Hemmungsloser Konsumismus hat die westliche Zivilisation in eine Sackgasse geführt. Degeneration wohin man schaut. Wer aus dieser Falle heraus will, beginnt über Selbstverbesserung nachzudenken. Doch das kann direkt in die nächste Sackgasse führen.
Kategorie: Gesundheit
Oma und Opa sind schuld! Doch warum sind sie meine Großeltern?
Familientherapien aus Sicht von Ursache & Wirkung (Karma)
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Probleme von Eltern und Großeltern – Ursache für Probleme ihrer Kinder und Enkel?Bild: Heinz Knotek[/caption]
Für viele gesundheitliche Probleme physischer und psychischer Natur lassen sich Zusammenhänge zu schwierigen familiären Verhältnissen finden, die vor allem in der Kindheit einen Menschen beeinflusst wenn nicht traumatisiert haben. Oft ist erkennbar, wie sich bestimmte Verhaltensmuster von Mitgliedern des Familienverbandes auf die nächste und sogar übernächste Generation übertragen.
Zum Beispiel vermag eine unterschwellig gewaltorientierte Verbindung von Großeltern etwa die Bindungsfähigkeit des Enkels beeinträchtigen. Sowohl wissenschaftlich anerkannte also auch nicht anerkannte Therapien versuchen Leidende in solchen Fällen über eine „innerliche Aussöhnung“ mit den vermeintlichen Verursachern – etwa Oma und Opa – zu therapieren. Doch das ist bestenfalls Symptombehandlung. Die karmischen Ursachen bleiben unberührt.
Das „wahre und allerbeste“ (Frühjahrs)Fasten
Wie ein Aufschrei geht es durchs Volk. Endlich Licht und Wärme – von oben. Endlich Frühling. Fahr- und Motorräder werden wieder hervorgeholt. Die Wanderwege füllen sich. Die Biergärten machen gute Umsätze. Mit Freilufttischen. Alle haben jetzt viel vor. Etwa auch Fasten, Frühjahrsfasten hält schließlich gesund.
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Frühlingsstreben. (*)[/caption]
Diese ganze Betriebsamkeit findet sich überall, auch im Tierreich und selbst die Pflanzen bringen reihenweise junge Sprossen hervor. Wir verhalten uns äußerlich angesichts des nahenden Frühlings nicht viel anders als Pflanzen und Tiere. Doch es gibt ein darüber hinaus gehendes „wahres und allerbestes“ – nur dem Menschen mögliches – Fasten. Meister Eckehart schreibt davon in einem seiner Traktate.
Papst befördert Benediktiner-Nonne 833 Jahre nach ihrem Tod
Visionen über die Welt – im Mittel-
alter nichts Besonderes. Hier von
Athanasius Kircher (1602-1680).
Abb. gemeinfrei
Hildegard von Bingen, eine adlige Benediktinernonne aus dem 12. Jahrhundert wurde von Papst Benedikt dem XVI. zur Kirchenlehrerin erklärt. Ob sich die zahlreichen – vornehmlich weiblichen – Anhänger der unter der Marke HILDEGARD propagierten Heilslehre jetzt wie nach einer „feindlichen Übernahme“ fühlen? Die nachträgliche Beförderung der seit 833 Jahren toten Nonnen innerhalb der „virtuellen“ Kirchenhierarchie durch den Papst ist jedenfalls ein cleverer Versuch, um drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum einen, um esoterisch geneigte Katholiken stärker an die Kirche zu binden, um öffentlichkeitswirksam dem zunehmenden Imageverlust der Kirche etwas entgegenzusetzen und schließlich um – in Zeiten der Diskussion um Frauenquoten – die grelle Frauenfeindlichkeit des Kirchendogmas mit einem Hauch Gleichberechtigung abzutönen.
Nicht bewusst konzentriert bin ich ein mentaler Korken im astralen Ozean
Serie: Yoga-Aphorismen des Patanjali
Ein Korken auf dem Ozean geht nicht unter. Doch er ist völlig hilflos auch der kleinsten Welle und Strömung ausgeliefert. Auf und ab. Hin und her. Hoch und runter. Machtlos ausgeliefert. So geht es uns, wenn wir nicht bewusst konzentriert sind, heißt es in Sure drei der Yoga Aphorismen des Patanjali. Der Ozean ist hier die unendlich weite Astralwelt:
At other times than of concentration, the soul is in the same form as the modification of the mind[1. Sure I.4 ; Quelle: The Yoga Aphorisms of Patanjali, an interpretation by William Q. Judge, Los Angeles, 1987].
Stets hoch konzentriert, bei Tieren eine Frage des Überlebens. Hier Seehund vor Helgoland. (*)
Das ist das Leben der Seele, inkarniert in einen durchschnittlichen Mitmenschen, der sich um Konzentration auf seine Seele keine Sorgen macht. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes das Reaktionsprodukt seiner Sinnesorgane. Und sonst fast nichts.
Lichtnahrung – der Gipfel der Völlerei
Ein als Dokumentation vermarkteter Film des österreichischen Regisseurs Peter-Arthur Straubinger geht scheinbar investigativ dem Phänomen nach, dass Menschen ganz ohne Nahrung und sogar ohne Flüssigkeit auskommen können[1. Am Anfang war das Licht, erschienen März 2011]. Im Zentrum des Films stehen die Thesen des australischen Mediums Ellen Greve, die als Buchautorin unter dem Namen „Jasmuheen“ detaillierte Anweisungen für „Lichtnahrungsprozesse“ veröffentlicht hat und entsprechende Seminare abhält.
Lichtnahrung, per Konzentration materialisierte Energie. (*)
Die undifferenzierte Anwendung ihrer Anweisungen gilt als potentiell gesundheitsgefährdend und soll bereits den Tod eifriger Nachahmer initiiert haben. Wie genau das alles zu erklären ist, weiß keiner. Auch nicht, dass die mutmaßlich „spirituelle“ Praxis, mit Spiritualität nichts zu tun hat, sondern eher die Steigerung zwanghaften Essens ist, sozusagen der Gipfel der Völlerei.
Auferstehung von den Toten – „lediglich“ eine Frage richtigen Denkens
Vor allem Wünsche und Begierden treiben uns an und halten uns auf Trapp. In dem unterscheiden wir uns kaum von unseren – evolutionär betrachtet – jüngeren Geschwistern, den Tieren. Doch anders als Hund, Vogel oder Ratte können wir mit Hilfe unseres Gehirns jederzeit aus dem Begierden-Kreis von Vorlieben und Abneigungen heraustreten und die Daseinsebene des DENKENS betreten.
Auferstehung von einem tod-ähnlichen Leben? Ist vor allem eine Frage des richtigen Denkens. (*)
Gelingt das nachhaltig und vollkommen bewusst, dann nähert man sich der unsterblichen Seele. Echte „Auferstehung von den Toten“ wäre demnach „lediglich“ eine Frage richtigen Denkens.
Trauma „Breivik“ – Schlüssel zur Genesung der Norweger liegt im astralen Umfeld
Plagen durch Dämonen, 15. Jh. von
Martin Schongauer. Abb. gemeinfrei
Verzweifelt versuchen die Norweger das Trauma in den Griff zu bekommen, das „ihr“ Massenmörder Anders Breivik mit seinem menschenverachtenden Wesen angerichtet hat. Zuerst wird gestritten, ob er zurechnungsfähig sei, man ihn also in eine Irrenanstalt wegsperren könnte, oder ob er sehr wohl bei Sinnen sei, aber eben pathologisch menschenverachtend kriminell, folglich ins Gefängnis gehört – für maximal 21 Jahre.
Dann singen über 40.000 Menschen trotzig öffentlich gegen Breivik an. Mit einem Kinderlied das der Massenmörder zuvor verunglimpft hat. Anders Breivik, und das ihn beherrschende Astralgesindel wird es freuen. Die Menschen tanzen unbewusst (weiter) nach seiner Angst-Pfeife. Der Schlüssel zur inneren Genesung der Norweger liegt in der dämonischen Aura des Attentäters.
