Trauma „Breivik“ – Schlüssel zur Genesung der Norweger liegt im astralen Umfeld

Plagen durch Dämonen, 15. Jh. von
Martin Schongauer.
Abb. gemeinfrei

Verzweifelt versuchen die Norweger das Trauma in den Griff zu bekommen, das „ihr“ Massenmörder Anders Breivik mit seinem menschenver­ach­tenden Wesen angerichtet hat. Zuerst wird gestritten, ob er zurechnungsfähig sei, man ihn also in eine Irrenanstalt wegsper­ren könnte, oder ob er sehr wohl bei Sinnen sei, aber eben patho­logisch menschenverachtend kriminell, folglich ins Gefängnis gehört – für maximal 21 Jahre.

Dann singen über 40.000 Menschen trotzig öffentlich gegen Breivik an. Mit einem Kinderlied das der Massenmörder zuvor verunglimpft hat. Anders Breivik, und das ihn beherrschende Astralgesindel wird es freuen. Die Menschen tanzen unbewusst (weiter) nach seiner Angst-Pfeife. Der Schlüssel zur inneren Genesung der Norweger liegt in der dämonischen Aura des Attentäters. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Die formatisierten Kinder von Neubeuern

Digitales Atmen. (*)

Sie sitzen in einheitlicher Schuluniform vor einheit­lichen Tablet-PCs1. Vor den Fenstern der Privatschule die lebendige Kulisse des Kultur­dorfs Neubeuern, in­mit­ten der Natur des Alpenvor­landes. Drin­nen keine Bücher, die man ver­ges­sen kann. Kein Col­legeblock der leer ist. Also kein Blatt das man bei seinem Sitz­nachbarn erfragen müss­te. Keine Stifte die man spitzen muss. Alles forma­ti­siert und auf Knopf­druck und per „wisch-und-weg“ abrufbar. Schü­ler solcher Schulen sind jetzt Dialogpartner von – Maschi­nen. Wobei die Maschinen das WIE und WAS vorgeben, das wiede­rum ein Über-Administrator in den Ein­stel­lungen des Schul­netz­werkes festgelegt hat. Keine Möglichkeit mehr, eine bedrückte Stimmung durch Unordnung auf der Schulbank zu signa­lisieren. Kein Grund mehr da, seine Fähigkeit zur Selbstorganisation zu trainie­ren, in dem man am Vorabend des Schulta­ges seinen Ranzen packt. Stattdes­sen die Illusion eines omnipräsenten WLAN, das in Wirk­lichkeit Ausdruck einer omnipo­tenten Kontrollmacht ist. Denn natürlich kann es nur kontrollierten und reglementierten Zu­gang ins Internet geben. Der Eintritt in diese „schöne neue Welt“ kostet um die 33.000 Euro im Jahr. Ist das die Schule der Zukunft? Sollen wir freudig darauf warten, dass das digitale Atmen bald auch in den Schulen fürs Volk ankommt. Oder besser beten, dass Gott das den Reichen und Schönen überlässt, wenn er will auch als Denkzettel? Weiterlesen

  1. s. Süddeutsche Zeitung: „Google statt Gehirn“, 29. September 2012

W. Q. Judge: THE DWELLER OF THE THRESHOLD (Der Hüter der Schwelle)

Hüter der SchwelleDas Haupt der MEDUSA, ein
Symbol für den Hüter der
Schwelle.
(Grafik: Privatbesitz)

In den Weisheitslehren taucht immer wieder der Begriff des „Hüters der Schwelle“ auf. Im Artikel des irisch- amerikanischen Mystikers und Theosophen W. Q. Judge wird beschrieben, wie sich der „Hüter der Schwelle“ im Wesen und in den äußeren Umständen des Suchers manifestieren kann. Wenn man unverhofft einen Kanaldeckel öffnet und Licht auf die im dunklen Untergrund hausenden Ratten und Insekten fällt, laufen diese panisch umher und versuchen in dunkle Ecken zu flüchten. So ähnlich wirkt der HÜTER in der Psyche des Suchers. Je mehr man auf DEM WEG voran schreitet, umso unruhiger werden die „Kanalratten“ der eigenen Psyche. Weiterlesen