Entwicklung der Menschheit – eine spätchristliche Utopie

Allgemein nehmen wir an, die Menschheit würde sich entwickeln. Und fahren wir nicht tatsächlich heute Autos, die sicherheitstechnisch und aus ökologischer Sicht unendlich von den Vehikeln entfernt sind, die – sagen wir mal – in den 1920-er Jahren gebaut wurden? Das entspricht den Tatsachen – und doch täuscht der Eindruck. Während die massenhafte Technisierung gleichzeitig technikfeindliche Bedingungen auf der Erde schafft – Abgase und Emissionen lassen das Klima erwärmen, Profitgier führt zum Veröden ganzer Landschaften, irgendwann geht der Technik schlicht der Saft aus – bleibt der Mensch, seinem Wesen nach wie er immer schon war.

Verfallene Industrieanlagen © Kô-Sen 2009Zeugnis von Werden und Vergehen: Vor sich hin rostende Industrieanlage. (*)

Eine Entwicklung der Menschheit gibt es nicht. Wird eine Errungenschaft als Entwicklung gefeiert wird, ist es nur eine Frage der Zeit, dass sie – sisyphosgleich – durch plötzlich entdeckte Risiken und Nebenwirkungen relativiert wenn nicht gar in Frage gestellt wird. Das war so und wird naturgesetzlich so bleiben. Wer anderes behauptet, fällt einer spät-christlichen Utopie zum Opfer. Das meint zumindest der englische Philosoph John Gray. Weiterlesen

„Die Söhne des Saturn“ – Eine persönliche Unterweisung von Maria Szepes für Schüler

Zum Gedenken an den zweiten Todestag von Maria Szepes

Die nachfolgende Unterweisung hat eine Schülerin von Maria Szepes, die heute in Kassel lebt, in den 1970er Jahren von Maria Szepes erhalten. Damals kamen in Budapest drei bis vier Gruppen von je 10 bis 14 Teilnehmern einmal im Monat heimlich zusammen. Eingebunden in einem musischen Rahmen hat Maria die Zuhörer – die meisten im mittleren Alter – dabei in den Weisheitslehren unterwiesen.

Brandung © Kô-Sen 2009Das Werk von Maria Szepes steht wie ein Steinblock in der astralen Brandung einer aufgewühlten Welt. (*)

Am Ende erhielten alle Teilnehmer eine Abschrift der behandelten Themen, die dann per Hand und unter konspirativen Bedingungen1 vervielfältigt und an Interessenten verteilt wurden. Die Söhne des Saturn ist ein Beispiel. Weiterlesen

  1. Das damals in Ungarn herrschende kommunistische Regime hatte spirituelle Zirkel und Schriften verboten.

Das Osterlamm – Sternzeichen Widder, kein Opfertier

Die Terminierung von Ostern – der jährlichen Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Jesu – basiert im Wesentlichen auf Aussagen des Neuen Testaments1 in dem ein Kontext zur Pessachwoche, einem jüdischen Hauptfest, hergestellt wird. Demnach ist Ostern ein bewegliches Fest, das am ersten Frühjahrsvollmond gefeiert wird und folglich auf ein Datum zwischen dem 22. März und 25. April fällt.

Osterlamm ist das Sternzeichen Widder © Kô-SenEs gibt keinen Grund unschuldige Lämmer zu schlachten. Das OSTERLAMM ist das Symbol für das Sternzeichen Widder2! Bild: Kô-Sen

Lässt man die These von James Morgan Pryse gelten, demzufolge Teile des Neuen Testaments links_yellow.gif eine kodifizierte Wiedergabe der GROSSEN GRIECHISCHEN MYSTERIEN ist, erhält das OSTERFEST eine gänzlich neue – und vor allem logische – Bedeutung. Es geht nicht um das vermeintliche Sterben und unnatürliche „Auferstehen“ einer historischen Persönlichkeit. Das Osterlamm ist kein Opfertier. Ostern ist vielmehr Teil eines Initiationsprozesses und das Lamm symbolisiert das Sternzeichen Widder. Weiterlesen

  1. Auch bekannt als Offenbarung des Johannes (APOKALYPSE).
  2. Vom 21. März – 20. April

Astrologie: Ofen aus für Casino-Kapitalismus

Von Armando Bertozzi (Redaktor ASTROLOGIE HEUTE)

Der Ofen ist aus. Mit Plutos epochalem Zeichenwechsel von Feuer (Schütze) zu Erde (Steinbock) beobachten wir, wie Euphorie in Panik kippt. Wir lesen vom Ende des Casino-Kapitalismus. Die Finanzjongleure hinterlassen eine Art verbrannte Erde; sie haben bereits abgesahnt. Vater Staat (Steinbock) muss eingreifen und die lotterige Finanzwelt retten. Das schmerzt den Geldbeutel des kleinen Mannes, wie jenen der Steuerämter. Die Finanzbosse trocknen sich ihre Krokodilstränen mit ihren Dollarnoten. Der Ruf nach Regeln und Kontrolle schallt um den Globus. Der grenzenlose Markt ist als Spielwiese für moderne Raubritter enttarnt.

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Treffen sich Buddha Maitreya und Christian Rosenkreuz…

Vergleicht man die beiden großen Einweihungswerke aus West und Ost – Die Alchimische Hochzeit des Christian Rosenkreuz und das Avatamsaka-Sutra – muss man verblüfft feststellen, dass im Finale beider Werke ein spezieller Turm in Erscheinung tritt.

Copyright 2008 Ko-SenOb der Schüler Sudhana mit Hilfe von Buddha Maitreya den Turm von Vairocana meistert oder der Pilger Christian Rosenkreuz mittels Göttlicher Jungfrau den Turm von Olympia – der anstrengende Aufstieg führt in die selbe EINE Freiheit. Bild: Ko-Sen

Beide Türme haben einen zum Verwechseln ähnlichen Symbolgehalt. In beiden Legenden muss der Kandidat – im Osten Sudhana, im Westen Christian Rosenkreuz (C. R.) – zuvor auf einer anstrengenden Pilgerreise in sich die für den Einlass notwendige Reife und Würde freigelegt haben. Weiterlesen

Buddhismus – Gebet ist Danksagung und Verehrung

teaser_beten.jpgMichael Maier, aus „Symbola
aureae mensae“, 1617

(Reprint, privat)

In Berichten über den Buddhismus oder Taoismus Asiens ist regelmäßig von „betenden Mönchen“ die Rede. Stillschweigend wird damit suggeriert, dass im Buddhismus und Taoismus ein Ritual praktiziert wird, das dem im Christentum üblichen BETEN entspricht. Doch das ist schlicht irreführend und FALSCH.

Zunächst ist zu klären: Was ist ein Gebet? Üblicherweise eine Art BITTEN oder gar FLEHEN. Adressat ist meistens der anthropomorphe Gott. Gegenstand ist in der Regel ein Wunsch um eine Vergünstigung der betenden Persönlichkeit. Der Wunsch bezieht sich einmal auf das eigene Wohlergehen oder das einer Gruppe, der der Betende angehört oder die aus irgendeinem Grund dessen PERSÖNLICHES Wohlwollen besitzt. Wenn der Betende Wirkungen seines Betens zu erkennen meint, wähnt er sich von GOTT erhört. Weiterlesen

Krebsgefahr in der Nähe von Kernkraftwerken – Unbekannte Ursachen geben Rätsel auf

Wenn ein Kind in der Nähe eines Kernkraftwerkes aufwächst, ist es offenbar einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Blutkrebs (Leukämie) zu erkranken. Noch vor zwei oder drei Jahren wurden Studien mit solchen Ergebnissen die öffentliche Kenntnisnahme verweigert.

xl_fohat.jpgNutzung der Kernenergie ist ein Spiel mit FOHAT (Bild: Trinosophie-Blog)

Heute vermag eine solche Studie eine Anfrage im Bundestag auszulösen. Das Problem ist nur, dass außer der statistischen Feststellung des Risikos bislang keine konkrete Aussage über krankmachende Auslöser möglich ist. Weiterlesen

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