Beobachtungen auf der Buchmesse Frankfurt
Babystrich auf der Buchmesse? Am helllichten Tag? Die Rolltreppe fährt einer am Geländer stehenden Gruppe weiblicher Teenager entgegen. Ein dickliches Mädchen fällt auf. Sie ist um die 15 Jahre alt, steht mit dem Rücken zur aufwärts schwebenden Menge und trägt knapp sitzende bunte Shorts aus dünnem Stoff. Nein, das sieht nur so aus.
Cosplay: Im Samurai-Kostüm kostenlos zur Buchmesse. (*)
Die verkleideten Teenager sind „Cosplayer[1. Cosplay: costume play („Kostümspiel“)]“, die sich traditionell mit einem Anime-Gewand den kostenlosen Zugang zur Buchmesse verdienen. Offenbar findet es das Mädchen – und deren Eltern – angemessen, dabei den mehr erotischen Aspekt des Cosplay zu spielen. Obwohl der Aufzug nichts Erotisches hat. Leeres Spiel und Selbstinszenierung – die scheinbar vorherrschenden Merkmale der Buchmesse 2010 in Frankfurt am Main.

Wiedergeburt als Käfer? (*)
Betagter Fisch wie ihn die Natur geschaffen hat. (*)
Der Mond – DAS Symbol für zyklische Prozesse im Universum. (*)
Nach einer langen Serie von Inkarnationen beginnt der Seelenfunken sich seiner BEWUSST zu werden. Er versucht der Materie zu entsteigen und sich dem eigenen göttlichen Ursprung zuzuwenden. Langsam bekommt die Seele ein Gesicht – die Auferstehung zur Unsterblichkeit und wahren Individualität. Abb.: S. Trismosin, Splendor solis, 16. Jh. (Detail), Privatbesitz
Allergie von klein auf: Juckende und aufgekratzte Haut bei Kleinkindern. (*)
Kosmisches versus künstliches Licht. (*)
Loveparade 2006 in Berlin. Foto: Denis Apel (Stardado)