Schreckgespenst oder Opfer? Islam als Schreckgespenst

Es gibt natürliche und künstliche Köder, die man an einem Angelhaken befestigen kann. Foto: Von User:Raboe001 - selbst fotografiert DigiCam C2100UZ, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=455161

Es gibt natürliche und künstliche Köder, die man an einem Angelhaken befestigen kann. Foto: Von User:Raboe001 – selbst fotografiert DigiCam C2100UZ, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=455161

Es hat etwas Bizarres, dass ausgerechnet die aktuelle Nomenklatura der katholischen Kirche scheinbar gerade nichts Besseres zu tun hat, als sich mit Pathos und Theaterdonner als Schutzmacht des religiösen Konkurrenten und – laut dessen kanonischer Schrift Koran – Erzfeindes Islam zu gebärden. Geht es den Kirchenfürsten aber womöglich gar nicht um das Wohl der Moslems. Wird der Islam mal wieder als flexible Geheimwaffe benutzt? Dieses Mal gegen jubelmüde und besorgte Bürger, denen das kritische Infragestellen des politischen Zeitgeistes pauschal mit dem argumentativen KO-Joker „Islamfeindlichkeit“ ausgetrieben werden soll? Zunächst eine Betrachtung zum Phänomen Islam als Schreckgespenst. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Zeitung stellt Dortmund für angeblich geringes Engagement gegen Neonazis an den Pranger

Wer B nicht hören möchte darf nicht mit A-Sagen beginnen

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund

„Pott hässlich“ – so die Headline der Süddeutschen Zeitung Mitte April 2015, die damit in einem Bericht auf die Dortmunder anspielt, die sich nach Meinung von Autor Bernd Dörries zu wenig gegen die Aktionen von Neonazis in ihrer Stadt engagieren. „Zonen der Angst“ gäbe es doch bislang nur im fernen deutschen Osten, in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpom­mern, nicht aber im eher linken NRW. Und nicht nur das. Seit Mai 2014 haben die rechtsextremen Parteien NPD und DIE RECHTE sogar je einen Sitz im Stadtrat. Die Dortmunder für diese Situation publizistisch anzuprangern ohne tiefer nach Ursachen zu graben ist ein weiteres Lehrstück an Tendenz-Journalismus. Weiterlesen