Demokratie: „Schafe dazu bringen, ihre Schlachter selbst zu wählen“

Heidschnucken, besonders genügsame Schafrasse | Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Heidschnucken, besonders genügsame Schafrasse.

Die Demokratie – so kann man den Eindruck haben – ist für Deutschland bislang ein Segen gewesen. Warum eigentlich? Weil trotz schwerer Kriegsschuld Westdeutschland zum Wirtschaftswunderland mutieren durfte, nur wenige Jahre nach Auschwitz und „Plan Barbarossa“, und der dazu verordnete politische Überbau eine repräsentative Demokratie war? Für viele Hundertausende Menschen bedeutete „Demokratie“ weltweit aber den Tod. Denn im Namen der Demokratie wurden und werden Kriege geführt, ganze Landstriche zerbombt und blutig schwelende Fehden zwischen Bevölkerungsgruppen geschürt. Man kann also Demokratie ganz unterschiedlich wahrnehmen. Der Hochschulprofessor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel, Rainer Mausfeld, geht so weit, Demokratie als etwas zu beschreiben, dass „Schafe dazu bringt, ihre Schlachter selbst zu wählen“. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Die griechischen Mysterien

VON JAMES MORGAN PRYSE (1859-1942), The Apocalypse Unseald
(Übertragung aus dem Englischen: Heinz Knotek)

Eleusis - Ursprungsort der Griechischen Mysterien

Eleusis. Foto: BishkekRocks, lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons

In Griechenland wurden verschiedene unter der Aufsicht des Staates stehende Formen der Mysterien praktiziert. Die bedeutendsten waren die Mysterien von Eleusis, die nicht nur von ehrwürdigem Alter waren, sondern auch bis zum Einfall von Alarich I., dem Goten, im Jahre 397 der christlichen Ära, fortbestanden. Im ersten Jahrhundert u. Z. waren die Mysterien die anerkannte Religion Griechenlands und wurden in jeder Stadt und den Kolonien Kleinasiens festlich begangen. Weiterlesen