KARMA – Ein unbequemes Naturgesetz

In Asien ist der Begriff KARMA tief in der Volksseele verwurzelt. Selbst Straßenräuber berauben ihre Opfer möglichst schonend, aus Furcht vor den karmischen Folgen von Gewaltanwendung.

Predigerkirche Erfurt/ThüringenDie These von Karma wirft ein erklärendes Licht auf das Erlöser-Symbol (Bild: Ansicht Predigerkirche zu Erfurt / privat)

In Tibet haben Tierschlachter, eine allgemein gemiedene Zunft, aus demselben Grund Techniken entwickelt, Tiere abrupt und schmerzfrei zu töten. Wer das Karma-Gesetz kennt, sprengt sich nicht in die Luft. Will aber auch nicht anderen Menschen seinen Glauben oder Willen aufdrängen. Denn auch verbale Gewalt, IST Gewalt. Weiterlesen

Paulinzella – verwunschen zeitlose Klosterruine

Vier Stunden braucht es bis Rudolstadt und eine bis Königsee, informiert eine Wegbeschreibung von 1840, „um die erhabenen Trümmer der kunstvollen und majestätischen Klosterkirche von Paulinzelle, mitten in grünen Wiesen, von Haseln und Erlen umbuscht, von Tannenwaldungen umragt …,“ zu erblicken.

Paulinzella – verwunschen zeitlose KlosterruineKlosterruine Paulinzella (Bild: Trinosophie-Blog)

Mit dem Auto dauert es heute nur noch etwa ein Fünftel der Zeit. Doch einmal angekommen, meint man, die Zeitlosigkeit betreten zu haben. Weiterlesen

Dalai Lama in Deutschland: Forderung nach spiritueller Gleichberechtigung für Frauen

Dalai Lama in Hamburg 2007Dalai Lama 2007 (Offizielles
Foto zum Hamburg-Besuch)

Etwas weniger als bei einem der vielen Konzerte alternder Popstars auf Revival-Tour kostet der Eintritt zu einer der mehrtägigen öffentlichen Auftritte des Dalai Lama. Wenn der Papst kommt, muss man nicht 50 Euro Eintritt bezahlen, mag jemand einwenden. Doch die buddhistische Religionsgemeinschaft, die Besuch und Auftritte des globalen Lamas aus Tibet organisierte, bekommt – anders als die katholische Kirche – nichts aus den monatlichen Kirchensteuereinnahmen überwiesen. Sie muss also, wenn „ihr Papst“ kommt, alles selber finanzieren. Da ist ein Eintrittsgeld gerechtfertigt. Außerdem ist gewiss, dass etwaige Mehreinnahmen ohne Einschränkung sozialen Projekten in Indien zugute kommen. Weiterlesen

Superstition (Aberglauben) reloaded!

teaser_priester.jpgDom zu Augsburg, Bischofssitz
(Foto: Pixelio.de)

Die hessische Bildungsministerin Karin Wolff und der Augsburger Bischof Walter Mixa haben nicht viel gemeinsam. Mixas Chef, der Papst, hat den evangelischen Kirchen – einer gehört Wolff an – gerade grundsätzlich den Kirchenstatus abgesprochen. Und Wolff, obwohl von den Evangelikalen Deutschlands als Politikerin des Jahres gekürt, hat sich als Lesbe geoutet. Was sie eigentlich SOWOHL bei den Evangelikalen als bei den Katholiken zur Unperson macht. Dennoch haben beide Eines gemeinsam. Sie treten massiv für die Propagierung einer Weltsicht ein, wie sie etwa VOR Galileo Galilei, also vor 1600, vorherrschend war. Weiterlesen

Konflikt Christentum-Islam: Wir ernten was wir säen

Nicht zu unrecht fragt Wolfgang Huber, Berliner Bischof und Ratsvor­sitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), auf dem Kirchentag in Köln Bekir Alboga, Dialogbeauftragter des türkisch-islamischen Moscheeverbandes Ditib, ob ihm jemand erklären könne, warum Frauen aus dem zentralen Gebetsraum von Moscheen ausgeschlossen seien.

xl_e_kirche.jpgLicht und Kirche. Welches Licht führt zu Gott? Bild: Ko-Sen

Allerdings: Ist die Frage wirklich aufrichtig? Oder: Wenn der Dalai Lama und der Papst sich treffen, als Religionsführer umarmen und dann öffentlich das Gemeinsame ihres Wirkens bekunden? Weiterlesen

H. P. Blavatsky: 116. Todestag am 8. Mai

Radix Departure HPBRadix zum Todeszeitpunkt von HPB

Am 8. Mai jährt sich der Tag, an dem das mysteriöse Wesen „H. P. Blavatsky“ im Jahre 1891 ihre stoffliche Hülle abgelegt hat. Bei weisen Menschen und Sehern wird dem Todestag eine größere Bedeutung als dem Geburtstag beigemessen. Er ist gleichsam eine letzte Botschaft an die Schüler und Weggefährden die zurückbleiben. Weiterlesen

Abendmahl – überkommener Blut- und Opferkult?

teaser_abendmal.jpgAbendmaldarstellung
(Foto: Pixelio.de)

Das älteste christliche Ritual, das Abendmal, ist die Fortsetzung altsteinzeitlicher Rituale, bei denen die Menschen der Gottheit Tiere opferten und anschließend verzehrten. Die Süddeutsche Zeitung rezensiert in ihrer Osterausgabe (07.04.2007) das Buch des protestantischen Theologen Klaus-Peter Jörns. Dabei wird sozusagen wissenschaftlich nachgewiesen: Mit dem Opferkult wurde die „tödliche Gewalt als strategisches Instrument im christlich-kulturellen Gedächtnis niemals tabuisiert, sondern im Grunde zumindest unterschwellig immer wieder sanktioniert.“ Weiterlesen

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