Der Wissende

Von Christian Morgenstern

teaser_morgenstern.jpgChristian Morgenstern
(1871 – 1914)

Der WISSENDE aus dem Gedicht von Christian Morgenstern ist in einer Prüfungssituation. Der – selbst nur einmalige – Blick ins leere Auge der Sphinx hat seine ganze Weltsicht verändert. Der christliche Mystiker erkennt das, was Buddhisten Maya und Taoisten „Welt des roten Staubes“ nennen. Leerheit, Illusion, Täuschung, Ir=Realität. Eine gefährliche Situation. Denn die Verse – so treffend sie auch die Lage beschreiben mögen – verbreiten einen Hauch Zynik. Fast herablassend, wie man vom aufgeregten Gehabe eines lächerlichen Schoßhundes redet. Das kann jedem Sucher passieren. Doch nur weil man meint, einen kleinen Zipfel des WAHNS erkannt zu haben, hat man kein Recht auf die weiter ganz im Wahn Gefangenen mit Verachtung herunterzuschauen. Wer weiter will, muss Verachtung in Mitgefühl transfigurieren. Nicht verächtlich, liebevoll lächelt der wahre Wissende. So heißt es jedenfalls in den Weisheitslehren. Keine leichte Prüfung. (Redaktion) Weiterlesen

THE SKIN OF THE EARTH (Die Hülle der Erde)

By W. Q. Judge, under the pen-name of Bryan Kinnavan (1889)

Für ein paar Millionen Euro kann man sich mit einer Rakete ins All schießen lassen, um trunken das wunderschöne blau unseres Planeten zu begaffen. Den Weisen, die nicht nach dekadenter Trunkenheit gieren, stattdessen mit ihrem sehenden Auge die Erde sehen wie sie wirklich IST – und dafür keine Raketen brauchen -, bietet sich ein gänzlich anderes Bild.

xl_fog.jpgDie „mentalen Abgase“ der Menschen – die Flut dunkler Gedanken – sind die wahre Klimakatastrophe der Erde (Bild: Trinosophie-Blog)

Sie berichten von opaken grauen Miasmen, die wie klebriger Schleim um die Erde wabern und kaum einen Strahl der SPIRITUELLEN Sonne hindurch lassen. Nur hier und da reißt die graue Masse etwas auf und zartes Licht dringt heraus. Und genau hier – und nur hier – kann auch das Licht der SONNE passieren. THE SKIN OF THE EARTH ist eine Erzählung, die das Phänomen reflektiert. (Redaktion) Weiterlesen

Solunate nach Bernus – 13 Jahre Erfahrungen im Selbstversuch: Annäherung

Maier atalanta fugiensMICHAEL MAIER, Atalanta fugiens
(1618): Im Einklang mit Sonne
und Mond, Grundlage aller Heilung
(Reprint Privatbesitz)

Auf ausdrücklichen Wunsch einer geschätzten Leserin, hier der Beginn einer lockeren Folge von Berichten über Erfahrungen aus 13 Jahren Selbstversuch mit den spagyrischen Essenzen – Solunaten – nach Alexander von Bernus.

Annäherung

Entweder man sucht sich einen mit den spagyrischen Essenzen vertrauten Arzt oder Heilpraktiker. Oder man probiert den eigenen intuitiven Zugang. Zu ersterem können bei SOLUNA Informationen über Ärzte und Heilpraktiker, die mit Solunaten arbeiten, eingeholt werden. Allerdings kann dieser Weg sehr teuer kommen, denn eine Behandlung ist nur privat möglich. Da kommen schnell mehrere hundert Euro zusammen. Außerdem kann man nicht sicher sein, ob und in wie weit der Therapeut WIRKLICH einen intuitiven Zugang zu den Solunaten besitzt. Viele Therapeuten benutzen „alternative Heilverfahren“ vor allem als Geschäftsidee. Weiterlesen

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