Buddhismus – Gebet ist Danksagung und Verehrung

teaser_beten.jpgMichael Maier, aus „Symbola
aureae mensae“, 1617

(Reprint, privat)

In Berichten über den Buddhismus oder Taoismus Asiens ist regelmäßig von „betenden Mönchen“ die Rede. Stillschweigend wird damit suggeriert, dass im Buddhismus und Taoismus ein Ritual praktiziert wird, das dem im Christentum üblichen BETEN entspricht. Doch das ist schlicht irreführend und FALSCH.

Zunächst ist zu klären: Was ist ein Gebet? Üblicherweise eine Art BITTEN oder gar FLEHEN. Adressat ist meistens der anthropomorphe Gott. Gegenstand ist in der Regel ein Wunsch um eine Vergünstigung der betenden Persönlichkeit. Der Wunsch bezieht sich einmal auf das eigene Wohlergehen oder das einer Gruppe, der der Betende angehört oder die aus irgendeinem Grund dessen PERSÖNLICHES Wohlwollen besitzt. Wenn der Betende Wirkungen seines Betens zu erkennen meint, wähnt er sich von GOTT erhört. Weiterlesen

Erprobte Werkzeuge allein führen nicht zum Ziel

Autorisierte Übertragung aus dem Englischen

Nehmen wir an, ein Sucher hat bereits viele Jahre mit Nachdenken, Lesen, Diskutieren und dem Treffen von Lehrern verbracht. Möglicherweise hat er dabei sogar Menschen getroffen, von denen er annimmt, sie hätten das Ziel bereits erreicht.

ZugvögelDem Heimatinstinkt vertrauen führt ans Ziel (Bild: Trinosophie-Blog)

Vermutlich hat er sich dabei der einen oder anderen spirituellen Übung verschrieben. Alles zusammen hatte seine Auswirkungen auf ihn. Weiterlesen

Innere und äußere Alchemie – Gemeinsame Tradition in Ost und West

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) belegt heutzutage eine führende Position innerhalb der Naturheilkunde. Weniger bekannt ist, dass die TCM zur ÄUSSEREN Seite der taoistischen Alchemie gehört.

AlchemieInnen und außen – Allegorien des alchemischen Prozesses
(Bild: Trinosophie-Blog)

Untrennbar damit verbunden ist die INNERE Alchemie, die auf Transmutation der Persönlichkeit gerichtet ist. Im Westen gibt es eine ähnliche Tradition mit gleichem Namen. Weiterlesen

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…

Zitate: Sri Krishna Prem on Symbolism and Knowledge

Tabula SmaragdinaTabula Smaragdina, dem Hermes
Trismegistos zugeschrieben

(Abb. aus “Geheime Figuren
der Rosenkreuzer,” Privatbesitz)

Bücher, wie die dem Grafen von Saint Germain zugeschriebene TRINOSOPHIE, provozieren mit ihrer üppigen Symbolik beim interessierten Betrachter die Frage, WAS BEDEUTET SIE. Ist der Intellekt erst einmal mit dieser Frage beschäftigt, treibt ihn der Ehrgeiz immer mehr an, eine befriedigende Deutung zu finden. Dieser Ego=Ismus verhindert jedoch den Zugang zu Symbolen. Denn deren Zweck ist es ja gerade, dem Mind nicht zugängliche Zusammenhänge zu kommunizieren. Und dabei die Grenzen das rationalen Denkprinzips (Mind – engl., Manas – Sanskrit) mit seiner ihm eigenen Objektorientierung zu überwinden. Weiterlesen

Paulinzella – verwunschen zeitlose Klosterruine

Vier Stunden braucht es bis Rudolstadt und eine bis Königsee, informiert eine Wegbeschreibung von 1840, „um die erhabenen Trümmer der kunstvollen und majestätischen Klosterkirche von Paulinzelle, mitten in grünen Wiesen, von Haseln und Erlen umbuscht, von Tannenwaldungen umragt …,“ zu erblicken.

Paulinzella – verwunschen zeitlose KlosterruineKlosterruine Paulinzella (Bild: Trinosophie-Blog)

Mit dem Auto dauert es heute nur noch etwa ein Fünftel der Zeit. Doch einmal angekommen, meint man, die Zeitlosigkeit betreten zu haben. Weiterlesen

Meditation, Concentration, Will

By William Q. Judge

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Triebkraft des Willens ist das Begehren.“ Dieser viel zitierte Satz von W. Q. Judge macht klar, dass unser WILLEN wesentlich von unserem BEGEHREN abhängt. Was wir wirklich wollen, ist in Wirklichkeit das, was wir begehren. Unser Willen, etwas Bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, wird also nicht von dessen vermeintlicher Stärke oder Schwäche bestimmt. Auch nicht von äußeren Umständen. Sondern von unserem Begehren.

Wer also auf dem PFAD konkret vorankommen möchte, muss notgedrungen sein Begehren in den Griff bekommen. Dabei führt kein Weg an einem konzentrierten Mind vorbei. Effektive Konzentration aber kann nur durch ausdauernde und konsequente Meditation erreicht werden. Die Abhandlung von W. Q. Judge liefert eine zeitlos Checkliste dazu (Redaktion). Weiterlesen

Learning to Pay Attention – Lernen, konzentriert zu sein

tsungmi2.jpgErleuchtung und Täuschung, alles
eine Frage des Mind (Abb. frei
nach Tsung-mi/Trinosophie-Blog*)

Unerwünschtes Gedankenkreisen lässt sich wirksam mit Meditation bannen. Dazu setzt man sich in Stille in Meditationshaltung und lenkt alle Konzentration auf den natürlich ein- und ausströmenden Atem. Wenn bald darauf – wie gewohnt – alle möglichen ungerufenen Gedanken auftauchen, lässt man die einfach an sich vorbei ziehen. Nichts als Einatmen, Ausatmen, Einatmen … Die Technik funktioniert – das hat eine im Online-Journal PloS Biology veröffentlichte Studie nachgewiesen. Schon ein dreimonatiges strenges Meditationstraining führt zu einem nachhaltigen Umbau in den für Konzentration zuständigen Hirnarealen. Weiterlesen

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