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Auf dem Weg zur Maturität der Seele

Schlagwort: Leben

Automobilindustrie – schicker Stillstand

Heinz Knotek, 03.02.201203.02.2012

Zu Beginn jeden Jahres werden in den Medien die in den nächsten Monaten zu erwartenden Neuheiten der einzelnen Automarken vorgestellt. Doch schon seit Jahren wird dabei kaum mehr als bemühtes Design präsentiert. Neuheiten mit echt technischer Substanz finden sich weit und breit nicht. Im Vorjahr keimte die Hoffnung, in 2012 könnte der große Boom der Elektrofahrzeuge beginnen. Doch das war eine Illusion. Die Automobilindustrie ist geprägt von schickem Stillstand.

Der Neubau einer Autobahn trennt bislang zusammenhängende Lebensräume. Foto: Softeis

Wie kein anderes Industrieprodukt ist das Automobil Verkörperung des ICHs. Benzinpreise höher als DREI kalkulatorische DEUTSCHE MARK lassen die dunkle Ahnung aufkommen, dass früher oder später dem ICH diese Ausdrucksform verloren gehen wird. Einmal mehr hat sich dann das steinharte Bemühen unserer Selbstbehauptung die Zähne ausgebissen.

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Ist unser Leben „seelengerecht“?

Heinz Knotek, 20.01.201220.01.2012

Mit der spirituellen Fabel „Das Blut der Schlange[1. im engl. Original: The Serpent’s Blood]“ von W. Q. Judge

Taucht man einen geschliffenen Diamanten in ein Güllefass reflektiert er makellos und in völliger Klarheit – den Inhalt des Güllefasses. In den Weisheitslehren wird der Seelenfunken des Menschen oft mit Diamanten verglichen, oft mit einem ungeschliffenen. Das Leben, so heißt es, schleift diesen „Diamanten“ so lange, bis schließlich das göttliche Licht ohne jeden Makel durch ihn hindurch scheinen kann.

Diamanten, vom Leben geschliffen… Foto: Mario Sarto

Doch bevor ein Diamant Licht reflektieren kann, muss das Licht erst einmal auf ihn auftreffen – ihn erreichen – können. Damit der Seelenfunken das göttliche Licht wiedergeben kann, muss er im Licht SEIN, bedarf es einer seelengerechten Lebenshaltung. Ist unser Leben „seelengerecht“? Der irisch-amerikanische Mystiker und Theosoph, William Q. Judge, hat dazu eine mystischen Fabel überliefert.

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Immer intelligentere Technik lullt das Denken ein und macht phlegmatisch

Heinz Knotek, 14.01.201218.01.2012

Ikone des Einsiedlers Onophrios[1. Die Religionen aller Hochkulturen kennen die mystische Tradition des enthaltsamen Einsiedlers, hier aus der Zeit des Byzantinischen Reiches.],
4. Jh.
Abb. gemeinfrei

Ein amerikanischer Zen-Buddhist bereiste in den späten 1980er Jahren China und gelangte eines Tages an einen schwer zugänglichen Berg auf dem sich ein taoistisches Kloster voll mit empörten Mönchen befand. Die Taoisten waren erbost darüber, dass die Regie­rung in Peking ihren Berg an das Stromnetz anschließen wollte, angeblich – so die Mönche – um die Lebensbedingungen zu ver­bes­sern. Doch für die Taoisten war das harte Leben ohne zivilisatorische Bequemlichkeiten keine Last und auch nicht Ausdruck von Rückständlichkeit.

Technik und Bequemlichkeit tendieren dazu, das Denken ein­zu­lullen, die Sinne abzustumpfen und die Kreativität zu dämpfen; kurz die Persönlichkeit zu „phlegmatisieren“. Je intelligenter die Technik, um so stärker. Von den erwähnten Mönchen entzo­gen sich viele dem oktroyierten Fortschritt durch Rückzug in noch unzugänglicher Tiefen des Gebirges. Und was können wir tun?

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Wintersonnenwende: Gelegenheit längst Überfälliges anzufangen

Heinz Knotek, 23.12.201123.12.2011

Königin der Nächte“ bezeichnete eine Tageszeitung die längste Nacht des Jahres, die Wintersonnenwende[1. In 2011 am 22. Dezember, 6.30 Uhr], zugleich auch der kürzeste Tag im Jahreslauf der Sonne. Das Weihnachtsfest, die mystische Geburt des Christkindes, ist bekanntlich eine grobe Adaption des in vielen Hochkulturen begangenen Sonnenkultes. Im Zentrum des Kultes steht die als Sonnengott (maskulin) kulthaft verehrte Sonne.

Jahreslauf der Erde um die Sonne, links außen Sommer auf der Nordhalbkugel, rechts außen Winter auf der Nordhalbkugel.
Grafik: gemeinfrei

Alles auf der Erde manifestierte Sein hängt vom Rhythmus der Sonne ab. Gemäß dem hermetischen Grundsatz SO OBEN – SO UNTEN hat die Wintersonnenwende OBEN auch in uns (UNTEN) ihre Entsprechung. Es liegt an uns, diesen kosmischen Impuls in uns „beim Schopfe zu packen“ und etwa beherzt die Gelegenheit zu nutzen, um längst Überfälliges anzufangen.

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Generation Zappelphilipp

Heinz Knotek, 11.12.201111.12.2011

Digitale Lesestifte für Kleinkinder sind keine pädagogisch konzipierte und ausführlich geprüfte Innovationen zum Wohle eben dieser Kindern. Tings – wie die knuffigen Dinger heißen – sind aus der Not heraus entstanden. Eine Augsburger Druckerei auf der Suche nach alternativen Geschäftsfeldern ließ sich von elektronischem Tand Made in China inspirieren und machte aus einem simplen Lesestift eine Art multimedialen Zauberstab und eine profitable Geschäftsidee.

Kinder haben die Fähigkeit zur selbstbezogenen Konzentration. (*)

Um ehrgeizige Eltern zum Kauf zu animieren bekam das lesende und sprechende Plastik einen Pädagogisch-wertvoll-Mantel verpasst: Kinder sollen auf die Weise früher lesen lernen. Arme Kinder und willkommen der Generation Zappelphilipp.

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TV-Tipp: Auf den Spuren von Marco Polo

Heinz Knotek, 09.11.201109.11.2011

Glaubt man der Überlieferung, dass der venezianische Händler Marco Polo (ca. 1254 – 1324) über die Seidenstraße von Norditalien bis in das alte China der Yuan-Dynastie (1206–1368) gereist ist, dann ist sein legendärer Reisebericht auch das erste Zeugnis östlicher Weisheitslehren im westlichen Kulturkreis.

Marco Polo in China Abb. Buch Il milione, 1298–1299, gemeinfrei)

Der britische Profi-Traveller, Bradley Mayhew, ist jetzt der mutmaßlichen Route Marco Polos gefolgt. In der fünfteiligen TV-Serie „Länder, Menschen, Abenteuer“ kann man die Abenteuer miterleben, die Mayhew dabei zu bestehen hatte.

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Endlich ist unser Geld ganz sicher – weg! Oder: Euro-Rettungspaket ein Homunkulus?

Heinz Knotek, 01.11.201103.01.2015

Was tun im Prozess des gesellschaftlichen Nigredo?

Europa jubelt“, behaupteten noch vor wenigen Tagen die Medien nach dem Schuldenschnitt für Griechenland. Dabei war weit und breit keinem Menschen zum Jubeln zumute. Die einzigen die jubelten und zwar über ihren Geniestreich, dem Verzocken nationaler Volkswirtschaften, waren die Merkel-Administration und Euro-Pyromanen, wie Jean-Claude Juncker und Jean-Claude Trichet.

Wüsste man nicht genau, dass hier auf einem Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert Fausts Wagner den Homunkulus erschafft, man könnte meinen, autistoide Euro-Pyromanen basteln an IHREM Homunkulus[1. Homunkulus: u. a. Bezeichnng für eine durch magische Tricks erschaffene künstlich astrale Wesenheit; auch für ein beliebiges unbelebtes Objekt, das lebendig (aktiv) werden soll, um seinem Schöpfer zu Diensten zu sein; Homunkuli gelten der Legende nach meist als dämonische Entitäten, die ihren Schöpfer peinigen und bis in den Tod vampirisieren. Wer einen Homunkulus erschafft muss ihn auch auch wieder zerstören – in der spirituellen Alchemie wird beides symbolisch auf die Persönlichkeit bezogen.], dem Euro-Rettungspaket. Abb. gemeinfrei

Fachleute blieben skeptisch, nannten den „Hebel“ wenig überzeugende „Finanz-Alchemie“ und machten Zweifel geltend, ob sich überhaupt jemand im großen Stil mit den per Hebel herbei gezauberten Anleihen einlassen wird. Alles heiße Luft, wie sich schon Stunden später zeigt. Erst ein Volksentscheid im aufgewühlten Griechenland soll nun plötzlich das Rettungspaket bindend machen oder eben auch nicht. Mal wieder grundlos über sich selbt gejubelt… Wenigstens ist jetzt mehr und mehr gewiss, dass endlich unser Geld ganz sicher – weg ist!

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Leben in der Slideshow oder die „iPadisierung“ der Gesellschaft

Heinz Knotek, 30.10.201118.09.2012

„iPadisierung“ der Gesellschaft am Beispiel der Süddeutschen Zeitung

Wieder stehen wir an einer Schwelle, an der unsere selbstbe­wusste Entscheidung gefragt ist: Brauch ich das? Will ich das? Darf ich das? Solche Fragen tauchen aus den psychisch-astralen Tiefen unseres Seins auf. Absender ist der unsterbliche Seelenfunken in uns. Leben in der Seele oder aus der Seele heraus – das lehren die Weisheits­lehren aller Hochkulturen – erfordert ein Zähmung der Sinne, kein zwang­haftes Kasteien, aber eine Lebenshaltung der Enthaltsamkeit, ein Leben im Weniger statt im Mehr.

Steve Jobs während der Präsentation der ersten iPad-Generation am 27. Januar 2010. Foto: Matt Buchanan

Doch dann sind da die wunderbaren „Möglichkeiten“, die uns die „iPadi­sie­rung“ der Gesellschaft beschert. Um sein Denkenvermögen und die Gefühlswelt mit Bildern zu füllen muss man nicht länger mühselig Bild für Bild abrufen. Ein Wisch genügt und sie gleiten im Dutzend an uns vorbei und in uns hinein. Zwei Wisch, zwei Dutzend. Und bald auch in 3D. Da kann sich glücklich schätzen, wer die Fragen seiner Seele noch wahrzuneh­men im Stande ist, nach dem Brauchen, Wollen und Dürfen.

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Kommentare

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