Im Schlamm bleibt weder Energie noch Zeit für den WEG

Eine halbe Stunde starker Regen mitten in der Nacht. Plötzlich ergießen sich wilde Schlammströme von den umliegenden leicht hügeligen Feldern in die Kleinstadt. Zwischen den formatierten Raps- und Maispflanzen wächst kein Halm sonst. Tonnenweise versprühte Unkraut­vernichtungsmittel haben dafür gesorgt. Jetzt kann in den blanken Zwischen­räumen das Wasser ungebremst anschwellen und Myriaden kleine reißende Bäche erzeugen.

Straßen verwandeln sich binnen Minuten in kaum passierbare Schlammpisten. (*)

Noch drei Tage später muss sich das THW mühen, Straßen und Keller begehbar zu machen. Plötzlich wird aus dem Alltag ein kleiner Kampf, nicht ums Überleben, aber um die Wiederherstellung der gewohnten Ordnung. Beim im Schlamm wühlen bleibt jedoch weder Energie noch Zeit für den WEG. Weiterlesen

Europäische Währungsunion: Entführung auf dem Stier oder Tanz um das goldene Kalb

Griechische Zwei-Euro-Münze.
Abbildung: gemeinfrei

Alle alten Schriften weisen immer und immer wieder auf die EINHEIT allen Seins hin. Die Vorstellung einer separaten Existenz würde dem Schöpfungsplan zuwiderlaufen und sei ein illusorisches Konzept. Für einen religiösen Menschen sei es daher oberste Pflicht, den Gedanken universeller Einheit und Verbundenheit in seinem Leben praktisch umzusetzen.

Fast prophetisch trägt die Zwei-Euro-Münze Griechenlands die Entführung der Europa als Wappen. Im Mythos war leidenschaftliche Liebe des obersten Griechengottes treibende Kraft. Der als Stier verwandelte Zeus entführte die schöne Europa nach Kreta, um eine illegitime Groß­familie zu gründen. Illegitim ging es auch zu, als Griechenland die Europäer in den Traum entführte, würdiger Euro-Partner zu sein. Nicht ein kräftiger Stier, das verschlagene goldene Kalb scheint dieses Mal beteiligt. Ist der Versuch EINHEIT FÜR BARE MÜNZE schon am Ende? Weiterlesen

Kommt der Islam endlich im HEUTE an?

Selbst sich eher „säkular“ sehende Moslems reagieren gereizt, wenn man sie auf die finsteren Absurditäten anspricht, die ihr Glauben scheinbar systemimmanent hervorbringt, etwa die ganze Palette an Menschenfeindlichkeit, Mord inklusive, die gegen alle möglichen Personengruppen gepredigt – und praktiziert – wird.

Islam – really open? Would be a really good news! (*)

Es heißt dann immer in Etwa: Das ist nicht der Islam. Das sind nur ein paar Verrückte, die den Islam falsch deuten. Genau so hatten aber immer auch gemäßigte Anhänger von Diktaturen argumentiert. Der Massenmord von Stalin etwa war demnach nicht das unvermeidliche Ergebnis der sozialistischen Diktatur, sondern lediglich unglückliche Folge des Missbrauchs der Lehre durch den irren Diktator. Dass die Folgen eines irren Diktators erst durch die sozialistische Doktrin möglich werden konnten, wurde dabei gern ausgeblendet. Weiterlesen

Sterben für … für was?

Wer sich als Arbeiter auf einer Ölplattform im Atlantik verdingt verdient gutes Geld. Er ist aber zugleich besonderen Gefahren ausgesetzt. Dazu gehört auch Lebensgefahr. Wenn nun ein Arbeiter etwa bei stürmischer See im Arbeitseinsatz tödlich verunglückt zählt das als Arbeitsunfall. Für die Familie ein schreckliches Ereignis. Doch zugleich ist allen klar: Es hätte gut gehen könnne. Doch es ist schief gegangen.

Arbeiten auf einer Bohrinsel ist riskant. Foto: Agência Brasil

Das Risiko war von Anfang an bekannt. Wäre es gut gegangen, würde sich am Ende des Einsatzes ein schöner Batzen Geld gesammelt haben. Niemand käme nun auch nur auf die Idee, den Verunglückten als “gefallen für Deutschland“ zu heroisieren. Es stellt sich nun die Frage, ob der Kriegseinsatz deutscher Soldaten sich wesentlich von der Situation von Arbeitern auf Ölplattformen unterscheidet. Weiterlesen

Ostern 2010: Zwei Feiertage, ein Hase, viele Eier und jede Menge Vertrauensmissbrauch

Alle Jahre wieder bemühen sich zu Ostern die Medien – vor allem die Radiosender – der stets weitgehend unkundigen Allgemeinheit zu vermitteln, was es mit zwei Osterfeiertagen, dem Hasen und den Eiern eigentlich auf sich hat. Da passt thematisch gerade gut dazu, dass sich das Kirchenchristentum in einer öffentlich diskutierten Vertrauenskrise befindet.

Ostern: Leere bunt bemalte Eier schaukeln im Frühlingswind. (*)

Denn in der Diskussion gewinnt immer stärker auch die These Gestalt, dass der jahrelange Vertrauensmissbrauch womöglich systemisch bedingt sei. Seriöse Zeitungen fragen sich sogar besorgt: Kann die Kirche den Neuanfang schaffen? Weiterlesen

Seelenpartner: Gibt es den? Wenn ja – wie ihn erkennen?

Wie den Seelenpartner
erkennen?
(*)

Online-Partnerbörsen boomen. Vor vier oder fünf Jahren gab es eine Handvoll an Internet-Diensten, wo man sich mit seinem Profil einem virtuellen Markt von Angebot und Nachfrage stellen konnte. Inzwischen gelten Partner­börsen als Geschäftsidee. Folglich gibt es jetzt von bemüht intellektuell bis gezielt hedonistisch alles, was das suchende Mann- oder Frauenherz so begehren könnte. Die Suche nach DEM Partner gleicht dabei einer verzweifelten kollektiven Jagd. Jagd wonach? Weiterlesen

Das Gehirn – Browser des SELBST in der Welt astraler Materie

Bewusstes Vergessens oder Leer-Werdens

Browser sind wie Staubsauger in Aktion. Der Staubsauger saugt alles auf, was ihm vor das Saugrohr kommt. Ähnlich Browser: Sie saugen alle Internetseiten in sich ein, die der Benutzer beim Surfen im Internet so ansteuert. In den Einstellungen des Browsers wird daher vorsorglich die Obergrenze für gespeicherte Seiten festgelegt. Denn ist der Browser „voll“, funktioniert er nicht mehr.

Das Gehirn saugt in sich auf, was ihm vor die Sinne kommt. Wie das Saugrohr eines Staubsaugers den Staub. (*)

Ähnlich beim Staubsauger wenn das Fassungsvermögen des Staubbeutels erschöpft ist. Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass es im Gehirn ganz ähnlich zugeht. Die Weisheitslehren berichten schon immer davon: Das Gehirn ist eine Art Browser des SELBST in der Welt astraler Materie – den man regelmäßig zu leeren hat. Weiterlesen

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