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Auf dem Weg zur Maturität der Seele

Eine Antwort geben – mein Tun als Gefangenenseelsorger

Heinz Knotek, 28.03.201330.04.2013

VON ANDREAS HAGN[1. Andreas Hagn ist Familienvater und Unternehmer in Wien, zenbuddhistischer Laienmönch und aktives Mitglied der Dharma Sangha Österreich links_yellow.gif.]

Gefängniszelle.
Foto: Andrew Bardwell

Seelsorge im buddhis­ti­schen Sinne ist ja ein Pa­radoxon, da der Buddhismus keine Seele kennt, zumindest nicht im Sinne der beständigen Identität eines in sich inhärenten Selbst. Also haben wir versucht andere Begriffe zu finden und wir reden auch vom Betreuen und Begleiten.

Das Wort Seele beinhaltet für mich etwas nicht Greifbares und mit Worten nicht Erklärbares. Hier spannt sich eine Brücke zur buddhis­tischen Sichtweise des nicht Faßbaren, dem Bereich jen­seits der Weisheit. Bodhidarma, der erste Zen-Patriarch in China, sagte: Der Geist beginnt dort wo die Sprache endet.

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Zeitgeschehen WAISEN, Thomas Kennington, 1885, (Tate, London). Foto: gemeinfrei

Handel mit Waisen: Kindsgebrauch oder doch eher Missbrauch?

Heinz Knotek, 24.03.201301.07.2024

Gerade wurde und wird noch darüber gefeilscht, ob und wie weit Waisen (elternlose Kinder), denen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in staatlichen und kirchlichen Heimen Unrecht angetan wurde, dafür entschädigt werden, dass man sie benutzt und missbraucht hat. Da werden zur Adoption „frei gegebene“ Kinder unter dem Deckmäntel­chen der Fürsorge schon wieder zum OBJEKT.

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Schlechtes Karma auflösen…

Heinz Knotek, 17.03.201317.03.2013

Abfall, selbst hoch giftiger, wird gern heimlich im Meer entsorgt. Denn früher oder später wird noch jeder Dreck und jedes Gift ver­dünnt und verdünnt und verdünnt. Bis alles scheinbar ganz aufgelöst ist. Das erinnert an die Versprechen von Reinkarnationstherapeuten, die meinen, „schlech­tes Karma“ müsse man – vereinfacht ausgedrückt – nur auflösen, irgendwie.

Abflussrohr auf Helgoland: (geklärtes) Abwasser landet im Meer. (*)

Etwa durch eine Überweisung an den Therapeuten-Guru. Der wird dann magisch aktiv. Und mit etwas Glück lassen sich selbst Krebser­kran­kung­en in Nichts auflösen. Doch weder ist Karma gut oder schlecht, noch kann jemand das Karma-Rad beeinflussen.

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Rückkehr zur natürlichen Ordnung

Heinz Knotek, 02.03.201302.03.2013

Die Ehe per Gesetz vom Prozess der Reproduktion und der Erhal­tung der eigenen Art abzutrennen ist ein weiterer Höhepunkt im verzweifelten – und hoffnungslos sinnlosen – Ringen um Selbstver­wirk­lichung des dem fiebrigen Zeitgeist ergebenen Menschen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GWCJkG31h0c[/youtube]

SONNE – visuelles und akustisches Symbol der natürlichen Ordnung

Man folgt nicht etwa dem respektvoll, was man in der Natur seit Urzeiten beobachten kann. Nicht die Natur diktiert die Gesetze. Wer sich an den Straßenecken den Mantel aufreißt und dabei am lautesten schreit, damit auch wirklich jeder hinguckt, der schreibt vor, was für eine Weile nun „gut und richtig“ ist. Wenn sich ETWAS weit oder gar am weitesten von seinem Ursprung entfernt hat, kann die Rückkehr zur natürlichen Ordnung beginnen.

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Meditation als Grundhaltung oder wie sich Möhren unfallfrei putzen lassen

Heinz Knotek, 24.02.201317.04.2014

Über The Yoga Aphorisms of Patanjali – Sure I.14

Jede Turnübung beginnt mit der Einnahme einer Grundhaltung. Bei genauer Betrachtung – ein allgemeines Prinzip. Denn was immer man im Alltag „beginnt“ beginnt mit einer kurzen oft kaum wahrnehmbaren Ausrichtung seiner selbst und der Dinge die dabei benötigt werden.

Programm „Möhren putzen“. (*)

Das ist wie, als ob man sich „programmieren“ würde. Lautet das Programm etwa „Möhren putzen“, werden erst Möhren, Brett und Messer bereitgelegt. Danach geht alles scheinbar wie von selbst vonstatten, vorausgesetzt, man hält sein Denken auf Abstand. Wer ohne „Program­mierung“ Möhren schneidet oder zwischendurch an anderes denkt – riskiert eine Schnittwunde. Sure I.14 der Yoga Aphorismen des Patanjali widmet sich diesem Aspekt der Praxis.

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Katholische Kirche: Ehre wem Ehre gebührt

Heinz Knotek, 16.02.201316.02.2013

Katholische Kirche und Linkspartei – eigentlich weltanschau­liche Erzfeinde vor dem Herrn – fanden sich in letzter Zeit immer wieder Seite an Seite wieder, zumindest argumentativ wenn es um Drohnen­einsatz und Erdgas-Fracking ging.

Religiöses Zentrum des Bistums Fulda: Klosteranlage aus dem 17. Jh. Hier entstand später der Dom, Kupferstich von Matthäus Merian. Abb. gemeinfrei

Ist die Antihaltung der LINKEN vor allem politisch motiviert, sind das öffentliche Stellungbeziehen von Bischöfen gegen den Drohnen­ein­satz der Bundeswehr und das Fracking-Verbot im Bistum Fulda Aus­druck eines tiefgehenden moralisch-ethischen Bedenkens, das nicht nur Katholiken erreicht, sondern jeden erreichen sollte, der sich von der „embedded“ Berichterstattung der Medien noch nicht hat benebeln lassen. Aller gegenwärtigen Kritik an der katholischen Kirche zum Trotz gebührt ihr damit (wieder) die Ehre, eine moralische Instanz der Gesellschaft zu sein.

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„Leben ist Leiden“ – frohe Botschaft oder pessimistische Miesepeterei

Heinz Knotek, 09.02.201311.08.2013

Buddha würde mit der pessimistischen Aussage, dass Leben Leiden ist[1. Die erste der Vier edlen Wahrheiten des Buddhismus (dukkha). Die drei anderen: (2) samudaya; Gier Hass und Verblendung, (3) nirodha; Erlöscht die Ursache des Leidens, erlischt das Leiden, (4) magga; Der ACHTFACHE PFAD führt zum Erlöschen des Leidens] zum Fatalismus anstiften. So etwa lautet häufig das Urteil, das Nicht-Buddhisten im westlichen Kulturkreis über die Lehre Buddhas fällen.

Alles eine Frage der Einstellung… etwa wenn ein nettes Open-Air-Konzert (= Freude) erwartet wird, plötzlich aber ein tobendes Gewitter die Erwartung zunichte macht (= Leid). (*)

Doch Buddha, oft etwas übergewichtig dargestellt, macht alles andere als den Eindruck eines aussichtslos leidvollen Seins.

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OZEAN – vielschichtige spirituelle Metapher

Heinz Knotek, 30.01.201330.01.2013

Aus: FOOD FOR THOUGHT – THE PARABLE OF THE OCEAN[1. Quelle: THE THEOSOPHICAL MOVEMENT, Mumbai (Indien), Ausgabe August 2012, Übertragung aus dem Englischen: Heinz Knotek, mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers, ULT India links_yellow.gif.]

Der Begriff „Ozean“ ist eine vielschichtige spirituelle Metapher. Er symbolisiert unter anderen Weite und Tiefe. […] Aber auch das Leben im gewöhnlichen Alltag wird oft mit einem OZEAN verglichen. Ein spirituelles Ziel zu erreichen bedeutet daher „die See des Lebens“ zu überqueren oder bhavsagar. Wer jedoch mit seinem gegenwärtigen Daseinszustand zufrieden ist, hat keinen Sinn für ein spirituelles Leben.

Hinüber ans andere Ufer gelangen. Bild: Heinz Knotek

Buddha sagt über solche selbstzufriedenen weltlichen Menschen: Die Meisten drehen ihre Runden lediglich an diesem Ufer des Ozeans. Sucher auf dem spirituellen Pfad streben jedoch danach, hinüber ans andere Ufer zu gelangen.

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Kommentare

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