Chimäre vom „bösen Islam“

Bunter durch mehr schwarz? Foto: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Bunter durch mehr schwarz? Foto: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Lange schon ist für die Zivilgesellschaften des westlichen Kulturkreises der „Islam-Köder“ ausgelegt worden. Lange wollte aber keiner so richtig anbeißen und die Chimäre1 vom „bösen Islam“ ernstnehmen. Feindbilder ziehen in einer toleranten Demokratie nicht. Und warum sollte man ungebildete Wüstenbewohner als ernst zunehmende Bedrohung des westlichen Kulturkreises ansehen? Das haben erst die angeblich von berittenen afghanischen Taliban angestifteteten Angriffe auf New York im Jahre 2001 geändert. Damit von Anfang an der Identität der Attentäter keine Zweifel entstehen, ließen diese „freundlicherweise“ einen Koffer in der Abfertigungshalle zurück, in dem beim Öffnen eine Koran-Ausgabe ganz oben lag, gleich darunter Ausweispapiere und Arbeitsanweisungen auf Arabisch zum Entführen von Flugzeugen. Weiterlesen

  1. Die Chimäre (auch Chimära) ist ein boshaftes Mischwesen der griechischen Mythologie, so wie der konstruierte „böse Islam“ ein Mischwesen aus manipulativer Machtpolitik und relgiöser Verblendung ist.

[Archiv-Auswahl] Our God and other Gods (Unser Gott und andere Götter)

Von Robert Crosbie (1849 – 1919)

teaser_gott.jpgAuf welchen Gott zielt die
Kirchturmspitze?
(Bild: Ko-sen)

Weihnachten ist die Zeit, sich Gott zu erinnern, ihn anzurufen, seinen Segen zu erbitten. Dabei werden viele Fragen ausgeklammert oder es wird so getan als ob es gar keine Fragen gibt. Etwa, welcher Gott gemeint ist. Ein Pfarrer ging in einer Andacht soweit, fordernd anzukündigen, zukünftig werde man den Menschen an seiner Haltung zu Gott messen. Seine Predigt bezog sich dabei nicht etwa auf Mitgefühl oder das eigene Denken, Reden und Handeln, das es zu reformieren gelte. Er bezog sich vor allem auf das Glaubensbekenntnis zu SEINEM Gott. Natürlich ging er dabei mit keinem Wort darauf ein, dass im Namen SEINES Gottes die Weltmacht USA – wieder einmal – den Tod Hunderttausender zu verantworten hat. Im Irak etwa. Der nachfolgende Text wird niemanden erreichen, der selbstgerecht seinen Glauben für EXKLUSIV hält und damit den Anderer für minderwertig oder gar Aberglauben. Wer aber von so viel Fragenlosigkeit um ihn herum etwas müde und erschöpft ist, mag sich an den Worten laben. Die immerhin auch aus Amerika stammen. (Redaktion) Weiterlesen

Feindliche Übernahme

Monu­mentale Dreifach­aus­stel­lung in Paderborn: CREDO – ich glaube

Steinkopf aus Riga. © Museum of the History of Riga and Navigation (Foto: Ilgvars Gardovskis)

Steinkopf aus Riga. © Museum of the History of Riga and Navigation (Foto: Ilgvars Gardovskis)

Die Christiani­sie­rung Europas ist Gegenstand einer monu­mentalen Dreifach­aus­stel­lung in Paderborn, vom 26. Juli bis 3. No­vem­ber 2013, im Diöze­sanmuseum, in der Kaiserpfalz und in der Städtischen Galerie. CREDO – ich glaube, so der Name der Ausstel­lung, bezieht sich auf die von Kaiser Konstantin beim Konzil von Nicäa im Jahre 325 den anwe­sen­den Bischöfen unter Androhung von Gewalt abverlangte Loyalitätsbekundung für eine kanonische Fixierung des im Römischen Reich inzwischen aus machtpolitischen Gründen zur Staats­religion erklärten Christentums. Bis Nicäa war das Christentum ein Sam­melbecken unterschiedlichster spiritueller Wege. Trotz allem Disputs gingen die Anhänger der einzelnen Schulen respektvoll miteinander um. Nach Nicäa galt fortan: Bist du NICHT für das Dogma, dann bist Du ge­gen uns (dessen Befürworter) und folglich kein Christ, stattdessen Feind, den man verfolgen und vernichten muss. Die feindliche Übernahme erst Europas, dann des Rests der Welt, nahm seinen Anfang. Weiterlesen

Katholische Kirche: Ehre wem Ehre gebührt

Katholische Kirche und Linkspartei – eigentlich weltanschau­liche Erzfeinde vor dem Herrn – fanden sich in letzter Zeit immer wieder Seite an Seite wieder, zumindest argumentativ wenn es um Drohnen­einsatz und Erdgas-Fracking ging.

Religiöses Zentrum des Bistums Fulda: Klosteranlage aus dem 17. Jh. Hier entstand später der Dom, Kupferstich von Matthäus Merian. Abb. gemeinfrei

Ist die Antihaltung der LINKEN vor allem politisch motiviert, sind das öffentliche Stellungbeziehen von Bischöfen gegen den Drohnen­ein­satz der Bundeswehr und das Fracking-Verbot im Bistum Fulda Aus­druck eines tiefgehenden moralisch-ethischen Bedenkens, das nicht nur Katholiken erreicht, sondern jeden erreichen sollte, der sich von der „embedded“ Berichterstattung der Medien noch nicht hat benebeln lassen. Aller gegenwärtigen Kritik an der katholischen Kirche zum Trotz gebührt ihr damit (wieder) die Ehre, eine moralische Instanz der Gesellschaft zu sein. Weiterlesen

Deutschland – ein Kriegsmärchen

Wozu braucht Deutschland bodengestützte Mittelstrecken-Flugabwehrraketen vom Typ PATRIOT? Klar, zur Verteidigung seiner Bürger und seines Landes, wozu sonst. Doch Verteidigung wovor? Oder gegen wen? Vor den Holländern etwa, die als einziges europäisches NATO-Land ebenfalls die geschätzt zwischen zwei und vier Millionen teuren Waffen besitzen? Eher kaum.

Patriot System 2. Foto: Darkone/wikipedia

Oder ist es umgekehrt? Wurde das High-Tech-Spielzeug für die Militärs angeschafft, damit sie im „Notfall“ auch einmal auf echte Ziele schießen dürfen? Wenn alles gut geht, dürfen deutsche Soldaten jetzt bald unge­straft syrische Piloten mit ihren PATRIOTs töten. Die parlamentarische Begründung dieses „Weihnachtsgeschenks“ für einen weiteren Kriegs­ein­satz der Bundeswehr hat dabei etwas Märchenhaftes. Weiterlesen

Vorsicht, Brandstifter unterwegs

Atlantis, die mystische Zivilisation, angeblich unser zivilisatorischer Vorgänger, wurde der Legende nach durch WASSER vernichtet. Karmischer Grund: massiver Missbrauch astral-magischer Kräfte, von denen das AKTIVE DRITTE AUGE ein physischer Ausdruck gewesen sein soll.

Kali Yuga – da hilft keine Feuerwehr... (*)

Uns, Kindern des Kali Yuga, des eisernen Zeitalters, steht demnach ein Untergang durch FEUER bevor. Grund: massiver Missbrauch der mentalen Kräfte. Sollte da etwas dran sein? Jedenfalls rennen gerade erschreckend viele potentielle Brandstifter herum, die mit Worten und Taten zündeln. An vielen Stellen brennt es schon. Weiterlesen

Ist das Vesakh-Fest in Deutschland bald staatlicher Feiertag?

Eigentlich eine gute Sache, dass nun auch anderen Konfessionen staatliche Feiertage zugestanden werden, dass die – eigentlich durch die Verfassung nicht legitimierte – Bevorzugung EINER Religion zum Ende kommt. Vorausgesetzt, die Option steht gleichberechtigt allen Religionsgemeinschaften offen. Doch das ist offenkundig (noch) nicht der Fall. Ausgerechnet einzelne Glaubensrichtungen der Religionsgemein­schaft1, die in der Frage der Integration am meisten in der Diskussion steht, werden in der Hansestadt Hamburg nun bevorzugt.

Vesakh-Fest in München. Foto: gemeinfrei

Also Zeit, dass auch die zahlreichen Buddhisten ihren staatlichen Feier­tag bekommen, das Vesakh-Fest. Das wäre dann etwas wirklich Neues. Christliche und muslimische Feiertage erinnern ja fast immer an mut­maß­liche oder wirkliche blutige Ereignisse. Beim Vesakh-Fest dagegen geht es „nur“ um Geburt, Erleuchtung und Erlösung. Weiterlesen

  1. Es betrifft die organisierten Muslime und Aleviten, insgesamt so um die fünf Prozent der Hamburger Bevölkerung.
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