Ein Merkmal der Weisheitslehren einer Hochkultur ist die Warnung an aktuelle und zukünftige Anhänger, NICHT am überlieferten Wort der mutmaßlich heiligen Schriften zu kleben. Wird das überlieferte Wort, das ja auch immer Kind der Zeit seiner Entstehung ist, glorifiziert, verkommen Weisheitslehren schnell zum engstirnigen Dogma toter Buchstaben. Wahrer Glaube muss demnach vor allem als innere Haltung gelebt werden.
Darstellung einer Sequenz aus einer für Millionen Hindus heiligen Schrift – der Bhagavat Gita, hier ein Wandbild in einem indischen Restaurant. Foto: privat
Wer sich an den religiösen Symbolen einer fremden Hochkultur – dazu zählen auch als heilig geltende Schriften – vergreift ist ein Barbar. Doch wirklich beschädigt wird ein Glaube oder eine Philosophie erst dann, wenn in dessen Namen ein solcher Angriff als Anlass zur hasserfüllten Rache benutzt wird.

Merseburger Zaubersprüche in
Diamanten, vom Leben geschliffen… Foto: Mario Sarto
Marco Polo in China Abb. Buch Il milione, 1298–1299, gemeinfrei)
Nur konzentriertes Tun macht zufrieden, glücklich und erfolgreich. Hier: Samba-Festival Bad Wildungen 2011 – pure Lust am konzentrierten Treiben. (*)
Bei guter Fernsicht erkennbar: Nördlich von Helgoland entstehen Windparks. Wie der elektrische Strom jedoch an Land kommen und von dort aus verteilt werden soll, ist noch nicht endgültig geklärt. (*)
Schwere, grobe Materie auf dem Rückzug (Foto: Pixelio.de)