Ein Erfahrungsbericht
Festplatten-Leiche. (*)
Todsein ist etwas bedrohlich Finales, wenn man es bewusst wahrnehmen kann. Üblicherweise bleiben Betrachtungen zum Tod abstrakt und im Konstrukt „was-wäre-wenn“ stecken, denn wer mit dem Tod selbst zu tun hat bei dem kommt auch die gewohnte physische Wahrnehmung zum Ende. Der vollkommene und überraschende Crash der Festplatte des Arbeitscomputers, an dem man täglich mehrere Stunden tätig ist, mit dem man alle Medien verwaltet und auch Musik hört, der sämtliche Stamm- und Bewegungsdaten der beruflichen und privaten Kommunikation enthält – so ein plötzlicher Totalverlust ist wie ein kleiner Tod. Man ist entsetzt, fassungslos, kann es erst nicht glauben. Das Gute dabei: Der Vorfall zeigt auch, wie weit die Identifikation des Seelenfunkens mit der Materie schon gegangen ist. Zeit für eine Umkehr.

Darstellung einer Sequenz aus einer für Millionen Hindus heiligen Schrift – der Bhagavat Gita, hier ein Wandbild in einem indischen Restaurant. Foto: privat
Merseburger Zaubersprüche in
Diamanten, vom Leben geschliffen… Foto: Mario Sarto
Marco Polo in China Abb. Buch Il milione, 1298–1299, gemeinfrei)
Nur konzentriertes Tun macht zufrieden, glücklich und erfolgreich. Hier: Samba-Festival Bad Wildungen 2011 – pure Lust am konzentrierten Treiben. (*)
Bei guter Fernsicht erkennbar: Nördlich von Helgoland entstehen Windparks. Wie der elektrische Strom jedoch an Land kommen und von dort aus verteilt werden soll, ist noch nicht endgültig geklärt. (*)