Mauerfall: Anfang vom Ende des demokratischen Sozialstaates

Nach Mauerfall: Das Beste aus prekären Lebensverhältnissen machen

Das Beste aus prekären Lebensverhältnissen machen. Wie hier in Mecklenburg.

Mauerfall vor 25 Jahren – Sollte es die gemutmaßten, strategisch Strippen ziehenden, transatlantischen „Denkfabriken“ hinter den politischen Kulissen wirklich geben, dann war man dort am 9. November vor 25 Jahren aus ganz anderen Gründen in Feierstimmung als die „wiedervereinten“ Massen an der aufgebrochenen Mauer. Endlich konnte der ökonomische Wahnsinn „soziale Marktwirtschaft“ aufhören. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Theosophie: Weisheitslehre oder Mummenschanz?

Einen eigenen redaktionellen Schwerpunkt hat neulich eine große deutsche Tageszeitung dem Phänomen Anthroposophie gewidmet1. Dabei fanden auch die eigentlichen Wurzeln der anthropo­so­phischen Bewegung eine angemessene Würdigung. Anthroposophie ist Rudolf Steiner. Die Wurzel von Steiners Thesen jedoch sind die uralten und zeitlosen Weisheitslehren, die im letzten Viertel des 19. Jahrhun­derts durch Helena Petrovna Blavatsky, William Quan Judge und Henry Steel Olcott einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden.

Motto der Theosophie des 19. Jh.: Es gibt keine höher stehende Religion als die Wahrheit.

Nach dem Weggang von Blavatsky (1891) und Judge (1896) versank die Theosophie jener Zeit „bald in einem argen Mummenschanz2.“ Jenen Mummenschanz haben selbst ernannte Nachfolger von Blavatsky und Judge zu verantworten. Bis heute fehlt eine selbstkritische Aufarbeitung dieser Fehlentwicklung durch jene Gruppen, die sich unverändert auf jene „Nachfolger“ berufen. Weiterlesen

  1. Süddeutsche Zeitung, Samstag, 26. Februar 2011
  2. Ebenda; Thomas Steinfeld: DAS BUNTE GENIE