Wird das Jahr 2017 das 1984 von George Orwell?

Verblendung, Täuschung, Indoktrination

Muss am Exzeptionalismus des Hegemon die Welt genesen oder kommt faschistoide NWO kunterbunt daher? Grafik (Ausschnitt): Peter Saul, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Rückblickend – wie naiv waren wir, die in den 1980er und 90er Jahren 1984 von George Orwell lasen und darüber debattierten. Zweifel kamen auf, ob die schaurige Zukunftsvision nicht doch nur krude Science-Fiction sei. Das gleißende Licht, das die Implosion des staatssozialistischen Weltlagers verbreitete, blendete uns. In der Hitze der materiellen Transformation um einen herum entging uns die zerstörerische Kälte und das Strohfeuerhafte dieses Lichtes. Wir konnten noch nicht wissen, dass der Ost-West-Konflikt ein Segen war, denn dessen sich ausgleichende Gegenkräfte vermochten die Box der Pandora 40 Jahre verschlossen zu halten. Das „gegen“ war nun weg. Die Box sprang auf. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Kosmisches Licht, kosmische Liebe

Mit Video von FLORENCE AND THE MACHINE

Wenn man nachts aus einem hell erleuchteten Raum ins Freie tritt ist man zunächst von der Dunkelheit geblendet. Doch nach einer Weile gewöhnen sich die Augen an das subtile Licht der Sterne, das vom wolkenlosen Himmel herab strahlt. Wir sind so an unser künstliches Licht gewöhnt, dass uns die Strahlkraft des kosmischen Lichts völlig entgeht. Mit der Liebe ist es ähnlich. In unseren künstlichen Lebensräumen lieben wir das was uns gefällt. LIEBE darüber hinaus ist unvorstellbar.

Kosmisches versus künstliches Licht. (*)

Liebe wird auf diese Weise zu einer simplen Erweiterung des illusorischen Egos degradiert. Wer die kosmische Liebe sucht, muss seinen künstlichen Lebensraum verlassen. Zunächst ist dann da auch nur blendende rabenschwarze Dunkelheit. Dann aber – wenn man Geduld und Ausdauer hat – kann man das EINE spüren – die kosmische Liebe. Ich und Nicht-Ich werden EINS. Die englische Sängerin Florence Welch hat das Phänomen mit ihrer Band FLORENCE AND THE MACHINE auf bewegende Weise vertont. Weiterlesen