lebenshaltung der Enthaltsamkeit, ein Leben im Weniger statt im Mehr.

Steve Jobs während der Präsentation der ersten iPad-Generation am 27. Januar 2010. Foto: Matt Buchanan

Doch dann sind da die wunderbaren „Möglichkeiten“, die uns die „iPadi­sie­rung“ der Gesellschaft beschert. Um sein Denkenvermögen und die Gefühlswelt mit Bildern zu füllen muss man nicht länger mühselig Bild für Bild abrufen. Ein Wisch genügt und sie gleiten im Dutzend an uns vorbei und in uns hinein. Zwei Wisch, zwei Dutzend. Und bald auch in 3D. Da kann sich glücklich schätzen, wer die Fragen seiner Seele noch wahrzuneh­men im Stande ist, nach dem Brauchen, Wollen und Dürfen. Weiterlesen

Tägliche Pflichten – lästiges Übel oder nützliche Übung?

Tägliche Pflichten in Beruf und Familie werden oft als lästige Schufterei empfunden. Der Sucher auf dem Pfad kann dabei zusätzlich auf die Idee kommen, häusliche Pflichten oder berufliche Anforderungen als „schlechtes Karma“ aufzufassen, das man notgedrungen und mit knirschenden Zähnen über sich ergehen lassen muss. Doch wer so denkt, ist kein Sucher mehr und hat dem PFAD zum Göttlichen verlassen.

PflichtenTägliche Pflichten erscheinen oft als banal und lästig. Foto: privat

Zunehmend wird es in der überalterten Gesellschaft zum Beispiel zum „Problem,“ betagte kranke Eltern oder Großeltern versorgen zu müssen. Doch wie wollen Sucher sich dem Dienst an der Menschheit verschreiben, Inkarnation für Inkarnation, wenn sie jammern und klagen, weil die Mutter oder der Großvater zum Pflegefall geworden ist, also ab sofort auf unabsehbare Zeit zehrende Pflichten bei der Betreuung des Familienangehörigen auf sie zukommen? Weiterlesen

Astrologie: Ofen aus für Casino-Kapitalismus

Von Armando Bertozzi (Redaktor ASTROLOGIE HEUTE)

Der Ofen ist aus. Mit Plutos epochalem Zeichenwechsel von Feuer (Schütze) zu Erde (Steinbock) beobachten wir, wie Euphorie in Panik kippt. Wir lesen vom Ende des Casino-Kapitalismus. Die Finanzjongleure hinterlassen eine Art verbrannte Erde; sie haben bereits abgesahnt. Vater Staat (Steinbock) muss eingreifen und die lotterige Finanzwelt retten. Das schmerzt den Geldbeutel des kleinen Mannes, wie jenen der Steuerämter. Die Finanzbosse trocknen sich ihre Krokodilstränen mit ihren Dollarnoten. Der Ruf nach Regeln und Kontrolle schallt um den Globus. Der grenzenlose Markt ist als Spielwiese für moderne Raubritter enttarnt.

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Bankenkrise – schlechtes Karma?

Ist unser Geld bald weg?
Grafik: privat

Letzte Woche fanden sich sogar in der seriösen Tagespresse Sätze der Angst und Verzweiflung angesichts des drohenden Zusammenbruchs des uns so vertrauten Geldverkehrs. Dann brachte ein Marder auch noch zahllose Bankautomaten zum Stillstand. „Jetzt ist es soweit,“ werden diejenigen erschrocken gedacht haben, die vergeblich versucht hatten, an Bargeld heranzukommen. Ist unser kollektives Karma so „schlecht,“ dass wir bald unseren Wohlstand verlieren und in Armut und Chaos versinken werden? Wer sich auf diese Weise selbst und andere unnötig ängstigt, sollte den nachfolgenden Artikel von W. J. Judge studieren.

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