Syrien: Tödlicher Frühling

Wenn Menschen anderer Kulturen gewaltsam gegen unsere „Ordnung“ vorgehen, dann nennen wir sie Terroristen und verfolgen sie vehement, zu recht und zumindest in Westeuropa nach geltendem Menschenrecht. Geschieht aber das Gleiche in uns wesenhaft fremden Kulturen, dann bejubeln wir gewaltsame Angriffe auf Institu­tionen von Staaten als „Frühling“, stilisieren den marodierenden Mob zu „Rebellen“ und statten Räuberbanden unter Verletzung des Völkerrechts mit Waffen, Infrastruktur und moralischer Unterstützung aus.

Die maronitische Kathedrale im syrischen Aleppo. Bis zu den militärischen Angriffen durch vom Ausland bezahlte Gruppen lebten in Syrien religiöse Gemeinschaften neben- und miteinander. Foto:  gemeinfrei

Die maronitische Kathedrale im syrischen Aleppo. Bis zu den militärischen Angriffen durch vom Ausland bezahlte Gruppen lebten in Syrien religiöse Gemeinschaften friedlich neben- und miteinander. Foto: gemeinfrei

Allerdings nicht immer. In Mali zum Beispiel, da bekämpfen wir das, was wir etwa in Syrien „Rebellen“ nennen, als Terroristen. Dort heißt dann der arabische Frühling auch nicht mehr Frühling, sondern tödliche Bedrohung der Bevölkerung. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Erprobte Werkzeuge allein führen nicht zum Ziel

Autorisierte Übertragung aus dem Englischen

Nehmen wir an, ein Sucher hat bereits viele Jahre mit Nachdenken, Lesen, Diskutieren und dem Treffen von Lehrern verbracht. Möglicherweise hat er dabei sogar Menschen getroffen, von denen er annimmt, sie hätten das Ziel bereits erreicht.

ZugvögelDem Heimatinstinkt vertrauen führt ans Ziel (Bild: Trinosophie-Blog)

Vermutlich hat er sich dabei der einen oder anderen spirituellen Übung verschrieben. Alles zusammen hatte seine Auswirkungen auf ihn. Weiterlesen