Buddha, Dharma – Heimat

Buddhisten achten und verteidigen Tradition, Familie und Nation | Foto: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Buddhisten achten und verteidigen Tradition, Familie und Nation – wo immer sie inkarniert sind.

Natürlich heißen die Drei Juwelen des Buddhismus korrekt BUDDHA, DHARMA, SANGHA. Die beiden ersten „Juwelen“ sind allgemeinverständlich. BUDDHA bezieht sich auf den großen Hindu-Reformator, DHARMA bezeichnet die von Buddha mündlich überlieferten Lehren – aufgeschrieben Jahrhunderte nach seinem physischen Weggang. Und SANGHA? Sangha bedeutet in buddhistischer Terminologie „Versammlung“, „Menge“ oder „Gemeinschaft“. In einem weiteren Sinne steht es für Familie, das eigene Volk, die ganze Menschheit, alle fühlenden Wesen. Buddhisten sind daher nativ Patrioten. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Chronik eines angekündigten Krieges

Primitiver Russenhass – aus Erfahrung wirksam

Während die Russen vollständig abgezogen sind, ist Deutschland unverändert mit einem Netz von US-Stützpunkten überzogen. Etwa Garmisch-Partenkirchen. Die bei US-Militärs beliebte ehemalige Wehrmachtskaserne dient unverändert u. a. als „Zentrum für Freizeit und Erholung der US-Streitkräfte“ (Edelweiss Lodge and Resort) - nach getaner „Arbeit" an den Kriegsschauplätzen dieser Welt. Photo released by GCMC Public Affairs Office, photo taken by Karlheinz Wedhorn, US Gov't contract photographer for official use - public domain work.

Während die Russen vollständig abgezogen sind, ist Deutschland unverändert mit einem Netz von US-Stützpunkten überzogen. Etwa Garmisch-Partenkirchen. Die bei US-Militärs beliebte ehemalige Wehrmachtskaserne dient unverändert u. a. als „Zentrum für Freizeit und Erholung der US-Streitkräfte“ (Edelweiss Lodge and Resort) – nach getaner „Arbeit” an den Kriegsschauplätzen dieser Welt. Photo released by GCMC Public Affairs Office, photo taken by Karlheinz Wedhorn, US Gov’t contract photographer for official use – public domain work.

Das erste Mal ging noch schief. Bereits 2008 versuchte Arsenij Petrowytsch Jazenjuk die politisch notorisch instabile Ukraine in die NATO zu navigieren, indem er gemeinsam mit Staatspräsident Juschtschenko und Ministerpräsidentin Tymoschenko an Volk und Parlament vorbei schriftlich um Aufnah­me in das US-domi­nier­te Militärbündnis bat. Proteste der Opposition mit den für die Ukraine wohl typischen Blockaden von Regierungs­ge­bäu­den ließen das Husarenstück scheitern. Vorerst. Der zweite Versuch war nun besser geplant und logistisch generalstabsmäßig vorbereitet. Selbst an eine Kaskade von Dixiklos auf dem Maidan wurde gedacht. Die Russen lieferten langfristig das optimale Zeitfenster. Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, als Charme-Offensive Russlands an die Welt inszeniert, würden das Land außenpolitisch sedieren und – ganz beschäftig mit der inneren Sicherheit – militärisch binden. Fast wäre es wieder schief gegangen. Die legitime Regierung Janukowitsch hielt sich länger als erwartet – über Sotschi hinaus. Weiterlesen

Wird das Jahr 2017 das 1984 von George Orwell?

Verblendung, Täuschung, Indoktrination

Muss am Exzeptionalismus des Hegemon die Welt genesen oder kommt faschistoide NWO kunterbunt daher? Grafik (Ausschnitt): Peter Saul, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Foto: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Rückblickend – wie naiv waren wir, die in den 1980er und 90er Jahren 1984 von George Orwell lasen und darüber debattierten. Zweifel kamen auf, ob die schaurige Zukunftsvision nicht doch nur krude Science-Fiction sei. Das gleißende Licht, das die Implosion des staatssozialistischen Weltlagers verbreitete, blendete uns. In der Hitze der materiellen Transformation um einen herum entging uns die zerstörerische Kälte und das Strohfeuerhafte dieses Lichtes. Wir konnten noch nicht wissen, dass der Ost-West-Konflikt ein Segen war, denn dessen sich ausgleichende Gegenkräfte vermochten die Box der Pandora 40 Jahre verschlossen zu halten. Das „gegen“ war nun weg. Die Box sprang auf. Weiterlesen

Bühne des Lebens: Versuchung des Mitmachens

Tanzaufführung auf einer Bühne hinter Glas | Bild: HEINZ KNOTEK / TrinosophieBlog

Tanzaufführung auf einer Bühne hinter Glas. Die Zuschauer sehen sich indirekt selbst an. Noch bleiben sie ruhig auf ihren Plätzen sitzen. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Am Ende hielt es der Zuschauer nicht länger auf seinem Sitz aus. Alle Hemmungen fallen lassend stürzte er auf die Bühne und begann gestikulierend in das Geschehen einzugreifen. Die Schauspieler auf der Bühne hielten den Eingriff für eine spontane Idee der Dramaturgie und dachten, der Eindringling wäre ein Schauspielerkollege. Sie versuchten daher, den eingespielten Ablauf mit möglichst allen Mitteln beizubehalten, denn andere Regieanweisungen gab es nicht. Wieder hatte es eine Seele erwischt, war Opfer des von ihr selbst auf der Bühne des Lebens inszenierten Dramas geworden, war Versuchung des Mitmachens erlegen. Womöglich wird es Äonen dauern, bis sie benommen erwacht um zu erkennen, sich mit einem Bühnenspiel identifiziert zu haben. Weiterlesen

Buddhismus aktuell: Mein Land, mein Volk, meine Pflicht

Teil 1 der Serie: Mein Land – meine Familie – mein Ich

Land, Familie, Ich geben der Seele Orientierung, auch und gerade, wenn man wie im Buddhismus, zu starke Bindungen als  hinderlich ansieht. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Land, Familie, Ich geben der Seele Orientierung, auch und gerade, wenn man wie im Buddhismus, zu starke Bindungen als hinderlich ansieht. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Leben ist Leiden und das was wir als reale Welt betrachten ist eine Projektion unseres Denkvermögens, also Illusion (maya). Starke Anhaftung an mental-körperliches Sein setzt starke karmische Energie frei und bindet damit die evolvierende Seele an das Rad der Wiedergeburt. Vereinfacht und verkürzt ist das die Philosophie des aus der Hindu-Tradition hervorgegangen Buddhismus. Doch selbst im Buddhismus, wo man Bindung an Land, Familie und das eigene Ich als Hemmnisse auf dem Weg zur Erlösung sieht, werden Land, Familie und inkarniertes Ich als kostbares Gut gesehen, dass es zu schützen und zu verteidigen gilt. Weiterlesen

Wasser – Metapher für den Weg

Setzt man in einem See Wellen in Gang kann man nasse Füße bekommen. Bild: Heinz Knotek

Setzt man in einem See Wellen in Gang kann man nasse Füße bekommen. Bild: Heinz Knotek

Wasser wird in den Weisheitslehren aller Kulturen als alltagstaugliche Metapher für den Weg des spirituell Suchenden genutzt. In Asien etwa steht Wasser unter anderen für die Kraft des Yin das dem energetischen Yang entweder ausweichend Widerstand leistet oder mit ihm ergänzend verschmilzt. Weiterlesen

Karma und freier Willen: Gehen oder Bleiben?

Universalität ist prägendes Merkmal von Naturgesetzen. Eine reife Frucht fällt vom Baum nach unten. Egal wo der Baum wurzelt, wer ihn einst gepflanzt hat oder wer die Früchte einsammelt. Das am Baum Bleiben oder Herabfallen bestimmen in einem geheimnisvoll universellen Zusammenspiel der Reifegrad einer Frucht und die Gesetze der Schwerkraft.

Apfel-Karma: Supermarkt. Bild: Heinz Knotek

Apfel-Karma: Supermarkt. Bild: Heinz Knotek

Wäre die Frucht ein die Dinge hinterfragender Mensch, würde sie den Lauf der Dinge – das Reifen, die Ahnung vom baldigen Fall, das unvermeidliche und doch nicht exakt vorhersehbare Lösen vom Ast, die Ungewissheit, wie es danach weitergeht – versuchen zu ergründen und zu verstehen. Reife und Fall unterliegen dem universellen Naturgesetz von Ursache und Wirkung – also KARMA. Der Menschen hat aber, anders als etwa der Apfel, einen freien Wille. Sollte er daher sein Gehen und Bleiben nicht selbst bestimmen (können) und sich von den Zwängen des Universellen entledigen? Weiterlesen

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