Zeitung stellt Dortmund für angeblich geringes Engagement gegen Neonazis an den Pranger

Wer B nicht hören möchte darf nicht mit A-Sagen beginnen

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

„Pott hässlich“ – so die Headline der Süddeutschen Zeitung Mitte April 2015, die damit in einem Bericht auf die Dortmunder anspielt, die sich nach Meinung von Autor Bernd Dörries zu wenig gegen die Aktionen von Neonazis in ihrer Stadt engagieren. „Zonen der Angst“ gäbe es doch bislang nur im fernen deutschen Osten, in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpom­mern, nicht aber im eher linken NRW. Und nicht nur das. Seit Mai 2014 haben die rechtsextremen Parteien NPD und DIE RECHTE sogar je einen Sitz im Stadtrat. Die Dortmunder für diese Situation publizistisch anzuprangern ohne tiefer nach Ursachen zu graben ist ein weiteres Lehrstück an Tendenz-Journalismus. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Taufrituale wörtlich genommen – ein bisschen religiöser Fanatismus

In den Buddha zugeschriebenen religiösen Belehrungen ist ohne jede Ausnahme immer von ALLEN FÜHLENDEN WESEN die Rede. In den Religionen, die zum Glauben an einen athropomorphen Gott verpflichten ist das ausdrücklich nicht so.

Raiseing the veil © Kô-Sen 2009In der Antike ein bedeutungsschweres Ritual: Das Heben des Schleiers. Wörtlich genommen, werden Rituale zum leeren Kult. (*)

Die katholische Pfarrerin im Radio zum Beispiel spricht über das selektive Vorgehen ihres Gottes mit missionarischer Euphorie, wenn sie öffentlich Szenen aus den Vorbereitungen zweijähriger Kinder zur Taufe beschreibt. Das Taufritual versucht sie den Kindern so anschaulich wie möglich zu erklären. Doch wörtlich ausgelegt wird aus einem erhabenen symbolischen Akt „ein bisschen“ religiöser Fanatismus. Weiterlesen