Kriegsende vor 70 Jahren: Transatlantische Furcht vor autochthonem Russland

Typisches Kriegerdenkmal einer deutschen Kleinstadt. Täterbewusstsein sieht anders aus. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Typisches Kriegerdenkmal einer deutschen Kleinstadt. Täterbewusstsein sieht anders aus. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog

Als für solche Ideen keine standrechtliche Erschießung wegen Hochverrat mehr drohte, äußerten in den letzte Wochen und Tagen des Zweiten Weltkrieges auch hohe Nazi­funktionäre offen ihr Interesse an einem einseitigen Friedensvertrag mit den westlichen Alliierten, um anschließend gemeinsam dem in Gestalt der Roten Armee anrückenden Bolschewismus den Garaus machen zu können. Daraus wurde bekanntlich nichts. Obwohl schon kurz nach Kriegsende Churchill gesagt haben soll, „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“, womit er auf den ehemaligen Erzfeind Nazideutschland und die Sowjetunion anpspielte. Wird 70 Jahre nach Kriegsende der Traum der Nazis doch noch wahr, Russland als „schlachtreifes Schwein“ zur Jagd freizugeben? Mit Deutschland als obersten Jagdgehilfen an der Seite des selbst ernannten Weltführers und dessen Alliierten? Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Demokratie – nur geträumt! Was ist nach dem Erwachen?

Während in Kairo, Tunis und Algier Menschenmassen nach Demokratie rufen und sich dabei die Erfüllung eines Traums von mehr Wohlstand und Freizügigkeit erhoffen, schreibt Claus Leggewie in einem Beitrag zum Niedergang der Sozialdemokratie: „Etwas ist grundfalsch in der Art und Weise, wie wir heute leben.“ Untertitel des Artikels: Wie kann die Demokratie wiederbelebt werden1.

Wahre Änderung ist nur an einem selbst möglich – durch Selbst­erkenntnis. Die ägyptische Pyramide in Gizeh ist das altehrwürdige Symbol für diesen schweren Gang. Foto: Hajor

Wie nun? Ist etwa das, was die Massen in Nordafrika so vehement begehren letztendlich etwas „Grundfalsches“. Wenn dem so ist, ist es dann nicht eigentlich zynisch Menschen zu etwas zu beglückwünschen, von dem wir (insgeheim) wissen oder ahnen, dass es ein erschöpftes Modell ist? Was, wenn auch die Massen von Kairo das mitbekommen? Weiterlesen

  1. Süddeutsche Zeitung, 11. Februar 2011

Bilder aus der Ukraine: Mit dem Zweiten muss man sich schämen

Realitätscheck: Behauptungen des ZDF – die Videoantwort der Wirklichkeit

Handreichung zur Deutungshoheit – Seit einem Jahr gibt es hässliche Bilder aus der Ukraine. Die Berichterstattung von bislang als ehrwürdig wahrgenommenen Leitmedien, allen voran ARD (Golineh Atai, @GolinehAtai), ZDF (Katrin Eigendorf, @KEigendorf) und Süddeutsche Zeitung (Stefan Kornelius, @Stefan_Kornelius), offenbarte sich dabei mehr und mehr als vorsätzlich selektiv, tendenziell und offen parteiisch. Weiterlesen