Kundalini: Unberechenbare Eruption karmischen Potentials

teaser_kundalini3.jpgDer Turm, eines von vielen
Symbolen für die Kundalini

(Bild: Trinosophie-Blog)

Die am Ende der Wirbelsäule eingerollte Kundalini ist – so heißt es in alten indischen Schriften – die individuelle Ausprägung der EINEN kosmischen Energie, die das ganze Universum zur Manifestation bringt und es am Laufen hält. Das Erwecken und Aufsteigen dieser Energie führt beim Menschen dazu, dass latent schlummernde karmische Samen, die ansonsten später oder unter anderen Bedingungen aufbrechen würden, JETZT und UNMITTELBAR hervor kommen. Wie eine Eruption. Wen diese Eruption und ihre möglichen Begleiterscheinungen unvorbereitet trifft, kann daran zugrunde gehen. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Kunst der Konzentration (Teil 1)

Mit dem Essay CULTURE OF CONCENTRATION by W. Q. Judge

Bodhidharma1, Meister der
Konzentration (Yoshitoshi 1887)

Abbildung: gemeinfrei

Konzentration ist alles. Buddha hat davon ge­sprochen, unser Denkver­mögen allein würde unsere Welt immer und immer neu erzeugen. Mit seinem Höhlengleichnis deutet Plato Ähnliches an. Was da lediglich flackernde Reflexionen der spirituellen Sonne auf der derben Felswand der Materie zu vermeintlich herrlichen Tagen und Nächten macht – auch das ist das Denkvermögen. Konzentration des Denkvermögens macht Kampf­kunst-Übende zu unüber­windlichen Meistern ihres Faches.

Sich auf etwas zu konzentrieren, kann dieses „Etwas“ physisch und astral messbar beeinflussen. Unkonzentriert ist der Mensch wie ein leckes Schiff. Ungebremst dringen Ströme von Eindrücken in unser Bewusstsein und lassen uns tief in den „Wassern“ hinabsinken. Wer die Kunst der Konzentration beherrscht kann sich aus den Wassern der Materie erheben. Der irische Mystiker und Theosoph W. Q. Judge hat in einem inspirierten Essay beschrieben, wie das gehen kann. Weiterlesen

  1. Bodhidharma (um 400 u. Z.); erster Patriarch der Linien des Chan- und Zen-Buddhismus

Drei mal Drei – eine letzte Botschaft von Maria Szepes?

Trinosophie Kapitel sechsSymbolhafte DREIHEIT im
Kapitel SECHS der TRINOSOPHIE

(Detailansicht)

Wenn eine „große Seele,“ Maha-atma (Sanskrit), ein körperliches Gewand ablegt, bedeutet das für Schüler und Anhänger nicht Trauer im herkömmlichen Sinne. Ihnen ist zumeist bekannt, dass es für die weise Frau oder den weisen Mann ein Opfer war, in den dichten Schichten der Materie einen Dienst zu tun. Für sich selbst sind sie traurig, denn sie verlieren – vorerst – den persönlichen Kontakt zu ihrem Guru oder ihrer Meisterin. Für die verehrte Person freut man sich aber eher. Weiß, ahnt oder hofft man doch, dass die Wesenheit HINTER der einstigen Form jetzt bei vollem Bewusstsein zu sich SELBST zurückgekehrt ist, wie ein kurzzeitig separierter Tropfen in den EINEN Ozean. Das ist bei Maria Szepes nicht anders. Weiterlesen

AKADEMIA OCCULTA: Handbuch von Maria Szepes

Maria Szepes Academia OccultaBuch-Cover © Orbis Verlag, 2001

Als Maria Szepes vor einigen Jahren erfuhr, dass in Deutschland „ihr Buch“ Die geheimen Lehren des Abendlandes erschienen ist, war sie zunächst überrascht. Denn ein Buch dieses Titels hatte sie nie geschrieben. Es stellte sich heraus, dass die Verleger eine Sammlung von ins Deutsche übersetzten Unterweisungen kompiliert hatten. Letztlich ohne Maria zu fragen oder sie alles noch einmal prüfen zu lassen.

Herausgekommen ist ein Handbuch, ähnlich ihrer beiden anderen Ratgeber, Magie der Liebe und Magie im Alltag. Der größte Teil der Texte stammt von Unterweisungen, die Maria bis in die 1980er Jahre hinein einer kleinen Schar von Schülerinnen und Schülern in der Tradition der Rosenkreuzer erteilt hat. Weiterlesen