Treffen sich Buddha Maitreya und Christian Rosenkreuz…

Vergleicht man die beiden großen Einweihungswerke aus West und Ost – Die Alchimische Hochzeit des Christian Rosenkreuz und das Avatamsaka-Sutra – muss man verblüfft feststellen, dass im Finale beider Werke ein spezieller Turm in Erscheinung tritt.

Copyright 2008 Ko-SenOb der Schüler Sudhana mit Hilfe von Buddha Maitreya den Turm von Vairocana meistert oder der Pilger Christian Rosenkreuz mittels Göttlicher Jungfrau den Turm von Olympia – der anstrengende Aufstieg führt in die selbe EINE Freiheit. Bild: Ko-Sen

Beide Türme haben einen zum Verwechseln ähnlichen Symbolgehalt. In beiden Legenden muss der Kandidat – im Osten Sudhana, im Westen Christian Rosenkreuz (C. R.) – zuvor auf einer anstrengenden Pilgerreise in sich die für den Einlass notwendige Reife und Würde freigelegt haben. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Die Seele ist… Ja, was ist „sie“ denn?

Kommt in unserem – westlichen, also christlichen – Kulturkreis die „Seele“ zur Sprache, was sie ist, wie sie entsteht und was aus ihr wird – ja wo überhaupt sie sich befindet, wenn sie denn existiert – dann wird es entweder erhaben feierlich oder man zuckt gleichgültig mit der Schulter. Nihilisten lächeln spöttisch.

Nach einer langen Serie von Inkarnationen beginnt der Seelenfunken sich seiner BEWUSST zu werden. Er versucht der Materie zu entsteigen und sich dem eigenen göttlichen Ursprung zuzuwenden. Langsam bekommt die Seele ein Gesicht – die Auferstehung zur Unsterblichkeit und wahren Individualität. Abb.: S. Trismosin, Splendor solis, 16. Jh. (Detail), Privatbesitz

Die Erhabenen – in der Regel sich für gute Christen haltende Gläubige – zitieren die Bibel und erklären ihre Unwissenheit kurzerhand zum Mysterium. Die Schulterzucker nennen sich Atheisten. Ihr Glauben heißt „nur glauben, was man anfassen kann“. Nihilisten ähneln den Erhabenen. Sie kleiden ihre Unwissenheit in Begriffe, nur andere. Die Existenz einer Seele wird von ihnen vehement verneint. Für sie gibt es nichts, worüber man etwas wissen könnte. Wer ernsthaft etwas über die SEELE wissen will, muss sich trauen, hinter den Schleier der Formen zu suchen. Und den Blick zu weiten. Weiterlesen

Urkilogramm verliert an Masse

Die Wissenschaft rätselt. Das so genannte URKILO in Paris nimmt auf unerklärliche Weise ab. Alle 40 Jahre wird der 39 Millimeter hohe Zylinder aus einer Platin-Iridium-Legierung aus dem Tresor des Internationalen Büros für Maße und Gewichte geholt und mit Kopien des Ur-Kilogramms verglichen. Die aktuelle Prüfung ergab: Das Original ist in den letzten vier Jahrzehnten um 50 Mikrogramm – 0,00005 Gramm – leichter geworden. Ein weiteres Zeichen der Entstofflichung der Materie?

xl_urkilo.jpgSchwere, grobe Materie auf dem Rückzug (Foto: Pixelio.de)

Möglicherweise geben die Weisheitslehren einen erklärenden Hinweis. Hier heißt es, dass mit dem Wassermannzeitalter der gegenwärtige Mensch den Tiefpunkt, den Nadir, seiner Manifestation im Stofflichen überschritten hat. Sein astrales und physisches Wesen wird jetzt tendenziell immer ätherischer, weniger materiell, und – wenn er INNERLICH dieser Entwicklung folgt – auch sein mentales Wesen. Weiterlesen