Begegnung mit echten Alchemisten?

Menschen, die sich mit Alchemie beschäftigen, haben eine Aura des Geheimnisvollen – nimmt man an. Doch zum Glück sind die Zeiten der Inquisition vorbei, als sich Forscher mit kryptischen Formulierungen vor dem tödlichen Fanatismus der Ketzerjäger schützen mussten. Auch besteht keine Gefahr mehr, dass gierige Geschäftemacher den Leuten mit dem Angebot, aus Schrott Gold zu machen, das Geld aus der Tasche ziehen. Das mit dem Schrott zu Gold regelt heute eine Abwrackprämie, zumindest für die Autoindustrie.

Karin und Christoph Proeller, Soluna, Wiesbaden März 2009, © Kô-SenEchte Alchemisten – sind heute solide Mittelständler. (*)

Man konnte daher gespannt sein, auf einer Heilkunde-Messe in Wiesbaden, die Macher von SOLUNA zu treffen. Weiterlesen

[Archiv-Auswahl] Apokalypse – Schlüssel zur Gnosis

VON JAMES MORGAN PRYSE (1859-1942)

(Übertragung aus dem Englischen: Heinz Knotek)

Verhülltes Kreuz während der Karwoche der röm.-kath. Pfarrkirche St. Martin in Tannheim (Württ). Foto: Bene16/Wikipedia

Verhülltes Kreuz während der Karwoche der röm.-kath. Pfarrkirche St. Martin in Tannheim (Württ). Foto: Bene16/Wikipedia

Wörtlich bedeutet ἀποκάλυψις „Enthüllen“ oder „Ent­schlei­ern“ . Doch die in ihr Jäckchen gehüllte Isis konnte kaum sicherer vor profanen Blicken geschützt werden als die Bedeutung der Apokalypse es ist. Kaum ein zweites ebenso undurchdringlich verhülltes Buch lässt sich in der Literatur finden. Und doch ist die Apokalypse nicht nur der Schlüssel zum Neuen Testament. Sie ist darüber hinaus der Schlüssel zur Gnôsis schlechthin. Das Buch mag herkömmlichen Gelehrten schwer zugänglich erscheinen. Dagegen sind selbst für Neulinge der heiligen Wissenschaft intellektuelle Durchdringung, Scharfsinnigkeit der Ausführung und Gelehrsamkeit des Buches offenkundig. Für Schriftgelehrte ist die Apokalypse deswegen so unbegreiflich, weil der darin behandelte Gegenstand, zu den Mysterien (esoterische Lehre) der frühen christlichen Gemeinschaft gehört und deswegen in einer symbolischen Sprache verhüllt wurde, deren allgemeine Offenlegung den Satzungen der Gemeinschaft widersprach. Weiterlesen

TV/DVD-Tipp: DIE HEILERIN

Geistheilen erwartet man eher nicht als ernst gemeintes Thema im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, bestenfalls als kritischen Bericht in einer Magazinsendung.

Halfried fängt wieder an – mit Heilen. Foto © BR/ORF

Dem zweiteiligen Drama DIE HEILERIN1 zur fast besten Sendezeit ist daher die Neugier all derjenigen gewiss, die sich für alternative Heilweisen interessieren. Weiterlesen

  1. Regie Holger Barthel, Österreich 2004

Solunate nach Bernus: Styptik – wirksamer Helfer bei Verletzungen

Besonders diejenigen, die ohne jede Vorkenntnis und dennoch unvoreingenommen einmal eine Verletzung mit Styptik N versorgt haben, neigen dazu, die Wirkung mit dem Begriff WUNDER zu belegen.

xl_styptik.jpgSTYPTIK N (Solunat 21) ist spagyrisch aufbereitetes EISEN. (*)

Grundsätzlich kann es aber in einem durch und durch von Naturgesetzen geprägten Universum weder auf der materiellen noch der astralen Ebene „Wunder“ geben. Der verblüffenden Wirksamkeit von Solunat Nr. 21 tut es aber keinen Abbruch. Weiterlesen

Toner für Farblaser – Fenster auf!

Der grimmige Kampf ums Dasein und hat scheinbar auch etwas Gutes. Auf der verzweifelten Suche der Gesellschaft nach immer neuen verkäuflichen technischen Möglichkeiten erblicken Produkte das Tageslicht, die man zwar nicht benötigt wie das tägliche Brot, die, da sie nun einmal da sind, doch das Leben angenehm machen.

xl_toner.jpgFarblaserdruck: Ist bequem und sieht gut aus, doch der Rohstoff dafür soll Krebs erzeugen. BILD: Ko-Sen

Ein Beispiel ist der Farblaserdrucker. Wenn früher Vervielfältigen in Farbe allein Domäne der Druckereien war, kann heute der legendäre Otto Normalverbraucher für ein paar hundert Euro selbst zum Hobby-Drucker werden. Doch nun heißt es plötzlich auch hier: Der Farbtoner macht Krebs! Weiterlesen

ALCHEMIA MEDICA – Roter Faden durch das Labyrinth

teaser_alchemie_proeller.jpgBuchcover

Alchemie – ob in der Tradition des Taoismus Asiens oder der Rosenkreuzer Europas – ist DREIFÄLTIG: Stoffumwandlung, Heilung und Transfiguration. Die Stoffumwandlung wird heute in der chemischen Industrie ingenieursmäßig mit großem Profit und oft zum Schaden für Mensch und Umwelt betrieben. Die Transfiguration, also die Überwindung des Egos und das Erwachen zum SELBST, ist ein subtiler seelischer Prozess – der eigentliche Zweck religiöser Praxis. Die Alchemia medica befasst sich dagegen mit der grob- und feinstofflichen Heilung. ALCHEMIE – die Einen belächeln sie als abergläubigen Hokuspokus. Die Anderen suchen im Labyrinth der Theorien, Allegorien und Traditionen nach praktikablen Rezepturen und Übungen. In Asien ist die TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN (TCM) die anerkannte und verbreitete Form der Alchemia medica. Die westliche – von christlicher Tradition geprägte – Alchemia medica ist hingegen in einem Labyrinth verborgen, das aus Vorurteilen, übermäßigem rationalen Denken und rigiden Arzneimittelgesetzen gebildet wird. Gerade ist ein Buch erschienen, das als roter Faden in diesem Labyrinth dienen möchte. Weiterlesen

Solunate nach Bernus: Epidemik als Ersatz für Antibiotika?

teaser_epidemik.jpgSymbolträchtige Darstellung eines
Heilers und Philosophen, um 1675

(Privatbesitz)

In den 1920er Jahren durfte jemand wie Alexander v. Bernus noch ungestraft öffentlich Naturheilkunde- Mittel als wirksamen Ersatz für Antibiotika empfehlen. Heute würde es vermutlich die Pharma-Hydra auf den Plan rufen, käme ein Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker auf eine solche Idee. War Bernus unwissend? Oder ist etwas an seinen Empfehlungen dran?

Der erste Eigenversuch mit dem Solunat EPIDEMIK musste abgebrochen werden. Ein schwerer grippaler Infekt erwies sich als zu gravierend und fortgeschritten für einen ersten subtilen Test. Antibiotika waren in diesem Fall unvermeidlich. Aber wenigstens parallel und danach wurde Epidemik (Solunat 7) eingenommen, wie von Bernus empfohlen, der bei seinen Empfehlungen übrigens niemals in das ENTWEDER-ODER-Schema verfiel, seine Mittel stattdessen immer nur als Option und zur Begleitung empfahl. Weiterlesen

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