Kinder des Donbass: Warum lassen uns die Opfer kalt?

Die Kinder des Donbass haben in Deutschland schlechte Karten. Vor allem, wenn das ukrainische Regime sein NATO-trainiertes Militär mit EU-bezahlten Waffen auf sie loslässt. Kein Bana-al-Abed-Pathos weit und breit, weder für die toten Kinder, noch die verstümmelten oder die „nur“ seelisch schwer verletzten.

Bildungsbürgertum: bedrückend gleichgültig

Abgestimmter „Qualitätsjournalismus“.
Foto: RT Deutsch

Das gut situierte Bildungsbürgertum, das sich durch volksverhetzende Bildlügen etwa von einem kleinen Omran Daqneesh in Aleppo, mühelos und unmittelbar anstacheln lässt, wütend den Bombentod des Präsidenten des souveränen Staates Syrien zu fordern, ist bei den toten, verstümmelten, verletzten Kindern des Donbass bedrückend gleichgültig. Es hat sogar den Eindruck, das Töten der Kinder des Donbass ist es ihnen noch nicht einmal wert, es überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.


In „Faktenchecks“ der Meister der Propaganda nicht zu sehen/hören

Aber vielleicht sind uns unsere Kinder auch nicht SO wichtig. Warum dann die – lebend oder tot – von aufmüpfigen Russen in der Ost-Ukraine, die es partout nicht hinnnehmen wollen, dass etwa ihre Muttersprache verboten wird und sie dem orwellschen Reich einer globalen Plutokratie anzugehören haben? Das kann nicht sein. Unsere Kinder sind uns doch das Wichtigste. Doch etwas ist mit uns schief gelaufen, dass niemand oder nur so wenige im Herzen leiden, wenn sie vom Leid der Kinder des Donbass hören. Die Kinder das Donbass sind auch unsere. Was, wenn es unseren Kindern einmal wie denen im Donbass ergeht? HEINZ KNOTEK