La Très Sainte Trinosophie – Nachlese

Zweifellos ist die TRINOSOPHIE eine Einweihungsgeschichte. Aber was bedeuten die einzelnen Symbole? Was will der Graf von Saint Germain sagen? Vorausgesetzt, er ist wirklich der Autor.

Blühen Knospen BLÜHEN als Prozess der Entfaltung ist überall GLEICH
(Bild: Trinosophie-Blog)

Wenn die Geschichte authentisch ist, dann spielt es keine Rolle, wer sie wann und unter welchen Bedingungen aufgeschrieben oder abgeschrieben hat. Die Geschichte wirkt und lebt dann aus sich selbst heraus. Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Elftes Kapitel

Dem Grafen von Saint Germain zugeschrieben.

Trinosophie, Kapitel 11

Kaum lagen die Stufen des Palastes hinter mir, als ich vor mir einen flatternden Vogel gewahr wurde, der dem Trinosophie Kapitel 6 (*) sehr ähnlich war, obgleich er neben seinen eigenen Flügeln noch zwei Schmetterlingsflügel besaß. Eine aus den Wolken kommende Stimme befahl mir, den Vogel zu ergreifen und dingfest zu machen. Sofort schoss ich auf ihn los. Er flog nicht davon sondern benutzte seine Schwingen, um mit hoher Geschwindigkeit davonzurennen. Ich verfolgte ihn ohne Unterbrechung. Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Zehntes Kapitel

Dem Grafen von Saint Germain zugeschrieben.

Trinosophie, Kapitel 10

In einiger Entfernung vom Ufer erhob ein prächtiger Palastbau seine Alabastersäulen in schwindelerregende Höhen. Die Säulen waren durch Bogengänge von leuchtender Farbe miteinander verbunden. Das ganze Arrangement war von einer lichten und himmlischen Architektur. Ich näherte mich dem Haupteingang und bemerkte, dass die Außenseite mit der Zeichnung eines Schmetterlings verziert war. Die Tore standen offen … Ich trat ein. Weiterlesen

Die Reise in den Westen – Einweihung auf Chinesisch

DIE REISE IN DEN WESTEN ist eine Einweihungsgeschichte aus dem China des 16. Jahrhunderts. Der Zen-Mönch Sanzang wird vom Tang-Kaiser in den Westen, nach Indien, geschickt, um die authentischen buddhistischen Schriften nach Hause zu holen.

Reise in den WestenSymbolische Reisebegleiter auf dem PFAD, der REISE IN DEN WESTEN
(Bild: Trinosophie-Blog)

Auf der Reise dahin stoßen vier Diener zu ihm. Alle von himmlischen Gerichten wegen diverser Vergehen zu einem Erdenleben als Monster verurteilte Geister, die ihre einstigen magischen Fähigkeiten behalten haben: Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Neuntes Kapitel

Dem Grafen von Saint Germain zugeschrieben.

Trinosophie, Kapitel 9

Die Erde war so dunkel wie das Wasser, das ich eben verlassen hatte. Eine kaum wahrnehmbare Böschung führte mich an die Basis eines Gebäudes, das ich zuvor bereits von Ferne wahrnehmen konnte. Auf seiner ausgedehnten quadratischen Vorderseite waren verschiedene Buchstaben eingraviert, und zwar solche, wie sie auch einst die altehrwürdigen Perser benutzten. Das ganze Gebäude bestand aus groben schwarzen Basalt. Die Türen aus Zypressenholz öffneten sich, um mich passieren zu lassen. Weiterlesen

La Très Sainte Trinosophie – Achtes Kapitel

Dem Grafen von Saint Germain zugeschrieben.

Trinosophie, Kapitel 8

Ich verließ die Säulenhalle durch eine niedrige enge Tür und betrat einen kreisförmigen Raum, der mit einer Täfelung aus Eschen- und Sandelholz versehen war. Am anderen Ende des Raumes befand sich ein Säulenfuss aus dem Stamm eines Weinstockes. Obenauf lag ein Häufchen weißes leuchtendes Salz. Darüber hing ein Gemälde, auf dem ein gekrönter weißer Löwe und eine Weintraube abgebildet waren. Beide ruhten auf einem Tablett, das der aus einem glühenden Räucherfaß aufsteigende Rauch am Schweben hielt. Weiterlesen

Saint Germain: TÖTE IHN!

Im Roman DER ROTE LÖWE von Maria Szepes sendet der historische Graf Saint Germain seinem Schüler Cornelius einen Brief. Einen letzten Brief. Bevor sein Meister sich zurückziehen muss. Cornelius befindet sich gerade in einer schweren Krise. Er kämpft mit dem Dämonen seiner Persönlichkeit, dem Kylkhor, dem Hüter der Schwelle. Gelingt es ihm nicht, den Dämonen zu töten, hätte die astrale und gar physische Anwesenheit seines Meisters verhängnisvolle Folgen.

Death and the Miser (detail), a Hieronymus Bosch painting, National Gallery of Art, Washington DC. Abb. gemeinfrei

In der Geschichte ist der Dämon eine reale körperliche Wesenheit. Sie läuft herum und führt ein Eigenleben, mühselig von seinem Schöpfer im Zaum gehalten. Doch je mehr Cornelius auf DEM PFAD voranschreitet, Einweihung nach Einweihung meistert, desto dreister wird SEIN Hüter. Er fordert und drängt. Zunehmend wird er geil nach und lüstern auf irdischen Sinnengenuss aller Art. Er nötigt seinen Herrn und Schöpfer, tun und lassen zu können, was ihm in den Sinn kommt. Die Nähe von Cornelius’ Meister, so segensreich sie war und ist, macht alles nur noch schlimmer. Ist wie Öl ins Feuer gießen. Weiterlesen

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