Wir. Dienen. Weltführer. Ohne wenn und aber?

Harmlose Spaziergänger im Park? Man weiß nie! Bild: Heinz Knotek

Harmlose Spaziergänger im Park? Man weiß nie! Bild: Heinz Knotek

Normale Leute würde man schließlich nicht abhören, so sinngemäß der oberste Führer des selbst erklärten Weltführers beim Besuch der obersten Dame aus Deutschland. Die aber wurde ja abgehört. Ist die dann „irgendwie“ nicht normal, im sicherheitspolitischen Sinne oder sonst? Die Dame scheint es nicht zu bemerken, wie sie gerade öffentlich vorgeführt wird. Oder sie „tutnurso“ und zeigt damit eine subtile Geste der Unterwerfung – stellvertretend für ihr Land das sie vertritt. Die Begebenheit ist eigentlich zum Lachen und eine TV-Satiresendung und nur die hat auf diese kleine Begebenheit auch hingewiesen. Dabei ist es zum Weinen. Denn es zeigt: Wir dienen dem Weltführer, bewusst oder unbewusst und ohne wenn und aber. Aber nein, wird es Kritik hageln, wir sind partnerschaftlich Verbündeter des Weltführers. Partner und Verbündeter DES Weltführers? Ein Oxymoron. Ein oberster Führer hat keine Verbündete oder Partner. Er hat lediglich Diener und Erfüllungsgehilfen unterschiedlicher Graduierung – und Feinde. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] „Leben ist Leiden“ – frohe Botschaft oder pessimistische Miesepeterei

Buddha würde mit der pessimistischen Aussage, dass Leben Leiden ist1 zum Fatalismus anstiften. So etwa lautet häufig das Urteil, das Nicht-Buddhisten im westlichen Kulturkreis über die Lehre Buddhas fällen.

Alles eine Frage der Einstellung… etwa wenn ein nettes Open-Air-Konzert (= Freude) erwartet wird, plötzlich aber ein tobendes Gewitter die Erwartung zunichte macht (= Leid). (*)

Doch Buddha, oft etwas übergewichtig dargestellt, macht alles andere als den Eindruck eines aussichtslos leidvollen Seins. Weiterlesen

  1. Die erste der Vier edlen Wahrheiten des Buddhismus (dukkha). Die drei anderen: (2) samudaya; Gier Hass und Verblendung, (3) nirodha; Erlöscht die Ursache des Leidens, erlischt das Leiden, (4) magga; Der ACHTFACHE PFAD führt zum Erlöschen des Leidens