Was kommt danach?

Selbst atheistische Denker fragen sich gelegentlich besorgt – was kommt danach? Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts konnten sich nach Verbesserung ihrer Lage sehnende Menschen noch immer einen idealen Ort ausmachen an den überzusiedeln die Erfüllung allen Sehnens versprach.

Eidechse als Mitbewohner. Foto: Aska

Und für die, die statt zu fliehen eine Änderung der Welt im Kleinen oder Großen erhofften, gab es jede Menge Konzepte, wie bestehende Gesell­schaftsformen überwunden und neue geschaffen werden konnten. Doch nach zwei Jahrzehnten Globalisierung im Informationszeitalter wird klar: Es gibt weder Orte, noch Konzepte als Alternative zum Bestehenden. Zu­gleich wird aber auch klar: So wie es ist kann es nicht bleiben. Aber was wird dann? Der Blick in die Zukunft offenbart ein weites leeres Nichts. Weiterlesen

Mittel zur Integration – Großzügigkeit, freundlicher Ton, Wohltätigkeit, Kooperation

Alle reden von Integration. Fast immer hat INTEGRATION dabei einen fordernden Unterton. Jemand oder ein Gruppe von Personen wird von anderen Personen aufgefordert, sich zu INTEGRIEREN, was im Klartext ANPASSUNG und UNTERORDNUNG bedeutet. Nur selten kommt dabei das biblische Gleichnis vom Splitter im Auge des anderen zum Einsatz. Demnach sollte man sich zurückhalten, auf andere mit dem Finger zu zeigen und sich stattdessen um den Balken im eigenen Auge kümmern.

Leben IST harmonische Integration. (*)

Also mit der Pflicht zur Integration BEI SICH SELBST anfangen. Doch sobald eine Gesellschaft sich mehr oder weniger auf einen anthropomorphen Gott bezieht, ufern Fragen zur INTEGRATION bald zum Religionsstreit aus. Weiterlesen

Inkarnation – eine Frage des geeigneten „Fahrzeuges“

Man stelle sich vor, wir wachen am Morgen auf und alle Autos sind auf magische Weise verschwunden. Kein Bus, LKW oder PKW mehr da. Übrig geblieben ist nur Kinderspielzeug. Ein Tretroller oder Kinder-Dreirad etwa? Würden wir nun ohne weiteres – sozusagen notgedrungen – uns auf eines dieser Vehikel setzen und tapfer zur etwa 30 Kilometer entfernten Arbeitstätte strampeln? Sicher nicht. Unsere Erfahrung würde uns erst gar nicht auf solche Ideen kommen lassen. Es wäre absurd, vor allem weil es völlig nutzlos wäre.

Falter – für emotionalen und mentalen Ausdruck ein eher ungeeignetes „Fahrzeug“. (*)

Man kann mit fahrbarem Spielzeug nicht ferne Ziele erreichen. Wir würden vielmehr denken, dass etwas Schlimmes passiert sein muss – und warten bis geeignete Fahrzeuge wieder zur Verfügung stehen. Auf demselben Prinzip basiert der Inkarnations-Magnetismus. Und erklärt, warum ein einmal als Mensch inkarniertes Selbst nie wieder Geburt in einem „tierähnlichen Fahrzeug“ OHNE die dem Menschen eigene Fähigkeit des Denkens und der bewussten Selbstwahrnehmung nehmen würde. Weiterlesen

Genaues Vorhersehen karmischer Folgen und Erkennen karmischer Ursachen nützt nichts

Wäre scheinbar ganz hilfreich, wüsste man im Augenblick eines Schicksalsschlages in einer Art Flash WARUM einem das jetzt passiert ist. Oder umgekehrt: Wenn man schon beim Formen von Gedanken und Emotionen erkennen könnte, welche karmischen Folgen resultieren würden, wenn man diese Gedanken und Emotionen zur Tat werden lässt.

Umgang mit Karma – Abwägen von Gedanken, Emotionen, Handlungen. Grafik: Privatbesitz

Doch das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) funktioniert nicht wie der Straßenverkehr, wo der Verkehrsfunk die Autofahrer vor Staus und Blitzern warnt oder sie über die Gründe informiert, wenn sie bereits im Stau feststecken. Ein Vorhersehen karmischer Folgen und Erkennen karmischer Ursachen nützt nichts. In ihrer Februarausgabe (2010) geht die Zeitschrift THE THEOSOPHICAL MOVEMENT1 aus Sicht der Weisheits­lehren dieser Frage nach. Weiterlesen

  1. Vol. 2, February 2010, p. 28, Mumbai, India – Übertragung aus dem Englischen sowie Veröffentlichung des Originalartikels mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers