Die größten Probleme hat man immer mit den Halbgebildeten.“ Das meint John Ellis, langjähriger Mitarbeiter beim europäischen Labor für Hochenergiephysik CERN, in einem Zeitungsinterview. Er bezieht sich damit auf die Reaktion jener, die dem letzte Woche eingeschalteten Teilchen- beschleuniger LHC (Large Hadron Collider) mit Skepsis und Angst begegnen.
Nebelkammer um die Existenz kleinster Teilchen nachzuweisen. Das Jagen nach immer neuen kurzlebigen elementaren Bausteinen ist ein teures und fragwürdiges Vergnügen Weniger im Namen der Grundlagenforschung. Bild: Ko-Sen
Natürlich hat Ellis keine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des drei Milliarden teuren Projekts, das ihm schließlich seit über 35 Jahren ein sicheres und hohes Einkommen beschert und auch zukünftig gut nähren wird. Was er nicht in Erwägung zieht – nicht die von ihm herablassend als „Halbgebildete“ bezeichneten Skeptiker sind ein Problem sondern Leute wie er, die im Namen der Wissenschaft hemmungslos öffentliche Gelder verschwenden, angeblich, um der Grundstruktur des Universums auf die grobe Spur zu kommen. Ohne zu merken, dass sie sich wie im Höhlengleichnis von Plato geben: Sie kratzen an einer von reflektiertem Licht bestrahlten Wand, um die Sonne zu finden.

Erlöste Seele wird empfangen.
Schwingendes Wasser bildet Formen heraus, wie sie sich im Pflanzen- und Tierreich finden. Foto: DVD SCHWINGUNG UND GESTALTUNG, © Alexander Lauterwasser, Darstellung mit freundlicher Genehmigung des Verfassers
Die Welt des roten Staubes – in der chinesischen Tradition Sammelbegriff für die Genüsse und Leiden des materiellen Lebens. Bild: Ko-Sen
Ein guter Taiji-Lehrer muss vor allem Meister des Taiji sein. Bild: Ko-Sen
Schöne rote Schuhe. Foto: privat
Bundesdeutsche Wahlen in den 1970er Jahren, als die politischen Verhältnisse noch übersichtlich waren. © Bundesregierung/Schaack