Weisheit und Glauben oder Glauben ist nicht Wissen

Glauben(Bild: Trinosophie-Blog)

Die Mai-Ausgabe des monatlichen in Mumbai, Indien, erscheinenden Magazins THE THEOSOPHICAL MOVEMENT behandelt in der Rubrik QUESTIONS AND ANSWERS unter anderem die Frage, welcher Zusammenhang zwischen Weisheit und Glauben (faith) besteht. Dabei werden blinder, verstandesmäßiger und intuitiver Glauben näher erörtert.

Nachfolgend auszugsweise eine deutsche Übertragung. Weiterlesen

Meditation, Concentration, Will

By William Q. Judge

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Triebkraft des Willens ist das Begehren.“ Dieser viel zitierte Satz von W. Q. Judge macht klar, dass unser WILLEN wesentlich von unserem BEGEHREN abhängt. Was wir wirklich wollen, ist in Wirklichkeit das, was wir begehren. Unser Willen, etwas Bestimmtes zu tun oder nicht zu tun, wird also nicht von dessen vermeintlicher Stärke oder Schwäche bestimmt. Auch nicht von äußeren Umständen. Sondern von unserem Begehren.

Wer also auf dem PFAD konkret vorankommen möchte, muss notgedrungen sein Begehren in den Griff bekommen. Dabei führt kein Weg an einem konzentrierten Mind vorbei. Effektive Konzentration aber kann nur durch ausdauernde und konsequente Meditation erreicht werden. Die Abhandlung von W. Q. Judge liefert eine zeitlos Checkliste dazu (Redaktion). Weiterlesen

H. P. B. – A Lion-Hearted Colleague Passes

By WILLIAM Q. JUDGE

Meister SiegelMeister-Siegel

On the shore stood Hiawatha,
Turned and waved his hand at parting;

On the clear and luminous water
Launched his birch canoe for sailing,
From the pebbles of the margin
Shoved it forth into the water;

Whispered to it, “Westward! Westward!”
And with speed it darted forward.

And the evening sun descending
Set the clouds on fire with redness,
Burned the broad sky, like a prairie,
Left upon the level water
One long track and trail of splendor,
Down whose stream, as down a river,
Westward, Westward Hiawatha
Sailed into the fiery sunset,
Sailed into the purple vapors,
Sailed into the dusk of evening.

* * *

Thus departed Hiawatha,
Hiawatha the beloved, . . .
To the Islands of the Blessed. Weiterlesen

Franz Hartmann: Talking Image of Urur

teaser_hartmann.jpgFranz Hartmann (1838 – 1912)
(Foto: von privat)

Franz Hartmann (1838 – 1912) – Arzt, Mystiker, Theosoph – gehört zu den Wenigen, mit denen die hinter der theosophischen Bewegung des späten 19. Jahrhunderts stehenden Meister persönlich kommunizierten. Aus den Darstellungen von Zeitgenossen geht hervor, dass er ein egozentrischer Charakter war. Aber vielleicht hat ihn gerade das davor bewahrt, einem der selbst ernannten „Nachfolger“ von Blavastky und Judge auf den Leim zu gehen.

Seine wenigen Schriften weisen ihn als SEHENDEN Mystiker aus. Der Personenkult um Besant und Tingley muss ihm ein Graus gewesen sein. Also zog er sich konsequenterweise aus der theosophischen Bewegung zurück, die ihren ursprünglichen Bezug verloren hatte und in konkurrierende teils skurrile Sekten zerfiel. Weiterlesen

W. Q. Judge: THE DWELLER OF THE THRESHOLD (Der Hüter der Schwelle)

Hüter der SchwelleDas Haupt der MEDUSA, ein
Symbol für den Hüter der
Schwelle.
(Grafik: Privatbesitz)

In den Weisheitslehren taucht immer wieder der Begriff des „Hüters der Schwelle“ auf. Im Artikel des irisch- amerikanischen Mystikers und Theosophen W. Q. Judge wird beschrieben, wie sich der „Hüter der Schwelle“ im Wesen und in den äußeren Umständen des Suchers manifestieren kann. Wenn man unverhofft einen Kanaldeckel öffnet und Licht auf die im dunklen Untergrund hausenden Ratten und Insekten fällt, laufen diese panisch umher und versuchen in dunkle Ecken zu flüchten. So ähnlich wirkt der HÜTER in der Psyche des Suchers. Je mehr man auf DEM WEG voran schreitet, umso unruhiger werden die „Kanalratten“ der eigenen Psyche. Weiterlesen

ENVIRONMENT (Umstände)

By William Q. Judge

EnvironmentUngünstige Umstände
(Bild: Trinosophie-Blog)

Die Umstände sind daran schuld, wenn es schlecht läuft. Und wenn es gut läuft, sind wir stolz. Auf uns. Je mehr ein Sucher sucht, umso mehr bekommt er Gelegenheit, an seinen Umständen zu zweifeln. Eine Prüfung, an der zunächst fast niemand NICHT scheitert. Das Naturgesetz von Karma und Reinkarnation gibt eine zumindest plausible Erklärung. W. Q. Judge wurde von seinen Schülern um eine Erklärung gebeten, warum sie – aus ihrer Sicht – in so nachteiligen Umständen leben mussten. Damit andeutend, dass sie auf dem Pfad viel besseren Fortschritt machen würden, wenn doch nur die Umstände anders wären. EIN IRRTUM, wie der Artikel von W. Q. Judge zeigt. (Redaktion) Weiterlesen

Friends or Enemies in the Future (Zukünftige Freunde oder Feinde)

Von W. Q. Judge (PATH, January, 1893)

teaser_freunde.jpgFreund oder Feind?
(Foto: PixelQuelle.de)

Warum ist uns jemand auf Anhieb sympathisch und wir fühlen uns zu dieser Person hingezogen, während wir jemanden anderes von Anfang an „nicht riechen“ können? Bei Arbeitskollegen und Bekannten hat man die Möglichkeit, Nähe oder Distanz selbst zu steuern. Bei „Blutsverwandten“ ist das nicht möglich. Hier gibt es kein Entkommen. Das kränkliche Kind beispielsweise, das die Lebenskraft seiner allein erziehenden Mutter ohne Pardon absorbiert – und von dieser nur noch mehr umsorgt wird? Wie kommen solche Verbindungen zustande? Welche Naturgesetze liegen dem zugrunde? Der nachfolgende Artikel gibt dazu Impulse. (Redaktion) Weiterlesen

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