Mit dem Essay CULTURE OF CONCENTRATION by W. Q. Judge
Bodhidharma[1. Bodhidharma (um 400 u. Z.); erster Patriarch der Linien des Chan- und Zen-Buddhismus], Meister der
Konzentration (Yoshitoshi 1887)
Abbildung: gemeinfrei
Konzentration ist alles. Buddha hat davon gesprochen, unser Denkvermögen allein würde unsere Welt immer und immer neu erzeugen. Mit seinem Höhlengleichnis deutet Plato Ähnliches an. Was da lediglich flackernde Reflexionen der spirituellen Sonne auf der derben Felswand der Materie zu vermeintlich herrlichen Tagen und Nächten macht – auch das ist das Denkvermögen. Konzentration des Denkvermögens macht Kampfkunst-Übende zu unüberwindlichen Meistern ihres Faches.
Sich auf etwas zu konzentrieren, kann dieses „Etwas“ physisch und astral messbar beeinflussen. Unkonzentriert ist der Mensch wie ein leckes Schiff. Ungebremst dringen Ströme von Eindrücken in unser Bewusstsein und lassen uns tief in den „Wassern“ hinabsinken. Wer die Kunst der Konzentration beherrscht kann sich aus den Wassern der Materie erheben. Der irische Mystiker und Theosoph W. Q. Judge hat in einem inspirierten Essay beschrieben, wie das gehen kann.

Wahre Änderung ist nur an einem selbst möglich – durch Selbsterkenntnis. Die ägyptische Pyramide in Gizeh ist das altehrwürdige Symbol für diesen schweren Gang. Foto: Hajor
Hölle als Nachtod-Verwahranstalt für Bösewichte: Dante And Virgil In Hell (1850) by William-Adolphe Bouguereau. Foto: gemeinfrei
Relief von Johannes Trithemius; von Tilman Riemenschneider. Foto: CSvBibra/gemeinfrei
Die Wahrsagerin, Deutschland, 18. Jahrhundert. Foto: gemeinfrei
Rettungssschirm für Spekulanten und Bruchbanker. Grafik: PiRK
Ohne aufnahmewillige Schüler
Magnetresonanztomographieauf-