Mit der spirituellen Fabel „Das Blut der Schlange[1. im engl. Original: The Serpent’s Blood]“ von W. Q. Judge
Taucht man einen geschliffenen Diamanten in ein Güllefass reflektiert er makellos und in völliger Klarheit – den Inhalt des Güllefasses. In den Weisheitslehren wird der Seelenfunken des Menschen oft mit Diamanten verglichen, oft mit einem ungeschliffenen. Das Leben, so heißt es, schleift diesen „Diamanten“ so lange, bis schließlich das göttliche Licht ohne jeden Makel durch ihn hindurch scheinen kann.
Diamanten, vom Leben geschliffen… Foto: Mario Sarto
Doch bevor ein Diamant Licht reflektieren kann, muss das Licht erst einmal auf ihn auftreffen – ihn erreichen – können. Damit der Seelenfunken das göttliche Licht wiedergeben kann, muss er im Licht SEIN, bedarf es einer seelengerechten Lebenshaltung. Ist unser Leben „seelengerecht“? Der irisch-amerikanische Mystiker und Theosoph, William Q. Judge, hat dazu eine mystischen Fabel überliefert.

Ikone des Einsiedlers Onophrios[1. Die Religionen aller Hochkulturen kennen die mystische Tradition des enthaltsamen Einsiedlers, hier aus der Zeit des Byzantinischen Reiches.],
Man muss auch mal warten… Hauptsache dabei nichts erwarten. (*)
Spirituelle Suche – Anklopfen an Türen. (*)
Jahreslauf der Erde um die Sonne, links außen Sommer auf der Nordhalbkugel, rechts außen Winter auf der Nordhalbkugel.
Kinder haben die Fähigkeit zur selbstbezogenen Konzentration. (*)
Mit Knoblauch gegen den digitalen Belzebub? (*)
Marco Polo in China Abb. Buch Il milione, 1298–1299, gemeinfrei)