Zeitung stellt Dortmund für angeblich geringes Engagement gegen Neonazis an den Pranger

Wer B nicht hören möchte darf nicht mit A-Sagen beginnen

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

„Pott hässlich“ – so die Headline der Süddeutschen Zeitung Mitte April 2015, die damit in einem Bericht auf die Dortmunder anspielt, die sich nach Meinung von Autor Bernd Dörries zu wenig gegen die Aktionen von Neonazis in ihrer Stadt engagieren. „Zonen der Angst“ gäbe es doch bislang nur im fernen deutschen Osten, in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpom­mern, nicht aber im eher linken NRW. Und nicht nur das. Seit Mai 2014 haben die rechtsextremen Parteien NPD und DIE RECHTE sogar je einen Sitz im Stadtrat. Die Dortmunder für diese Situation publizistisch anzuprangern ohne tiefer nach Ursachen zu graben ist ein weiteres Lehrstück an Tendenz-Journalismus. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Merkel-Administration: Widerspruch in der CDU gegen Wendehalsigkeit

Die CDU wurde von Angela Merkel weitgehend „normalisiert“. Aus dem politisch scharfkantigen schwarz der einst eindeutig konservativen Partei ist ein amorphes grau geworden, das je nach Tageskurs der öffentlichen Meinung grünlich, rötlich oder gelblich ein- und wenn nötig wieder entfärbt wird. Alles was einst auf der Führungsebene der CDU Profil und Charisma hatte, wurde hinweg intrigiert oder ist freiwillig gegangen.

Bei guter Fernsicht erkennbar: Nördlich von Helgoland entstehen Windparks. Wie der elektrische Strom jedoch an Land kommen und von dort aus verteilt werden soll, ist noch nicht endgültig geklärt. (*)

Als der „gute“ Geist der Merkel-Administration ist Merkel aber auch dabei, das Profil unserer Demokratie zu normalisieren oder besser zu untergraben: mit unverhohlenem Lobbyismus, ungeschminktem Opportunismus und einer atemberaubenden Wendehalsigkeit. Endlich – scheint es – erwacht der Selbsterhaltungstrieb der CDU. Gegen Merkels persönliche Energiewende zumindest formiert sich CDU-intern Gegen­wind. Gegen den Panzer-Deal gehen indess die Grünen in Stellung. Weiterlesen