Zum Gedenken an H.P.B.
Zu den herausragenden Werken von H. P. Blavastky zählt das Büchlein Die Stimme der Stille (THE VOICE OF THE SILENCE). Die „Stimme“ ist eine Art Manual für Sucher. Es werden keine Tricks und Kniffe verraten, wie sich der „Knochensack“ – eine gängige Metapher im Buddhismus für die vergängliche Persönlichkeit – in die Ewigkeit retten lässt. Es wird plausibel, knapp und präzise beschrieben, warum jener Knochensack nicht nur nicht in die Unsterblichkeit mitgenommen werden kann. Sondern auch, warum er das eigentliche Hindernis auf dem Weg dorthin ist.
Obstblüten – Symbol des immer wieder kehrenden sehnenden Verlangens in der Natur. Bild: Ko-Sen
Der Sucher hat sich dabei durch unangenehme Hinweise hindurch zu lesen. Etwas über das Abtöten diverser Neigungen und Gewohnheiten. Nicht etwa durch morbide Askese. Sondern durch einer Haltung der SELBSTÜBERAGE.

Bodhisattva-Ideal: Wolken in den Garten holen? Bild: Ko-Sen
ALLES ist selbst gemacht: Nicht immer so leicht auszumachen, wie bei Schleierwolken an einem ursprünglich glasklaren Sonnentag. Bild: Ko-Sen
Das Licht umdrehen? Aber wie? Bild: Ko-Sen
Gewaltausbrüche – oft Ausdruck von Ohnmacht und Hilferuf. Bild: Ko-Sen
Wohin ich auch gehe, DEINE Augen sind stets über mir. Grafik: ZDF.de-ZDFdokukanal
Jugendgewalt ist allgegenwärtig. Bild: Ko-Sen
Im Westen ist der Buddhismus hipp wie ein Marken-Turnschuh geworden – zu Lasten seiner reformatorischen Kraft. Bild: Ko-Sen