Zwischenmenschliche Beziehungen – der Yoga-Weg

Yoga meint nachfolgend keine physische Übung, sondern prinzipielle Lebenshaltung im Geiste der Bhagavat Gita. Was ist die metaphorische Legende der Gita? Krishna kam demnach zu Beginn des Kali-yuga, dem „Dunklen Zeitalter“, als Avatar in die Welt, um den Menschen für diese schwere, lang anhaltende Epoche die heiligen Weisheitslehren zu vermitteln, niedergelegt in der Bhagavat Gita.

Leben wie im Schaufenster: Meine Leute – deine Leute, meine Ansich-
ten – deine Ansichten … undurchdringlich getrennt voneinander.
(*)

Die Gita ist ein unerschöpfliches Schatzhaus subtiler und ganz handfester Ideen für alle Lebensbereiche, vor allem auch in Fragen zwischenmenschlicher Beziehungen. Gleich im ersten Vers der Gita begegnen wir dem blinden König Dhritarâshtra des Kuru-Klans, wie er seinen weisen Wagenlenker1 fragt (sinngemäß):

Sag mir, o Sañjaya, was nur hat meine Leute und die der Pândava dazu gebracht, sich hier auf dem Schlachtfeld feindselig und kampfbereit aufzustellen?

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  1. Heute würde man Chauffeur sagen.

[Archiv-Auswahl] Frust mit der Lust oder wie man Gift in Elixier umwandelt

Erreicht eine Zivilisation – wie zum Beispiel Ägypten, Griechenland oder Rom – durch eine fortgeschrittene Entwicklung des intellektuellen, mentalen und materiellen Wesens der Menschen ihren Gipfel, kommt es gleichzeitig zum Höhepunkt im Streben nach immer ausgefeilterer Bedürfnisbefriedigung.

Copyrights 2008 Ko-SenGebogenes Metallgestell an einer deutschen Straßenbahn-Haltestelle, damit wartende Fahrgäste, wenn sie schon stehen müssen, wenigstens sich bequem anlehnen können. Bild: Ko-Sen

Merkwürdig nur – steht der technologische und materielle Fortschritt in voller Blüte, beginnt alsbald die Blüte zu welken und stirbt aus. Ohne dass sie eine Art „spirituelle Frucht“ erzeugt und hinterlassen hätte. Weiterlesen