Was man auf dem spirituellen Pfad zu tun, was zu lassen hat (The Do’s and Don’ts on the Path)

Das monatlich in Mumbai, Indien, erscheinende Magazin THE THEOSPHICAL MOVEMENT reflektiert in der Juli-Ausgabe in der Rubrik QUESTIONS AND ANSWERS die Frage vieler spiritueller Sucher, was man grundsätzlich auf dem spirituellen Pfad zu tun und zu lassen hat. (Redaktion)

Frage: Was hat jemand zu tun, was zu lassen, wenn er beschließt, dem spirituellen Pfad bewusst zu folgen? Weiterlesen

Der Wissende

Von Christian Morgenstern

teaser_morgenstern.jpgChristian Morgenstern
(1871 – 1914)

Der WISSENDE aus dem Gedicht von Christian Morgenstern ist in einer Prüfungssituation. Der – selbst nur einmalige – Blick ins leere Auge der Sphinx hat seine ganze Weltsicht verändert. Der christliche Mystiker erkennt das, was Buddhisten Maya und Taoisten „Welt des roten Staubes“ nennen. Leerheit, Illusion, Täuschung, Ir=Realität. Eine gefährliche Situation. Denn die Verse – so treffend sie auch die Lage beschreiben mögen – verbreiten einen Hauch Zynik. Fast herablassend, wie man vom aufgeregten Gehabe eines lächerlichen Schoßhundes redet. Das kann jedem Sucher passieren. Doch nur weil man meint, einen kleinen Zipfel des WAHNS erkannt zu haben, hat man kein Recht auf die weiter ganz im Wahn Gefangenen mit Verachtung herunterzuschauen. Wer weiter will, muss Verachtung in Mitgefühl transfigurieren. Nicht verächtlich, liebevoll lächelt der wahre Wissende. So heißt es jedenfalls in den Weisheitslehren. Keine leichte Prüfung. (Redaktion) Weiterlesen

Kundalini: Treibende und überwindende Kraft der Sexualität

xl_tierpaarung.jpgWie kultiviert man ihn auch betreiben mag, Sex bleibt ein
animalischer Vorgang
(Foto: Pixelio.de)

Ein chinesischer Kaiser fragte einmal einen über 140 Jahre alten taoistischen Weisen, wie er es denn geschafft habe, so alt zu werden und gleichzeitig so vital zu bleiben. „Ich habe nie eine Frau berührt,“ so die knappe Antwort. Darauf enttäuscht der Monarch: „Warum aber dann so alt werden…?“ In den Weisheitslehren aller Kulturen gilt sexuelle Enthaltsamkeit als entscheidender Schlüssel zur Erlangung von … ja von was eigentlich? Weiterlesen

9/11-Karma schon erschöpft?

teaser_911.jpgErinnerung an 9/11
(Foto: Pixelio.de)

Ganz wenige Medien trauten sich in den Tagen nach dem 11. September 2001, auf merkwürdige Koinzidenzen hinzuweisen. Die Massen – die Mainstream-Medien eingeschlossen – gaben sich hemmungslosem Amerikanismus hin. Plötzlich wehten in der deutschen Provinz US-Flaggen an Reihenhäusern. Die Süddeutsche Zeitung – als Beispiel – getraute sich dennoch, unter anderem auf zwei sehr eigenartige Zufälligkeiten hinzuweisen. Weiterlesen

Maria Szepes – Danke Dir!

Maria Szepes: Danke Dir!Mária Szepes-Orsí (Bild: privat)

Diese Nachricht
erreichte die Redaktion
heute per Fax:

Heute Nacht, um 3.30 Uhr ist Maria „heimgegangen.“

DANKE DIR, MARIA,
dass Du so lange
bei uns ausgehalten hast.

In Liebe und Verehrung.
Und ewigem Andenken!
Auf Wiedersehen!

Maria wäre am 14. Dezember
99 Jahre geworden. Weiterlesen

Weisheit und Glauben oder Glauben ist nicht Wissen

Glauben(Bild: Trinosophie-Blog)

Die Mai-Ausgabe des monatlichen in Mumbai, Indien, erscheinenden Magazins THE THEOSOPHICAL MOVEMENT behandelt in der Rubrik QUESTIONS AND ANSWERS unter anderem die Frage, welcher Zusammenhang zwischen Weisheit und Glauben (faith) besteht. Dabei werden blinder, verstandesmäßiger und intuitiver Glauben näher erörtert.

Nachfolgend auszugsweise eine deutsche Übertragung. Weiterlesen

Maria Szepes: Das Leben kann man nicht verlieren

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Jedes Leben endet mit einer Tragödie, mit verlorener Liebe. Diese Erde ist ein schreckliches Studio, aber es gibt viele andere Lebensformen. Unser Leben ist ewig. Leben kann man nicht verlieren. Das Leben selbst, dieses Feuer. Das ist ewiges Feuer.

Die Erde ist krank geworden. Weil die Organe gegeneinander kämpfen und nicht füreinander. Das ist eine Krankheit, was heute auf der Erde vorgeht. Alle Sachen sind gegeneinander, nicht harmonisch. Aber wir individualisierten Menschen können das harmonisieren. Jeder kann sich über dieses heutige Chaos erheben. Die Menge kann es nicht. Der individualisierte Mensch aber kann es. (*) Weiterlesen