„iPadisierung“ der Gesellschaft am Beispiel der Süddeutschen Zeitung
Wieder stehen wir an einer Schwelle, an der unsere selbstbewusste Entscheidung gefragt ist: Brauch ich das? Will ich das? Darf ich das? Solche Fragen tauchen aus den psychisch-astralen Tiefen unseres Seins auf. Absender ist der unsterbliche Seelenfunken in uns. Leben in der Seele oder aus der Seele heraus – das lehren die Weisheitslehren aller Hochkulturen – erfordert ein Zähmung der Sinne, kein zwanghaftes Kasteien, aber eine Lebenshaltung der Enthaltsamkeit, ein Leben im Weniger statt im Mehr.
Steve Jobs während der Präsentation der ersten iPad-Generation am 27. Januar 2010. Foto: Matt Buchanan
Doch dann sind da die wunderbaren „Möglichkeiten“, die uns die „iPadisierung“ der Gesellschaft beschert. Um sein Denkenvermögen und die Gefühlswelt mit Bildern zu füllen muss man nicht länger mühselig Bild für Bild abrufen. Ein Wisch genügt und sie gleiten im Dutzend an uns vorbei und in uns hinein. Zwei Wisch, zwei Dutzend. Und bald auch in 3D. Da kann sich glücklich schätzen, wer die Fragen seiner Seele noch wahrzunehmen im Stande ist, nach dem Brauchen, Wollen und Dürfen.