Was kommt danach?

Selbst atheistische Denker fragen sich gelegentlich besorgt – was kommt danach? Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts konnten sich nach Verbesserung ihrer Lage sehnende Menschen noch immer einen idealen Ort ausmachen an den überzusiedeln die Erfüllung allen Sehnens versprach.

Eidechse als Mitbewohner. Foto: Aska

Und für die, die statt zu fliehen eine Änderung der Welt im Kleinen oder Großen erhofften, gab es jede Menge Konzepte, wie bestehende Gesell­schaftsformen überwunden und neue geschaffen werden konnten. Doch nach zwei Jahrzehnten Globalisierung im Informationszeitalter wird klar: Es gibt weder Orte, noch Konzepte als Alternative zum Bestehenden. Zu­gleich wird aber auch klar: So wie es ist kann es nicht bleiben. Aber was wird dann? Der Blick in die Zukunft offenbart ein weites leeres Nichts. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Russlandkrise und TTIP – zwei Seiten einer Medaille

Aufstieg zum Abstieg? Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Aufstieg zum Abstieg? Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Schon beim ersten Morgenkaffee mit Blick in die Nachrichten-Feeds im neuen Jahr wird einem schlecht. Suggestive Wortspiele, Schüren von Feindschaft und Angst – Russland­krise und die „Annexion der Krim“. Weiter also im Propagandastil und mit offen hemmungsloser Feinbildpropaganda? Und das von einst für ihren investigativen system­kritischen Journalismus geschätzten Medien. Zugleich lässt eine erschüt­ternd maskenhafte Angela Merkel die „FDJ-Sek­retärin für SED-Pro­paganda“ raus. Wie schon 1989 hat Merkel wenig mit Demonstrationen von Mitbürgern zu tun. Man mag mit der PEGIDA-Aktion nicht sympathisieren. Aber zu respek­tieren hat man die beteiligten Menschen, wenn man selbst politischen Respekt verdienen will. Wenigstens fielen in der Silvesternacht auf Donezk keine Granaten der zukünftig „stärksten Armee Europas“. Was aber trügerische Stille vor dem Sturm sein könnte. Trügerisch auch die mediale Stille um TTIP, TiSA & Co, wo doch Russlandkrise und TTIP zwei Seiten einer Medaille sind: EU zum willfährigen Werkzeug des globalen Weltführers machen. Weiterlesen

Mittel zur Integration – Großzügigkeit, freundlicher Ton, Wohltätigkeit, Kooperation

Alle reden von Integration. Fast immer hat INTEGRATION dabei einen fordernden Unterton. Jemand oder ein Gruppe von Personen wird von anderen Personen aufgefordert, sich zu INTEGRIEREN, was im Klartext ANPASSUNG und UNTERORDNUNG bedeutet. Nur selten kommt dabei das biblische Gleichnis vom Splitter im Auge des anderen zum Einsatz. Demnach sollte man sich zurückhalten, auf andere mit dem Finger zu zeigen und sich stattdessen um den Balken im eigenen Auge kümmern.

Leben IST harmonische Integration. (*)

Also mit der Pflicht zur Integration BEI SICH SELBST anfangen. Doch sobald eine Gesellschaft sich mehr oder weniger auf einen anthropomorphen Gott bezieht, ufern Fragen zur INTEGRATION bald zum Religionsstreit aus. Weiterlesen

Inkarnation – eine Frage des geeigneten „Fahrzeuges“

Man stelle sich vor, wir wachen am Morgen auf und alle Autos sind auf magische Weise verschwunden. Kein Bus, LKW oder PKW mehr da. Übrig geblieben ist nur Kinderspielzeug. Ein Tretroller oder Kinder-Dreirad etwa? Würden wir nun ohne weiteres – sozusagen notgedrungen – uns auf eines dieser Vehikel setzen und tapfer zur etwa 30 Kilometer entfernten Arbeitstätte strampeln? Sicher nicht. Unsere Erfahrung würde uns erst gar nicht auf solche Ideen kommen lassen. Es wäre absurd, vor allem weil es völlig nutzlos wäre.

Falter – für emotionalen und mentalen Ausdruck ein eher ungeeignetes „Fahrzeug“. (*)

Man kann mit fahrbarem Spielzeug nicht ferne Ziele erreichen. Wir würden vielmehr denken, dass etwas Schlimmes passiert sein muss – und warten bis geeignete Fahrzeuge wieder zur Verfügung stehen. Auf demselben Prinzip basiert der Inkarnations-Magnetismus. Und erklärt, warum ein einmal als Mensch inkarniertes Selbst nie wieder Geburt in einem „tierähnlichen Fahrzeug“ OHNE die dem Menschen eigene Fähigkeit des Denkens und der bewussten Selbstwahrnehmung nehmen würde. Weiterlesen