Geostrategischen Demontage des eigenen Staates und der Europäischen Union durch eine von der Merkel-Administration ohne erkennbare äußerer Not ins Rollen gebrachte Völkerwanderung.
Kategorie: Zeitgeschehen
Zeitgeschehen als Kulisse auf dem Pfad.
Polina aus Horlivka (Donbass): „Der Krieg soll endlich aufhören“
Interview mit Polina aus Horlivka mutmaßlich auf dem Weg in ein Feriencamp, das vor den Bomben der EU-gesponserten Regierung der Ukraine sicher ist.
© Youtube/Vox Populi Evo (mit englischen Untertiteln)
Merkel-Administration: „Die ist irre“ oder der Führer wars
Als Thomas Mann kurz nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes von Zürich aus über die heutige Autobahn A8 mit dem Auto nach München fuhr, empfand er vereinfacht ausgedrückt Ekel. Die vielen Hakenkreuzfahnen hatten sich in der „Hauptstadt der Bewegung“ scheinbar in Luft aufgelöst. Versuchte er mit den in den Trümmern des „Tausendjährigen Reiches“ ums Überleben kämpfenden Deutschen in einen Dialg darüber zu kommen, wie das alles hat passieren können, bekam er wiederholt sinngemäß zur Antwort: der Führer wars
Benachteiligung: Bekomme ich nicht meinen Willen, erkläre ich mich für diskriminiert
Struwwelpeter würde sich heute seine Renitenz gegenüber vernünftige Bräuche und Regelungen, deren hartnäckige Verweigerung sogar tödlich enden kann, als Benachteiligung deklarieren und den BGH beschäftigen. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog[/caption]
Ob die Strategie, seinen Willen durchzusetzen indem man Widerstände (und seien sie naturgesetzlicher Art) als „Benachteiligung“ erklärt, Erfolg hat hängt hierzulande vor allem von zwei Faktoren ab: Der medialen Lautstärke des Rufs und prominenter Unterstützer. Dann kann viel gehen, unabhängig davon um was es geht.
Kriegsende vor 70 Jahren: Transatlantische Furcht vor autochthonem Russland
Typisches Kriegerdenkmal einer deutschen Kleinstadt. Täterbewusstsein sieht anders aus. Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog[/caption]
Als für solche Ideen keine standrechtliche Erschießung wegen Hochverrat mehr drohte, äußerten in den letzte Wochen und Tagen des Zweiten Weltkrieges auch hohe Nazifunktionäre offen ihr Interesse an einem einseitigen Friedensvertrag mit den westlichen Alliierten, um anschließend gemeinsam dem in Gestalt der Roten Armee anrückenden Bolschewismus den Garaus machen zu können. Daraus wurde bekanntlich nichts. Obwohl schon kurz nach Kriegsende Churchill gesagt haben soll, „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“, womit er auf den ehemaligen Erzfeind Nazideutschland und die Sowjetunion anpspielte. Wird 70 Jahre nach Kriegsende der Traum der Nazis doch noch wahr, Russland als „schlachtreifes Schwein“ zur Jagd freizugeben? Mit Deutschland als obersten Jagdgehilfen an der Seite des selbst ernannten Weltführers und dessen Alliierten?
Zeitung stellt Dortmund für angeblich geringes Engagement gegen Neonazis an den Pranger
Wer B nicht hören möchte darf nicht mit A-Sagen beginnen
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Abendliches Panorama von Dortmund. Foto: Lucas Kaufmann/Dortmund[/caption]
„Pott hässlich“ – so die Headline der Süddeutschen Zeitung Mitte April 2015, die damit in einem Bericht auf die Dortmunder anspielt, die sich nach Meinung von Autor Bernd Dörries zu wenig gegen die Aktionen von Neonazis in ihrer Stadt engagieren. „Zonen der Angst“ gäbe es doch bislang nur im fernen deutschen Osten, in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern, nicht aber im eher linken NRW. Und nicht nur das. Seit Mai 2014 haben die rechtsextremen Parteien NPD und DIE RECHTE sogar je einen Sitz im Stadtrat. Die Dortmunder für diese Situation publizistisch anzuprangern ohne tiefer nach Ursachen zu graben ist ein weiteres Lehrstück an Tendenz-Journalismus.
SIA/ELASTIC HEART: Hommage an das innere Kind im Menschen
Mit SIA – Elastic Heart ft. Shia LaBeouf, Maddie Ziegler
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Das „innere Kind“, unser reifender GENIUS, ist zugleich gebunden an die Persönlichkeit UND frei davon. Grafik (Auszug): Michael Maier, Atlanta fugiens, Privatbesitz[/caption]
Das „innere Kind“ im Menschen ist hier zu verstehen im Sinne von Mat. 18, 1-10. Die Kernaussage:
In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sagten: Wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel? Und er rief ein Kind herbei, stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Reich der Himmel kommen. Wer sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind um meines Namen willen aufnimmt, der nimmt mich auf.
Gibts bald ’ne Revolution? Bäng, bäng, bäng: was soll der Krach!
Die Zivilgesellschaft wird brüchig. Irgendwie geht es aber noch weiter. Kommt eine Revolution? Bild: Heinz Knotek/TrinosophieBlog[/caption]
„Die Revolution oder Berlin Tag und Nacht“ – Die Deutschrockgruppe KRAFTKLUB hält der vielgerühmten Zivilgesellschaft deutscher Prägung mit ihrem aktuellen Hitparadenstürmer „Schüsse in die Luft“ ein düsteres Abbild ihrer selbst vor. Mittels Internet-Technik gleichgeschaltete Jugendliche, mit Blödel-TV abgelenkte Massen und ein ängstlich um seinen Besitzstand besorgtes Kleinbürgertum bilden die Mehrheit einer Gesellschaft, in der Selbstbezug, Angepasstheit und kleinmütige Rezeption der herrschenden Innen- und Außenpolitik prägend sind. Setzt Mitteleuropa gerade eine in der Menschheitsgeschichte bislang einmalige Phase weitgehender Friedfertigkeit und wirtschaftlicher Beständigkeit aufs Spiel? Immer größere in prekären Verhältnissen lebende Massen, willige Unterordnung der Regierung unter das wirtschaftliche (TTIP), politische (Sanktionen gegen Syrien und Russland) und militätrische (NATO) Diktat des imperialen Wahns eines selbsternannten „Weltführers“ rücken längst überwunden geglaubte Dämonen eines barbarischen Umgangs von Völkern und Staaten miteinander und selbst den atomaren Untergang in mutmaßlich greifbare Nähe. Das wiederum erweckt den ebenfalls scheinbar überwundenen Geist selbsternannter Weltverbesserer, die Kraft retrospektiver Idealisierung des 1989 implodierten Sozialismus-Experiments bei gleichzeitiger Verharmlosung der bis dahin verübten nicht minder barbarischen Verbrechen auf neue revolutionäre Experimente hoffen.
